Wir entwickeln ihre Bildsprache

Wir reden immer wieder von Bildsprache und dem Entwickeln einer Individualität in der Bildsprache – was versteht man darunter?

Bildsprache ist die Handschrift des Fotografen

Ich kann meine Bilder auch nach Jahrzehnten aus den Bildern anderer Fotografen herausfiltern. Ich erkenne auch die Bilder mancher Mitbewerber – auch ohne Copyright weiß ich, wer der Fotograf war. Jeder gute Fotograf hat seine „Handschrift“.

Wir helfen Ihnen für ihr Unternehmen eine eigene Handschrift zu entwickeln. Dazu bedient man sich verschiedenster Bildstile. Ein guter Fotograf beherrscht verschiedenste Stile. Sie sind sozusagen das Arbeitsmaterial, der Werkzeugkoffer. Im Laufe der Jahre war mal dieser und mal jener Stil angesagter. Wir können alle bedienen. Natürlich habe ich im Laufe der Zeit meine eigene Bildsprache entwickelt und wenn keiner einen bestimmten Wunsch äußert, gibt es meine Bildsprache oder den Stil, den ich für den jeweiligen Kunden oder den jeweiligen Auftrag als brauchbar erachte.

Alle kochen nur mit Wasser und das Auge hat sich seit Jahrtausenden nicht verändert. Die Sehgewohnheiten sehr wohl. Die waren einer ständigen Wahrnehmungsbeschleunigung ausgesetzt. Mit Corona hat sich das geändert. Ob es Auswirkungen auf die Bildstile haben wird, wird sich noch zeigen. Ich vermute schon. (Wäre eigentlich ein gutes Thema für eine Studie oder Diplomarbeit). Aber dazu später.

Feinjustierung der Bildsprache

„Wir brauchen junge Fotografen – eine junge Bildsprache“, das ist es, warum auch wir immer wieder mal einen Kunden verloren haben, der mal „etwas anderes“ ausprobieren wollte. Etwas anderes könnten wir auch. Vielleicht habe ich darauf vergessen, die Gespräche mal in Richtung Bildsprachenkonzeption zu lenken. Das passiert mir bei langjährigen Kunden, die scheinbar zufrieden sind. Von Zeit zu Zeit braucht es eine Überarbeitung – eine Feinjustierung. „Mehr in Richtung Insta“ – so höre ich es dann oft. Was aber heißt das?

Beobachtend? Mehr seitlich? Diese Wellen hatten wir auch schon mal. Zu Zeiten des Seitenblicke Magazins mussten wir immer zwei Arten von Societybildern für die Agenturen liefern. Einmal in die Kamera schauend, einmal zueinander schauend. Das war die neue Bildsprache anno 2000. Mit der digitalen Fotografie kamen die Filter dazu. Mal mehr ins Blaue, mal mehr Sepia, dann wieder entsättigt – sie wünschen wir spielen.

Visuelle Authentizität

Damit eine Bildsprache auch durchgehalten werden kann, muss sie authentisch sein. Zur Firmen-CI und zum Fotografen passen und natürlich auch zu den Abgebildeten.  Ausnahmsweise muss hier der Wurm auch dem Angler schmecken – sonst wird es nichts mit der neuen visuellen Authentizität.

Eine visuelle Persönlichkeit braucht ihre Entwicklungszeit. Beide Seiten müssen sich länger kennen, um zu wissen, was möglich ist. Das braucht ein paar Versuche und Gespräche.

Was wollen Sie mit ihrem visuellen Auftritt erreichen?

Welcher Bildstil eignet sich dafür? Aufnahmetechnik (Blende/Zeit ..)

Welche Gestaltungsmerkmale nutzen sie?

Welche Bildbearbeitungsstile gefallen ihnen derzeit gut?

Wir setzen uns gerne mal mit Ihnen oder ihren PR und Werbeverantwortlichen zusammen und analysieren ihr Bildmaterial und ihren visuellen Auftritt und erarbeiten mit Ihnen ihren unverwechselbaren Bildstil, der in eine eigene Bildsprache mündet.

Rufen Sie uns an: 0676/4037070  oder per mail: foto@wildbild.at und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Besprechungstermin.

Visionen als Fotografin in Salzburg

„Schön dass es sie noch gibt!“, hat mir heute ein Festspielgast entgegengerufen. Etwas, das ich heuer ein paar mal gehört habe, wenn ich als Salzburger Fotografin im Festspielbezirk unterwegs bin. „Ich dachte, Sie fotografieren gar nicht mehr.“

Selbstverständlich ist es nicht, wenn man sich als Fotograf in dieser Branche nach 30 Jahren noch immer behaupten kann. Einfacher ist es nicht geworden. Es wird auch für mich immer schwieriger und das, obwohl mich eh jeder kennt – wie die meisten meinen. Kennen ja – aber ob jeder weiß, was ich derzeit genau mache? Was unsere Agentur macht? Von Hotelfotografie über Social Media bis zu Workshops – und natürlich auch die gute alte Eventfotografie neu interpretiert und Imagefotos und Studio und und und..

Society Fotografen werden kaum mehr gebraucht.

Wenn, dann gibt es seitens der Zeitungen wenig Honorar. So wie früher vor dem Festspielhaus zu warten und Prominente abzulichten bringt nichts mehr. Die großen Festspiel-Galas gibt es nicht mehr. Bleiben ein paar kleinere Kulturaufträge und wenige kleinere Sponsorenaufträge. Fotoproben sind zwar nice to see, aber bringen auch nichts. Ein paar kleinere Empfänge, kurz mal eine Stunde für ein paar Pressebilder – das ist alles.

Wir müssen uns neu erfinden.

Hab ich nicht nur einmal gedacht. Denke ich einmal die Woche. Nur was heißt neu erfinden im Fotografengewerbe? Die Zahl der Gewerbe ist in der Branche exponentiell gestiegen. Viele machen ihr Hobby zum Zweitjob. Hochzeiten und Mädelsshootings am Wochenende. Oft ist die Preisgestaltung der entscheidende Faktor.

In der professionellen Eventfotografie sind wir unschlagbar.

Dachte ich mir. Doch nicht, wenn es um den Preis geht. Immer öfter kommt hier auch bei großen Firmen der Billigstbieter zum Zug. Auch wenn wir nach zwei drei Misserfolgen wieder gefragt werden, kürzt diese Politik unseren Umsatz.

Wir fahren seit der Euro Umstellung die gleichen Preise. Keine Indexanpassung – nichts. Wir sind im mittleren Preissegment angesiedelt. Untere Mitte. Es gibt immer Billigere. Die müssen ja nicht vom Fotografieren leben. Ist ja nur ihr Hobby. Dass ihr Hobby unsere Jobs killt, ist denen oft nur am Rande bewusst – oft auch egal. Spesen verrechnen? Tut doch keiner.

Was für uns bleibt sind die komplizierteren Aufträge.

Die, wo alles sofort sein muss – die wo jeder überfordert ist. Natürlich zum Spitzenpreis. „Sonst kommt der Onkel mit seiner neuen Spiegelreflexkamera und kann das notfalls auch. Ist ja auch gar nicht so wichtig. Geht ja nur um ein paar Reportagefotos. Die macht der Mitarbeiter aus der PR Abteilung mit. Oder der Social Media FH Student. Der hat wenigstens die junge Bildsprache drauf. Und filmen tut er auch gleich und stellt dann alles gleich online. Und für die Presse reicht´s auch. Liest eh keiner mehr.“ – das hören wir täglich.

Die Wertigkeit der Fotografie wurde in der Bilderflut des Social Media Alltags erstickt.

Die meisten Fotografen haben jetzt auch Nebenjobs – um zu überleben.

Mich gibt es als Fotografin in Salzburg noch immer. Hauptberuflich mit unserer Agentur wildbild. Ich versuche mich in meinem Fotografenjob täglich neu zu erfinden. Mit Pressefotografie, Eventfotografie und einer Bildsprache, die aus 30 Jahren Erfahrung schöpft. Das Auge und seine Sehfähigkeit ändert sich nicht so schnell. Die Gewohnheiten vielleicht. Die kann man adaptieren. Täglich neu. Täglich mit Erfahrung kombiniert aus Neuem das gar nicht so neu ist. Weitwinkel, entsättigt und überschärft. Ist heute neu? – gab es vorgestern aber auch schon mal. Unendlich viele Filter – geht heute einfach. Boomerang, slow motion, stop motion – für mich very old school und auf Insta wiederbelebt.

Fotografie Visionen:

Was machen wir in fünf oder zehn Jahren? Nur noch Bewegtbild? Nur noch Handyfotografie? OLED Folien in den Zeitungen? TikTok statt Facebook? Insta für die 90+ Generation? Wie auch immer: Sehen ändert sich nicht so schnell. Bilder ob bewegt oder still gehorchen den immer gleichen Gesetzen.

Die haben wir drauf. Ob on Location oder im Studio. Fotografie ist malen mit Licht. Das wird es immer bleiben und wir von wildbild sind dabei. Auf welchem Instrument wir in 10 Jahren spielen weiß ich jetzt noch nicht. Nur, dass wir spielen werden und dass ich dafür auch Geld oder welches Zahlungsmittel auch immer kassieren werde. Denn wie heißt es in einem Werbespot so schön: „Weil ich es mir wert bin.“ Und wundern sie sich dann ruhig, dass es mich noch gibt.

Regionalität bei Archivbildern und Themenbildern schafft Individualität

Die regionale Wertschöpfungskette endet nicht beim Gemüsekauf. Das versuche ich immer wieder den Salzburger Medien und auch Werbeagenturen, sämtlichen anderen Dienstleistern und Jungunternehmern zu predigen.
Stockagenturen sind das Amazon der Fotobranche. Die Fotografen bekommen Einnahmen wenn überhaupt meist nur im cent-Bereich. Die Bilder sind schnell verfügbar, kosten wenig und sind weltweit abrufbar. Manche haben sogar Flatrates.

Das Problem für die heimischen Fotografen: Ihnen bleiben nur die Aufträge, die auf jeden Fall regionalen aktuellen Bezug haben müssen.

Dabei ist man bei Stockagenturen auch nicht immer auf der sicheren Seite. Man muss die Bedingungen genau lesen. Nicht jede Lizenz ist für jeden Einsatz geeignet und Vergehen werden oft mit hohen Strafen geahndet. Manche Lizenzen haben auch eine Ablauffrist. Wer dann vergisst, die Bilder auf seiner Homepage auszuwechseln, zahlt doppelt.

Regionale Fotoanbieter

Daher besser gleich mit regionalen Fotografen arbeiten und seine Wunschbilder anfertigen lassen. Man kann hier Stockbilder als Vorlage nehmen und diese in regionalem Kontext fotografieren.

Es ist doch wesentlich sympatischer und authentischer das eigene Büroumfeld auf seinen Homepagebildern zu haben, als ein amerikanisches Großraumbüro.

Individuelle Bildsprache

Das Obstkisterl vom Bauern nebenan macht ihre Seite regional. Oder die Festung beim Kaffeehäferl im Hintergrund. Unverkennbar und individuell. Wie viele Seiten arbeiten mit den gleichen Stock-Motiven. Das ist nicht nur für den User langweilig, das wird auch bei der Google Suche abgestraft.

Zwei Argumente werden immer wieder genannt, warum sich jemand für Stockbilder entscheidet:

Stockbilder sparen Zeit und Geld.

Dem Zeitargument können wir eindeutig widersprechen. Innerhalb eines Tages sind viele Motive realisierbar, die nicht Landschafts- oder wetterabhängig sind. Außerdem haben auch wir unsere Bilddatenbank. Vielleicht findet sich ja ein passendes Bild in unserem Archiv.

Models kosten Geld.

Stimmt. Aber vielleicht ist es mit den eigenen Mitarbeitern noch authentischer? Auch die heimischen Modelagenturen bieten immer wieder „New Faces“, die auch für ein kleineres Budget arbeiten.

Das finanzielle Argument: Hier muss man den Mehrwert sehen, den ein Shooting bringt. Wenn alles gut geplant und effizient umgesetzt wird, erhält man nicht nur Fotos für die Homepage sondern kann auch an seinen Social Media Bedarf decken.

Themenshootings:

Machen Sie sich einen Plan mit Stichworten, zu denen sie immer wieder Bildmaterial suchen.

Recherchieren sie die visuellen Inhalte im Internet. Wie bilden andere diese Inhalte ab?

Wir helfen gerne bei der Ideenfindung. Unterscheiden sie sich vom Mitbewerber durch eine spannendere Bildsprache. Finden Sie ihre eigene Bildsprache. Binden sie ihre Mitarbeiter mit ein. (DSGVO Rechte bei allen Fotowilligen unterschreiben lassen)

Sie werden sehen – sobald sie mit dem Bilderbrainstorming beginnen, ergibt eine Idee die nächste. Nur so entstehen spannende und vor allem auch glaubwürdige Geschichten für ihren Medienmix.

Egal welche Bilder sie suchen – rufen Sie uns einfach an. 0676/4037070

Wir beraten sie gerne. Wenn wir sie nicht haben oder machen können, wissen wir einen regionalen Kollegen, der das kann oder hat.

Was tun wenn die Zeitung kommt ?

Fürchte dich nicht, die Lokalzeitung kommt. Ja, es gibt sie noch, die guten alten Printmedien. Oft totgesagt, ist ihre Auflage meist immer noch relevanter als ein Facebook- oder Instapost. Wie man mit „den Presseleuten“ umgeht, erfahren Sie jetzt.

Als Societyjournalistin und Pressefotografin, die seit rund 30 Jahren immer auch von Journalisten und Zeitungen gebucht wird, erlebt man einiges, wenn man bei Kunden steht und schüttelt oft nur den Kopf. Zwischen Angst und Übereifer wird man schnell und unfreundlich abgefertigt oder stundenlang übermotiviert festgehalten, um auf „die Story“ zu warten. Journalisten und Pressefotografen sind auch nur Menschen und natürlich ist Objektivität das oberste Gebot. Wer kooperativ ist, steigt dennoch immer besser aus. Das kann ich aus langjähriger Erfahrung bestätigen.

Die 10 Regeln im Umgang mit der Presse:

  1. Sei unkompliziert und pünktlich wenn die Presse kommt.

Schon beim Ausmachen des Termins ist es wichtig, dass man möglichst zeitnah auf die Journalistenwünsche eingeht. (Wenn Bäcker oder Gastronomen für eine harmlose Keksbackgeschichte erst in 14 Tagen einen Termin anbieten können, braucht man sich nie wieder bei seiner Zeitung zu melden.) Tageszeitungsjournalisten brauchen die Story sofort. Also meist am gleichen Tag. Magazine haben einen längeren Spielraum. (ca 1 Woche)
Dass man dann auch zum ausgemachten Zeitpunkt fotografierbar aussieht und sich nicht erst umziehen muss, sollte selbstverständlich sein. (Auch wenn der Fotograf nicht extra angekündigt wurde)

2. Bereite die Themen für das Pressegespräch vor

Inhaltlich sollte man sich auf die gewünschte Presse-Geschichte vorbereiten (Daten, Zahlen und Fakten parat haben), eventuell überlegen, wo ein geeigneter Fotoplatz wäre (flexibel sein, wenn der Fotograf dann was ganz anderes will) und auch auf Sonderwünsche der Journalsiten flexibel reagieren. Sein starres Konzept herunterzubeten, bringt auch nichts. Auf die Fragen der Journalisten sollte ernsthaft eingegangen werden.

Überlegen sie sich vorher, welche Stories außer der gewünschten noch interessant sein könnten. (aber überfordern Sie die Geduld der Journalisten und Pressefotografen dann nicht)

3. Erzählen Sie keine Geschichten unter der Hand

Wie oft habe ich das gehört: „Das erzähle ich Ihnen jetzt nur privat – benutzen Sie es nicht.“ Das ist die dümmste Phrase, die man Journalisten gegenüber erwähnen kann. Es ist ihr Job zu berichten und „die Story“ aufzutun. Wenn Sie ernsthaft an einem Geheimnis festhalten wollen, erzählen sie es nie einem Journalisten. Never ever! Zeigen sie keine geheimen Dokumente und vermeiden sie Gerüchte, die nicht verifizierbar sind. Das hilft keinem.

4. Nehmen Sie sich Zeit für ihre Presseleute.

Die Geschichte ist erzählt, die Pflichtbilder gemacht. Die Presseleute wollen dennoch ein paar mehr Bilder oder weitere Stories. Nehmen sie sich die Zeit, wenn es um positive Berichterstattung geht. Auch wenn die Story nur für den Stehsatz (als Füller, wenn mal nichts Aktuelles zu berichten ist) gebraucht wird. Wie oft habe ich erlebt, dass aus falsch verstandener Sparsamkeit nur ein Rezept gekocht wurde, wo doch auch zwei möglich gewesen wären. Mittlerweile haben alle Zeitungen auch Online-Kanäle, die sie täglich befüllen müssen und sind um jedes schnell produzierte Material dankbar. Helfen Sie dabei – es nutzt auch Ihnen.

5. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft?

Teuere Pressegeschenke werden mit Sicherheit als Bestechung gesehen und hoffentlich auch abgelehnt. Dass die Kekse, über die berichtet wird, auch verkostet werden, versteht sich von selbst. Bei Firmenreportagen ist es durchaus üblich, Produktproben mitzugeben (auch im eigenem Interesse, da hier online Stories auf Social Media entstehen können oder fehlendes Fotomaterial nachgestellt werden kann). Dass man bei längeren Interviews (gesunde) Snacks und Wasser oder Kaffee reicht, ist selbstverständlich. Das fünf Gänge Menü im Haubenrestaurant wäre abzulehnen, wenn es nicht Gegenstand der Berichterstattung ist. Manche Zeitungen haben hausintern strenge Compliance Richtlinien. Grundsätzlich gilt: Alles über einem Gesamtwert von 100 Euro ist in jedem Fall bedenklich.

6. Alles nur Frühstücksjournalisten?

Es gibt sie und im Zeitalter der Blogger werden sie immer mehr – sogenannte Journalisten, die nur wegen der Gratisbrötchen und Pressegeschenke kommen. Da wir hier aber von ausgemachten Einzelinterviews ausgehen, die entweder auf ihre Initiative (Einladung, Aussendung) zurück gehen, nehmen wir an, die Berichterstatter sind erwünscht. Es kann natürlich auch sein, dass sich die Qualität ihrer Produkte oder der Newswert über die Sozialen Medien herumgesprochen hat und die Printjournalisten auf Sie aufmerksam geworden sind. Während früher bei solchen Anrufen oft Freude und Ehrgefühl überwogen, merken wir heutzutage immer öfter auch Ablehnung. „Brauchen wir nicht“, höre ich oft auch bei redaktionellen (kostenlosen) Berichten. Oder auch „wir haben Stress – sie haben 10 min.“ oder auch „Unsere Presseabteilung wird sie mit Unterlagen versorgen.“ Wer so kontert, hat seine Chancen verspielt. Und vielleicht braucht man den einen oder anderen Journalisten ja doch noch mal.

7. Planen sie auch Zeit für die Pressefotos ein.

Der Journalist hat seinen Fotografen mit. Oft ist es üblich, bei längeren Interviews die Bilder gleich zu Beginn zu machen, damit der Fotograf nicht warten muss. Gehen sie auf die Wünsche und Vorschläge ein. (ev. Zweites Outfit parat haben). Gutes Licht,  Tageslicht hilft. Bereiten Sie auch Produkte vor, die als Productplacement im Bild stehen oder das, worum es geht. Auch symbolisch denken. (Jubiläum – Geburtstagstorte, neues Produkt, .. bei Firmenreportagen  abklären, welcher Mitarbeiter ins Bild soll oder will..)

8. Der ideale Interviewraum

Die meisten Journalisten schneiden die Interviews mit. Gut ist ein heller, ruhiger Raum (Hintergrundmusik abschalten) mit möglichst leeren Wänden (damit keine störenden Linien im Hintergrund durch ihr Gesicht laufen). Achten Sie darauf, dass weiches Licht von vorne auf ihr Gesicht fällt und keine punktuellen Lichtquellen direkt über Ihnen sind)

Generaldirektor Andreas Höll, Volksbank, Salzburg, 20200615, (c)wildbild

9. Firmenführung für die Presse

Vor dem Rundgang auf etwaige Sicherheitsbestimmungen und nicht zu fotografierende Objekte (Neue Projekte, die noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind) hinweisen. (Wenn Sie dem Team nicht trauen – ev. den Passus unterschreiben lassen). Mitarbeiter tags zuvor vorwarnen und die, die nicht in die Zeitung wollen ev. auf Pause schicken)

Wir hatten immer wieder mal Probleme mit Bildern, die wir extra gestellt hatten und die im Nachhinein nicht verwendet werden durften, da ein Mitarbeiter sein Veto eingelegt hatte. Das sollte im Vorfeld geklärt sein (DSGVO Einverständniserklärung der Mitarbeiter sollte ohnehin jeder Betrieb geklärt haben)

10. Parktickets

Falls es für die nahe Parkgarage Gratistickets /Stempel oder Ausfahrtsmünzen notwendig sind, die im Vorfeld schon bereithalten.

(DW)

PS. Wir bieten seit Jahren Mediencoachings für Klein- und Großbetriebe. Anfragen jederzeit unter 0676/4037070 oder foto@wildbild.at

Foto und Video Content für Hotels und Pensionen

Wie kann man als Hotelier die Content Erstellung vereinfachen? Muss man dafür extra jemanden  anstellen? Sie brüten stundenlang über dem Storytelling und Ihnen fällt nichts ein? Da können wir helfen.

Eines ist klar: Zu Gänze seine Social Media  Arbeit auszugliedern ist sicher nicht so authentisch, als wenn jemand intern das Thema Social Media übernimmt. Eine gänzlich externe Betreuung der facebook oder instagram Channels funktioniert nur, solange man die Möglichkeit hat, fast wöchentlich persönlich vorbeizuschauen.

Wie können wir wildbild Fotografen die Hoteliers bei ihrer Social Media Arbeit unterstützen haben wir uns gefragt und haben dazu Jahrescontentpläne und Contenttipps zusammengestellt. Daraus kann man Ideen schöpfen und sie dem eigenen Betrieb anpassen.

Zudem helfen wir mit eigenen MATERIAL SAMMELTAGEN. Dazu kommen wir zu Ihnen ins Hotel. Planen vorab schon telefonisch, ob wir unsere „Wunschzielgruppe“ mitbringen oder Sie selbst Models organisieren, mit denen wir 1-3 Tage „Urlaub spielen“. Da fotografieren wir im Schnelldurchlauf, was der Zielgruppengast alles erlebt. Von SPA bis Ausflugsmöglichkeiten, von Gastro bis zu den Zimmern. Kreativ, belebt, emotional mit der Ambition STORYTELLING nicht zu kurz kommen zu lassen.

Erzählen Sie mit ihren Bildern die einzigartigen Geschichten ihres Hotels. Unverkennbar. Unverwechselbar. Persönlich. Authentisch.

Es muss nicht das große Imagevideo sein – kleinere sogenannte „Snack-Content“ Bewegtbilder erhöhen die Aufmerksamkeit und schaffen emotionale Bezugspunkte.

Es kann auch mal ein How to use video sein wie bei den Heat&Eat Boxen im Corona Lockdown, oder ein Blick hinter die Kulissen.

1-3 Tage reichen üblicherweise, um die Hauptthemen für eine Saison visuell festzuhalten. Alles weitere wird mit Bildern aus dem alltäglichen Geschehen „zugefüttert“. Mitarbeiter, die dafür zuständig sind, können bei uns in Workshops noch spannenderes Fotografieren lernen. Bis hin zum Filmschnitt für Bewegtbildbeiträge.

Auch als kleine 3Stern Pension werden Sie ebenso wie als 4-5 Stern Hotelier schnell sehen, wieviele Themen bei ihnen „auf der Straße liegen“ – die man für den eigenen Content nutzen kann.

  1. Durch TEILEN von vorhandenem Material, das Tourismusverbände oder Zeitungen bereits in ihren Acconts perfekt aufbereitet haben.
  2. Durch einen gezielten COMMUNITY Aufbau, bei dem ihre Kunden ihnen die Geschichten schreiben und ihre Bilderwelten auf diese Weise entstehen.
  3. Oder durch ihr SAISONALES BRAINSTORMING mit uns gemeinsam, bei denen wir den Geschichten hinter den Kulissen auf die Spur kommen und sie dann gleich auch gemeinsam umsetzen oder besprechen, wann und wie sie das selbst am besten hinbekommen.

Wir freuen uns jedenfalls über Ihren Anruf und beraten Sie gerne:

0676/4037070 Doris Wild oder foto@wildbild.at

Wir helfen Social Media Content Ideen zu finden

Was poste ich jeden Tag? Sie kennen das Problem und drehen sich mit ihren Posts im Kreis. Immer das gleiche und sie sehnen sich nach neuem Input? Sie wollen auch nicht den ganzen Tag damit verbringen, neue Ideen auszutüfteln sondern ein Konzept mit dem sie ihren Redaktionsplan schnell umsetzen? Wir helfen Ihnen dabei:

Personal Coaching für Content Ideen

Mit unseren Content Ideen haben sie ein Werkzeug in der Hand, das jeder Branche hilft. Mit unserem personal Coaching gehen wir bei persönlichen Terminen auf ihr Unternehmen ein und zeigen vor Ort an Beispielen, wie es funktionieren kann.

Instawalks  zum Social Media Schnuppern

Bei unseren Instawalks können Sie in die Thematik hineinschnuppern. Für Anfänger wird hier klar: Was sind die Unterscheide in den Formaten, wie erstelle ich einen Post (Beitrag oder Story) generell und was hat es mit Verlinkungen, Erwähnungen und Hashtags auf sich.

Wir leben Social Media und das spürt man. Mit unserer Begeisterung können wir hoffentlich auch Sie anstecken und Ihnen zeigen, dass das gar nicht so kompliziert ist, wie Sie fürchten. Zeigen Sie ihren Kunden wo ihre Produkte herkommen, wie sie entstehen und nehmen sie sie mit auf ihre Reisen. Damit wird ihr Produkt auch fertiger. Sie können Service-Tipps geben oder Gebrauchsanweisungen.

All das passt perfekt in ihre Social Media Kanäle. Nutzen Sie ihr Material mehrfach bzw. denken Sie bei der Erstellung von Fotos und Videos schon an die Mehrfachnutzung. Produzieren Sie ihr Material an Materialsammeltagen und überlegen Sie sich vorher, welche Bilder und Videos Sie für ihr Social Media Monat brauchen.

Jetzt ist die beste Zeit, in Ruhe Material zu sammeln. Wir unterstützen Sie gerne. Tel. 0676/4037070 oder foto@wildbild.at

 

 

wildbild Instawalk Fotoworkshop

Meine Instawalk Idee entstand am Ende der Corona Phase 1. Ich konnte es nicht mehr erwarten, draußen Menschen zu treffen und etwas gemeinsam zu machen. 10 Personen waren erlaubt. Also nichts wie raus aus Zoom & Co und hinzu „normalen“ Workshops.
Handyfotoworkshops hab ich schon vorher gemacht, Social Media Workshops auch – warum all das nicht verbinden und ins Freie verlegen. Der Instawalk ist ein Workshop in progress  – ich lerne auch ständig von meinen „Schülern“ dazu.

Warum nur eine Stunde?
Die Instawalk Workshops sind als Einstieg in meine Workshopwelt gedacht, auch um mich und meine Art zu arbeiten und zu unterrichten kennen zu lernen. Natürlich ist man in einer Stunde kein Fotoprofi und auch kein Social Media Profi. Aber man weiß, worum es geht und kann dann weiter entscheiden, was man möchte: wildbild für Profifotos oder wildbild für Personal Coaching oder sich selbst online weiterbilden. Außerdem soll Spaß und neue Leute kennenlernen auch nicht zu kurz kommen.

Was ist ein Instawalk?
Das ist eine Art Fotospaziergang, bei dem man sich zu einem gewissen Thema trifft und unter einem Hashtag seine Bilder auch anderen Usern zugängig macht. Also analog treffen, netzwerken und digital fotografieren und dann gleich posten. Das mit dem Spazieren ist bei meinen Instawalks zweitrangig. Stadtführung wird es keine. Wir bleiben meist auf einem, maximal 2 Plätzen.

Reicht das Handy?
Ja. Es soll hier ausdrücklich um Handyfotografie gehen. Mit allen Vor-und Nachteilen. Roter Faden des Workshops ist wie bei allen meinen Workshops  – Sehen lernen.

Wird auch Theorie vermittelt:
Ja, aber eher nebenbei. Es gibt zwei Powerpoints, die ich im Freien am Handy nicht wirklich gut projizieren kann (bin dafür noch auf Ideensuche – ohne analoge Pappkartons mitschleppen zu müssen). Wir machen einfach und reden dann drüber.

Instawalk II.

Wie erfahre ich die Termine?
Auf unseren facebookseiten (wildbild, Doris Wild und in Veranstaltungen, auf meinen instaseiten picswildling und auf meiner LinkedIn Seite Doris Wild finden sich die Termine.
Natürlich sind für geschlossene Gruppen eigene Termine möglich. z.B. Können auch Hotels oder Tourismusvereine die Instawalks in ihr Programm aufnehmen. Dann aber eher ab 2 Stunden.

Wer ist Zielgruppe?
Alle, die an kreativer Handyfotografie interessiert sind. Alle, die schon immer wissen wollten wozu Instagram gut ist und wie man das macht. Da meine Workshops meist anfängertauglich ausfallen, sind Profiblogger und Profifotografen nicht das Zielpublikum. Instagram sollte bereits am Handy installiert sein.

Machen wir auch Videos, Boomerangs und sonstige Specials?
nein. Außer wenn geschlossene Gruppen das gerne möchten ja. Ab einer Länge von 2h schafft man das auch einzubinden. Bei den regulären Instawalks ist die Zeit dafür zu kurz.

Bearbeiten wir die Bilder?
Ja. Mit einfachen Tools oder Apps am Handy. Ich verrate euch meine liebsten Werkzeuge und Apps.

Muss man gleich posten?
Grundsätzlich ist das Ziel der instawalks gleich zu posten. Natürlich muss niemand posten. Wir zeigen aber anhand einer Story den gesamten Ablauf in Echtzeit. Schnell, authentisch, einfach, spielerisch.

Kann man auch mitmachen, wenn man nur auf Facebook ist?
ja, natürlich. Ein paar Dinge funktionieren natürlich nur auf insta, aber Stories posten kann man ja auch auf Facebook.

Wir freuen uns natürlich auch, wenn die Instawalk Sessions Eingang in euere Blogs und Feeds und Beiträge finden.

https://diegutelaune.com/wildbild-instawalk-fotoworkshop-fuer-perfekte-instagram-bilder/

 

Corona Sicherheitshinweise: Bitte selbst auf Abstand achten. (Babyelefanten dürfen mitgebracht werden) Im Freien ist die Gefahr stehender Aerosole eher ausgeschlossen- also bitte nur die anderen nicht direkt anhusten und nicht anniesen oder anspucken (war aber auch bisher schon so – aber jetzt muss man ja scheinbar auch darauf noch hinweisen). Keine Gummihandschuhe anziehen. Masken mitnehmen, falls wir einen Shop kurz betreten und die Handys der anderen nicht abschlecken. 

DSGVO Hinweis: Wer bei unseren Fotoworkshops mitmacht, erklärt sich mit der Veröffentlichung seiner beim Workshop gemachten Bilder und Making of´s  einverstanden. Teilen aller Bilder ist ausdrücklich  erwünscht.

geplante Termine (bitte anmelden via PN auf fb Doris Wild oder foto@wildbild.at)

19.06.20  10.00. Linzergasse/Platzl.
22.06.20  18.30. Seekirchen
30.06.20  10.30 Mozartlatz
09.07.20. 19.00 Bergheim
14.07.20  10.30 Fuschl.  (Schwerpunkt Handyfotos für Facebook/Workshop mit Günter)
22.07.20. 10.30 Seekirchen
28.07.20 17.00 Mozartplatz

 

 

 

 

Kinderfotos zum Muttertag vom Fotoprofi

Ich geb zu: Kinderfotos mache ich am liebsten. Auch wenn das nicht zu unserem unique Sellingpoint gehört sondern eher ein Geheimtipp ist. Dass wildbild  Fotografen es wie keine anderen verstehen, die Emotionen ins Bild zu bannen ist bekannt.

Wir schätzen den Moment.

Das Einfrieren der Sekunde zählt besonders in der Kinderfotografie. Im richtigen Moment abzudrücken ist eine Gabe. Ein Sekundenbruchteil unterscheidet ein sehr gutes von einem technisch guten Bild. Bei uns ist ums Gespür mehr dabei. Der Content, den wir Firmen anbieten besteht  aus Geschichten erzählen. Das gilt natürlich auch im Privaten. Unsere Shootings leben von der Unkompliziertheit und den Geschichten, die die Augen  derKinder erzählen. Die kleinste Bewegung wird zum Träger der Stimmung. Wir wissen aus Jahrzehnten an Fotoerfahrung, was zählt. Das heißt nicht, dass unsere Bildsprache alt ist. Nur erprobt.

Wir wildbild Fotografen können auch Weitwinkel und Spaßbilder. Aber authentische Bilder auf denen ihre Kinder, ihre Familie so abgebildet ist, wie sie sich sehen – darauf sind wir spezialisiert. Natürliche Fotos, die aus der Situation entstehen. Beobachtet – während ihre Kinder Spaß haben. Im Park oder irgendwo im Freien. Auf dem Spielplatz oder mit dem Lieblingsteddy. Sie sollen sich beim Shooting wohl fühlen – und sicher. Natürlich können Sie auch in unser Studio beim Hauptbahnhof Salzburg Hinterausgang gegenüber kommen.

Aber eigentlich gehen wir lieber ins Freie. Wir arbeiten mit Tele – das ist die beste Garantie für den Mindestabstand.

Kinderfotos, Familienfotos, Mode Catwalkstories, (c) Foto wildbild

Wir freuen uns, wenn Sie uns für ihr Familienshooting buchen. In Salzburg und näherer Umgebung verrechnen wir auch keine Anfahrtszeit sondern das Gesamtpaket ohne zusätzlichen Kosten. Alle Bilder grundbearbeitet und als digitales jpg Bild abgespeichert, mit dem Sie machen können, was immer sie wollen:Auf allen ihren Social Media Kanälen posten oder nur der Oma als Bild ausdrucken – uns ist das egal. Hauptsache sie haben Freude an ihren Bildern.

Rufen sie uns an: 0676/4037070 und vereinbaren sie einen Termin. Oder sie schreiben uns in Mail mit Terminvorschlag an foto@wildbild.at

Derzeit läuft noch die Aktion 150 E als Muttertagsspecial (gültig bis 10.5.2020) danach 200 Euro.

 

 

Krisenkommunikation auf Social Media

Was sollen wir in der Krise posten? Welcher Content passt jetzt noch? Nicht mehr viel – soviel ist klar. Ihren Jahresplan können sie wahrscheinlich fürs erste schubladisieren. Die Welt mit Corona ist eine andere geworden.

Nicht zu posten ist die schlechteste Lösung. Nach der Schockstarre, die die einen erst nach längerer Zeit, die anderen schneller wieder überwunden haben, ist klar: Die Welt dreht sich weiter und wir müssen im Focus unseres Kunden bleiben. Da die Kunden im Moment nicht zu Ihnen dürfen, müssen sie ihre Kunden in deren Quarantänedomizil erreichen. Der schnellste und einfachste Weg ist online. Facebook, insta, Newsletter, die eigene Homepage, ..

Machen Sie sich zuerst klar: Was bedeutet die Krise für mich. Wie direkt will ich mit meinen Kunden kommunizieren?

Schritt1:
Zuerst gilt es auf die vorhandene Gegebenheit ehrlich zu reagieren und zu informieren. Haben Sie geschlossen oder mit Auflagen geöffnet? Was können Sie ihren Kunden bieten? Gibt es Zustell- oder Abholservice oder einen Onlineshop?

Dokumentieren Sie ihre Arbeitsvorgänge und lassen Sie ihre Kunden auch die Geschichten hinter den Kulissen wissen. Transparenz beruhigt. Sie haben Desinfektionsmittel vor dem Shop und bedienen hinter Plexiglas. Der Arbeitsprozess ist coronaoptimiert. Was auch immer. Sie kommen zum Kunden und garantieren kontaktlosen Service. Die Arbeiter stellen mit Masken zu und desinfizieren danach alle Türklinken.

Humor wird in tristen Zeiten besonders gewürdigt – allerdings immer mit dem notwendigen Fingerspitzengfühl. Lustige Masken, hauseigene Erfindungen – alles Persönliche zählt doppelt. Zeigen sie auch Mitgefühl für die prekäre Lage ihrer Kunden.

Schritt zwei
ist dann der Blick in die nahe Zukunft. Vorsichtiger Optimismus ist angesagt. Wie werden wir uns mit den gegebenen Sicherheitsauflagen weiterentwickeln. Was kann der Kunde erwarten. Ideen sind gefragt. Wie kann man die Abstände einhalten und in den Warteschlangen dennoch für Kurzweil sorgen? Eventuell muss man auch seine Kundennischen adaptieren. Der kleine Grenzverkehr wird mittelfristig kein Geschäft mehr bringen. Wer eine reine Seniorengruppe als Zielgruppe hat, wird mit Onlineshops auf der Strecke bleiben. Sie waren bisher zuverlässiger Partner ihrer Kunden und sie werden es auch in der Krise und nach der Krise sein.

Da sich die Lage immer noch ändert, ist es wichtig aktuell auf die Ereignisse zu reagieren.

Schritt drei:
Corona wird uns noch länger begleiten. Auch die tiefliegenden Ängste, die die Krise verursacht hat, können traumatische Spätfolgen verursachen. Was heißt das für die Kommunikation? Überdenken Sie ihre Bildsprache. Fotos mit eng aneinander gekuschelten lachenden Gesichtern können Angst machen, wirken in Zeiten des Abstand Haltens befremdlich – wie aus einer anderen Welt.

Die Lichtwahrnehmung ist dank verschwundenem Smog intensiver, die Luft klarer – die Farben brillianter. Das kann sich langfristig auch in unserer gesamtgesellschaftlichen Wahrnehmung manifestieren.

Krisen verlaufen nicht linear. Es kann sich immer wieder etwas ändern. Ständiges Anpassen und Improvisieren sind nach wie vor an der Tagesordnung.

Schritt vier:
Wenn das Ende abzusehen ist – im Corona-Fall bedeutet das entweder , dass ein wirksames Medikament gefunden ist oder eine Impfung am Markt ist – beginnen Sie mit ihrem adaptierten Jahresplan. Für Touristiker ist klar: Es werden hauptsächlich Österreicher das Zielpublikum sein. Darauf ist also z.B. die Hotel PR abzustimmen.

Wie können wir von wildbild Sie unterstützen?
In unserer langjährigen Erfahrung im aktuellen redaktionellen Dienst haben wir viele Krisensituationen miterlebt und auch den Umgang mit Presse in der Krise gelernt. Wir bieten Fotos und Bewegtbilder abgestimmt auf ihre Inhalte, die wir bei Bedarf auch redaktionell einbinden. Vom schnell gestalteten aktuellen Insta oder Facebook Video bis zur Fotodoku können wir sie unterstützen.

10 Tipps für bessere Aussehen bei Face Telefonie und Konferenzschaltungen

Wir kümmern und seit 20 Jahren um die visuelle Gesundheit unserer Partner. Einerseits ist es unsere Aufgabe möglichst perfekte Bilder zu fotografieren, andererseits bemühen wir uns auch, unsere Erfahrungen in Bildgestaltung weiterzugeben. Einfach Sehen zu lernen.

Im Moment ist Face Telefonie aktueller denn je. Oder Sie müssen gar über Konferenzschaltungen online aus dem Home Office berichten. Hier sind 10 Tipps, die helfen, möglichst gut visuell anzukommen.

Tipp1:

Tageslicht nutzen.
Das Tageslicht sollte weich (nicht die pralle Sonne) auf ihr Gesicht fallen.

Tipp2:

Hintergrundlinien:
Achten Sie darauf, dass keine harten Linien (zB. Regale) durch ihr Gesicht laufen. Weder horizontal noch vertikal.

Tipp3:

Goldener Schnitt:
Rücken sie leicht außerhalb der Mitte.

Tipp4:

Mehr Luft in Sprechrichtung:
Orientieren sie sich mit ihrem Blick in die Richtung, die jetzt mehr Platz zum Rand bietet.

Tipp5:

Hintergrundaccessoires:
Vor allem bei Geschäftskonferenzen gilt: Nicht zu privates preisgeben. Der unaufgeräumte Kleiderschrank sollte ebensowenig im Bild sein, wie das Bikinifoto vom letzten Urlaub.

Tipp6:

Visuelle Dynamik:
beugen Sie sich leicht nach vorne. Das zeugt von Dynamik und sorgt dafür, dass ihr Kopf und nicht ihr Bauch an vorderster Front zur Optik ist.

Tipp7:

Kamerastandpunkt:
Der wahrscheinlich wichtigste Punkt ist der Standpunkt ihrer Kamera. Er sollte leicht erhöht sein. Erlaubt ist. alles, was stabil steht. Von leicht oben sieht man fast immer besser aus, als von unten (Doppelkinngefahr!).

Handystativ

Tipp8:

hoch oder quer?
Bei privaten Telefonaten ist das ihrem Geschmack überlassen. Facetime Telefonie wird meist hochformatig geführt. Achten Sie nur darauf, dass das Bild gutausgefüllt ist und sie nicht im unteren Drittel verschwinden.
Bei TV Konferenzen oder Interviews, die tatsächlich fürs Fernsehen geführt werden – immer quer.

Tipp9:

Hintergrundgräusche:
Schalten sie Radio und TV aus, vermeiden sie Rückkoppelungen und achten sie auf sonstige unerwünschte Lärmquellen (Kinder, Partner, Küche, Baustelle, knarrender Sessel).

Tipp10:

Kleidung:
Privat bleibt es Ihnen überlassen, wie sie sich präsentieren wollen und ob Bett und Pyjama für den Smalltalk mit der Freundin der ideale Hintergrund sind. Beruflich sollten sie auf jeden Fall angezogen sein. Im Homeoffice ist Shirt und Sweater durchaus ok – je nach Branche  und Gesprächspartner – für offizielle Interviews sollte man sich überlegen, was gut kommt: Einfärbig bunt ist immer die beste Lösung. Keine Shirts mit Aufschriften oder Blumen oder zu gemustert. Und wenn wie derzeit ein Friseurbesuch unmöglich ist – ist ein Kapperl eine gute Lösung.

Dazu gibt es auch ein Kapitel in meinem Corona Video-Tagebuch: https://youtu.be/ZDgTABz8Ugg