Als Tourismus Event Fotograf in Bayern

Fahrt ihr auch über die Grenze? – Ja klar! Natürlich fotografieren wir auch außerhalb Salzburg und natürlich fotografieren bir sehr gerne bei unseren bayerischen Nachbarn. Also für alle, die einen Fotograf in Freilassing, Bad Reichenhall, Berchtesgaden, im Chiemgau, am Chiemsee oder sonst wo in Bayern suchen – wir kommen gerne!

Kürzlich durften wir beim Almumtrieb in Reit im Winkl auf der Winklmoosalm fotografieren. Ein wirklich tolles Erlebnis! Manche buchen sogar ihren Urlaub rund um diesen Event.

Wir hatten Wetterglück. Ein traumhaft warmer Bergherbst Tag. Kein Vorteil ohne Nachteil: Das Licht war etwas hart, aber nachdem es ja eine Eventreportage werden sollte und kein Imageshooting – mussten wir lichttechnisch nehmen, wie es gerade war. Es wurden verschiedene Almwanderungen angeboten, die wir immer nur kurz mitgingen. Schließlich sollten ja alle Angebote des Tages festgehalten werden. Für die Bewerbung des nächstjährigen Almumtriebs.

Vielen Dank auch noch mal an den Chiemgau Tourismus, die uns immer mal wieder engagieren und an Tanja, die mit mir von Location zu Location wanderte.

Perfekte Pressebilder bei einem Event

Pressefotografie ist nicht gleich Eventfotografie. Pressefotos müssen geplant und inszeniert werden. Perfekte Pressebilder ergeben sich nicht zufällig.

Sie wollen mit ihrem Event auf den Societyseiten der Zeitungen und Zeitschriften vorkommen? Oder gar im Wirtschaftsteil? Dann brauchen sie ein emotional ansprechendes Pressebild mit den wichtigsten Personen ihres Events. Keine Köpfezierleiste, keine Zinnsoldatenreihe und bitte nicht mehr als 5 Personen am Bild. Zudem soll das Pressefoto auch symbolisch den Inhalt ihres Events widerspiegeln. Dazu sollten sie den Medien die Personen von links nach rechts beschriften (Vorname, Nachname, Funktion) und dazu einen inhaltsstarken Kurztext (Fakten, Anekdote vom Event). Klingt einfach. Wenn sie das selbst hinbekommen, brauchen sie uns nicht.
Sie schicken dann einfach ihr Pressebild samt Beschriftung und Text an ihren Medienverteiler und hoffen, dass es Aufmerksamkeit findet.

Christoph, Wolfgang, Florian Köchert, Köchert Schmuckcocktail 2018, m32, Salzburg, 20180810, (c)wildbild

Die regionalen Societyzeitungen haben oft mehr Platz und erzählen ihre Geschichte in mehreren Bildern? Dazu haben sie die Möglichkeit, auf deren Internetseiten bzw. auf Social Media Plattformen weitere Bilder zu platzieren und so die Geschichte visuell ausführlicher zu erzählen? Dann schicken sie weitere 10 Bilder, wo sich die VIPs möglichst nicht wiederholen. (Prominent ist für Regionalmedien jeder von dem man Vor- und Nachname kennt).

Abgehakt. Gut. Dann kommt noch die Eventfotogalerie für alle, die beim Fest, beim Jubiläum oder Incentive dabei gewesen sind. Lustige, emotional starke Bilder, damit ihr Event noch lange für Gesprächsstoff sorgt und gut in Erinnerung bleibt.

Alles sollte natürlich spätestens am nächsten Tag Vormittag online stehen bzw. medial versandt sein. Schließlich wollen die meisten Medien ja tagesaktuell berichten und ihre Partygäste wollen so schnell wie möglich ihre Bilder finden und ev. auf ihren Social Media Kanälen teilen.

Das alles haben sie ohnehin im kleinen Finger und neben der Organisation für Accessoires für das Pressebild (z.B. Jubiläumstorte, Riesenschlüssel, Eröffnungsband,..), den vorab Pressetexten für die eingeladenen Medienleute auch beim letzten Event schon ohne Pannen hinbekommen? Dann machen sie das weiter so – oder sie kümmern sich beim nächsten Event mehr um Gäste und Journalisten und überlassen uns das Fotografieren und warten entspannt auf den Wetransfer Link mit den Bildern oder bekommen sie sogar noch auf USB Stick nach Partyende mit.

Welche Bildgröße bekommt der Eventfoto Kunde?

Können Sie uns die Bilder in größerer Auflösung schicken? Die sind zu klein. Das hören wir immer wieder mal von unseren Eventfoto Kunden.
Anfangs war ich zuerst verwundert, da wir unsere Bilder normalerweise in printtauglicher Auflösung auf USB Sticks, per wetransfer oder sonstige Datenträger (wenn der Kunde will auch auf CD oder DVD) liefern.

Komprimierte jpg Bilder

Mittlerweile weiß ich, was der Fotolaie meint: Die sehen bei den Bildern die Angabe 1 oder 2 MB und gehen dann von ihren früheren Handybildergrößen aus. Die waren mit 1 bis 2 MB tatsächlich zu klein, um sie zu drucken. Wir aber speichern unsere Original-RAW-Bilder nach Bearbeitung als jpg. Da ist das Bild komprimiert. Geöffnet hat es mind. 30 MB . Wir wollen natürlich nicht unendliche Datenmengen verschicken, daher ist es üblich, bearbeitete Bilder in jpg zu speichern.

Wir speichern generell in 300 dpi, Lange Kante 35 bis 40 cm, 1,5 bis 2 MB Ausgabegröße, was einer tatsächlichen Bildgröße von rund 30 -50 MB entspricht.
Also groß genug, um in Tageszeitungen oder Zeitschriften die Bilder in A4 zu drucken. Bei Societyevents gehen wir davon aus, dass das reicht, wenn wir keine anderen Anforderungsprofile erhalten.

Also keine Panik, wenn nur 2 MB bei den Bildern steht. Die sind größer. Ganz selten rechnen Mailserver die Bilder automatisch kleiner oder auch hauseigene Archivsysteme. Dafür können wir dann nichts.

Für Print nur Originalbilder verwenden

Die Bilder lassen sich in der von uns komprimierten Größe auch problemlos auf den Socialen Netzwerken hochladen. Hier findet oft eine automatische Größenreduktion statt. Also bei neuerlichem Download der Facebookbilder entspricht die Größe nicht mehr der von uns gelieferten Dateigröße. Für Printbilder daher bitte immer die Originale verwenden.

Kongressfotografie für Dentsply in Berlin

Dentsply hat mich wieder einmal für einen seiner Kongresse gebucht. Ich war mit denen ja schon in Barcelona, Hamburg und Nizza – diesmal stand Berlin am Programm. Kennegelernt hat uns Dentsply in Salzburg bei einem Kongress und war so begeiestert von unserer Arbeitsweise, dass sie uns jetzt sogar in andere Städte mitnehmen :).

Zwei Tage Kongressfotografie in Berlin

Am Abend davor einen internen Empfang und am ersten Tag eine Kongress Gala. Das war meine Vorabinfo. Im Estrel, Deutschlands größtem Hotel samt integriertem Kongresscenter, sollte alles über die Bühne gehen.

Das Kongress Center und Hotel ist vor allem aufgrund seiner Größe beeindruckend und wirklich funktionell. Für größere Kongresse die perfekte Wahl. Man hat alles unter einem Dach. Vereinfacht das Arbeiten.

Nonstop Fotografie am ersten Tag

Für mich bestand die Herausforderung den ersten Kongresstag zu meistern und alles rechtzeitig zu liefern. Programm war von 9 Uhr früh bis ca 23.00 angesetzt. Ohne Pause. Aus meinem Bildmaterial sollten während des Kongresses Bilder für erste Postings ausgesucht werden, zwischen durch brauchten die anwesenden Fach-Journalisten immer wieder Pressebilder und Interviewbilder, daneben galt es das Kongressprogramm mit seinen Rednern und der Ausstellung möglichst umfassend abzulichten. Auch spezielle Sideevents einzelner Gruppen sollten festgehalten werden. Die Fotos für Preisüberreichungen machten wir bereits bei der Probe. Eine gute Idee. Auf der Bühne sollte am Abend ja alles schnell gehen, um die rund 1000 Leute im Publikum nicht zu langweilen. Danach war Party angesagt. Dass man bei einer Gala dieser Größe nicht mehr jeden einzeln ablichten kann, versteht sich von selbst. Es ging eher um eine Gesamtimpression und die Stimmung.

Fotografie für Workshops und Vorträge

Am zweiten Kongresstag standen parallele Workshops am Programm. Sogenannte „Hands on“. Dabei war die Herausforderung vor allem die praktischen Teile zu featuren. Dass die ihre Action alle gegen Ende hatten, war eh klar. Den Nachmittag verbrachte ich dann stressfreier nur noch bei den Plenarsitzungen. Echt easy.

Danach stand für mich Teil zwei meines Berlin Ausflugs am Programm – Hotelwechsel inklusive.

Ich hatte vorab bereits einen Workshop für Aerial Silk gebucht. Dank Hinweis meiner Trainerin Pamina. (Darüber könnt ihr auf meinem Sport Blog www.probetraining-salzburg.at lesen)


Vom Estrel ging es ins Plus Berlin. Ein Hostel am Warschauerplatz. Ich habe es aufgrund der spannenden Fotos gewählt, die ich vorab gesehen hatte und der Nähe zur Sportlocation und wurde nicht enttäuscht. Ein liebevoll gepimptes Loft, das das Berliner Feeling auf den Punkt bringt. Mit soviel Charme, wie es einfach nur ein Altbau kann. Für Künstler oder Fotografen definitiv die richtige Wahl. Kein Luxus, aber genial bunt und international. Die Lage ist perfekt. Ich war in wenigen Minuten mit der S Bahn am Alexanderplatz und bei den Hackeschen Höfen und habe wiedereinmal gemerkt, wie wichtig lebendige Hotelfotografie ist mit bunten facebookseiten und einer ansprechenden Homepage. Natürlich zählt auch immer war Buchungsplattformen und Bewertungsplattformen über ein Hotel sagen. Aber die lese ich erst, nachdem ich mein Hotel in die engere Wahl genommen habe.


Wenn ihr uns wildbild Fotografen  für Kongresse buchen wollt: In Salzburg natürlich spesenfrei, sonst kommen zu unseren Tagessätzen von 1200 Euro netto  (halber Tag 600)  pro Fotograf auch noch die Spesen dazu. In Salzburg und Umgebung sind wir auch stundenweise  (90E/h) buchbar.

Eventfotografie vom Firmenincentive bis zum Jubiläum

„Das fotografieren wir uns selber“ ist ein oft gehörter Satz bei den Eventfotoprofis von wildbild. Mittlerweile hat ja jede PR Agentur ihren Fotoapparat, jeder Eventveranstalter seine Spiegelreflex. Wenn der Tag x kommt, erkennen die PR Profis dann schnell, dass sie bei großen Events fotografisch überfordert sind.

Wir Fotoprofis fotografieren täglich – im Jahr bis zu 200 kleinere und größere Events. Vom Setup bis zum Buffet, von den Gästen bis zur Show.
Ab ca. 250 Gästen empfiehlt es sich, einen zweiten Fotografen zu engagieren, wenn möglichst alle drauf sein sollen. Bei großen länger dauernden Events ist das Ergebnis des Profifotografen sicher ein besseres. Außerdem müssen sich Event- und PR Leute ja um ihre Kernaufgaben kümmern. Vom reibungslosen Ablauf bis zum Pressetext.

Großevents

Diese Woche hatten wir wieder Hochbetrieb. BWT hatte seine Händler zum Kongressevent in der Scalaria in St. Wolfgang. Rund 350 Gäste, Programm von 12 bis 24 Uhr ohne Pausen für den Fotograf. Davor noch Setups. Gebucht war 1 Fotograf von 10-24 Uhr. Bei solchen Events ist klar, dass nichts nebenbei geht. Selbst als Profi ist man da ausgelastet.

Was braucht der Profi Eventfotograf

Der Ablaufplan vorab ist das wichtigste. Daran können wir erkennen, wie lange es wirklich dauert und ob sich alles ausgehen kann. Ob dazwischen Pausen zum Bildbearbeiten sind oder nicht. Wir kalkulieren nach Arbeitsstunden. 90Euro netto. Vor Ort Zeit + Bearbeitungszeit.

Auch Fotografen müssen essen. Es ist anstrengend, wenn man ganztags mit 5-6 Kilo in der Hand und ev. weiteren Objektiven im Fotorucksack unterwegs ist. Bei einem durchschnittlichen Event kommen schon mal 5-7 Kilometer zusammen. Mal mehr mal weniger.

Fotografen brauchen einen Arbeitsplatz.

Darauf wird fast immer vergessen. Wir haben nicht nur den Fotoapparat, sondern umfassendes Equipment mit, um allen Situationen gerecht zu werden. Meine Ausrüstung für ein einfaches Event hat im Schnitt 10-15 Kilo. Das muss abgelegt werden. Arbeitspausen nutzen wir zum ersten Sichten der Bilder. Dazu braucht mein Laptop einen Tischarbeitsplatz möglichst mit Sitzgelegenheit. Neutrale Lichtsituationen erleichtern das. Dennoch ist wichtig, dass man hier immer mitten im Geschehen ist, um nichts zu versäumen. Am besten bei den Lichttechnikern einen Tisch dazustellen.

Dresscode

Wenn wir vorab wissen, was Thema ist, passen wir uns natürlich an. Highheels gehen natürlich nicht und mit langen Kleidern oder Dirndlkleid ist das Arbeiten nicht immer ganz einfach, da man für kreative Prespektiven ja oft auf dem Boden  knien muss. Anzug, Lederhose  – kein Problem.

Wie liefern wir die Bilddaten

Wir sind schnell. So schnell es eben geht. Die Bilder müssen dennoch bearbeitet werden, wenn sie im RAW Format aus der Kamera kommen. Ein schnelles aktuelles Pressebild noch während des Events zu verschicken ist kein Problem, wenn wir es vorab wissen und ein Minimum an Pause dafür eingeplant ist. Nonstop zu fotografieren und gleichzeitig zu verschicken geht nicht. Meist kann man Pressebilder vorab schießen, wenn alle Beteiligten rechtzeitig da sind. Es muss nur organisiert werden. Vorab.

Fotopausen nutzen wir bereits zum Sichten und eventuell erstem Bearbeiten. Manchmal geht es sich aus, dass die Bilder eine Stunde nach dem Event übergeben werden. (Datenträger kosten extra – also bitte entweder selbst mitbringen oder wir müssen den verrechnen)
Üblicherweise gibt es bei Ganztagesevents oder Abendevents die fertigen Daten am nächsten Tag. Wie im Fall BWT. Natürlich arbeiten wir auch am Wochenende oder nachts, aber nach einem 14 Stunden Fototag mit Fahrtzeit oft 16-18 Stunden brauchen auch wir mal kurz Abstand von den Bildern.

Wenn nicht anders vereinbart, liefern wir die Bilder im printtauglichen jpg Format, 300 dpi, ca 1,5 – 2 MB. Alles andere muss vorab vereinbart werden. Wir behalten die RAW Dateien nur kurz auf. Das heißt, dass man plakattaugliche Bilder sofort anfordern sollte oder eine Festplatte zum Überspielen der RAW Dateien mitbringt (oder gegen Aufpreis ordert).

Kurzevent

natürlich backen wir auch kleine Brötchen. Wenn Sie uns nur für 2-3 Stunden brauchen ist das im Umkreis von Salzburg kein Problem. Da wird weiterhin nach Stunden verrechnet. Wenn wir den Ablauf kennen, können wir Ihnen bei der perfekten Zeitauswahl behilflich sein, um ein möglichst effizientes Ergebnis zu erzielen.
Pressefotos, eine kurze Eventdoku, professionell fotografiert. Das macht Sinn. Auch bei kleineren Events.

wildbild mit Mehrwert

Was können wir noch bieten: Je nachdem, was Sie brauchen und wer ihre Zielgruppe ist. Unsere Social Media Kanäle haben gute Reichweiten. (fb, insta, youtube, twitter, u.a.). Wir können Ihr Event posten – Sie teilen.
Wenn wir vorab Infos zur Veranstaltung bekommen bzw. einen Pressetext samt wichtigen Namen, können wir auch eine Presseaussendung über unseren Presseverteiler verschicken.  Bis hierher verrechnen wir den mehrwert nach Arbeitsstunden.
Soll eine passwortgeschützte oder offene Bildergalerie erstellt werden, um den Gästen die Bilder ansprechend zur Verfügung zu stellen? Auch das ist möglich. Kostet extra. Ab 100 Euro.

DSGVO
bei kleineren Events empfiehlt es sich tatsächlich jeden Gast für die Fotorechte unterschreiben zu lassen.
Bei großen Events A-Ständer und Aushänge, dass hier fotografiert und gefilmt und veröffentlicht wird. (Antifotopickerl halten wir für problematisch, da sie oft in Kleiderfalten verschwinden und nicht sichtbar sind)
Wir bewegen uns hier trotzdem in einer Grauzone. Klare Gerichtsentscheide gibt es noch nicht.

Natürlich hat jeder Fotografierte jederzeit das Recht sein Bild löschen zu lassen.

Wie kann man uns engagieren?

Am besten ist ein email auf  foto@wildbild.at oder gleich an ihren betreffenden wildbild Fotografen. Normalerweise bekommen Sie innerhalb eines Tages eine Rückmeldung. Wenn nicht, ist es nicht angekommen. Dann bitte anrufen oder auch über fb Messenger.

Kurzfristige Buchungen sind fast immer möglich, da wir ja mehrere Fotografen haben und auch mit Freien arbeiten. Buchungen am gleichen Tag bitte immer telefonisch anfragen. Wenn wir bei Events verbucht sind, lesen wir keine mails sondern konzentrieren uns ganz auf unsere Kunden.

 

 

Foodfotografie in der neuen Bistro Metzgerei Meat and Eat bei Jules

Meat and eat nennt Julian Grössinger sein neues Baby. Die Metzgerei als Bistro Ecke Franz Josef Straße/Paracelsusstraße gegenüber dem Haaremacher. Kennt jeder. Dass sie jetzt neu übernommen wurde, wissen nicht so viele.
Inhaber Julian Grössinger ist in Salzburg kein Unbekannter. Er kochte bereits in der Schönen Aussicht, im Elixhausener Gmachl, im Schloss Aigen, organisierte die Großgastro beim Rosenberger und war zuletzt am Attersee bei Landart, wo ihm das Thema Fleisch immer mehr ans Herz wuchs. Und da gibt es für ihn nur eines: Bedingungslose Qualität. Die bekommt man jetzt in der Metzgerei Meat and eat im Andräviertel. Und weil Julian etwas frankophil angehaucht ist, heißt er jetzt auch Jules.

Französisches Bistroflair im Andräviertel
Auch die Deko erinnert eher an französische Bistros als an Salzburger Metzgereien und ist mit vielen Elementen im Retrostil liebevoll bis ins kleinste Detail bestückt. Die Herkunft seiner Produkte kontrolliert er persönlich bei den kleinen Fleischern und Bauernhöfen in der Umgebung und weil Jules auch Verständnis für Vegetarier hat, findet sich auf seiner Mittagskarte auch immer ein fleischloses Gericht. Seine Lieblingsspeisen gibt es zum Mitnehmen in Gläsern abgefüllt. Von Paprikakutteln über Kalbsrahmgulasch bis zu Curryhuhn.

Foodfotoprofi Günter Freund setzt das Fleisch ins Bild
Ihr werdet euch jetzt fragen, was die Foodblog-Einleitung im Fotoblog zu suchen hat: Ein bisserl Werbung und Zusatzinfo soll sein, da Jules ein privater Freund von wildbild Foodfoto-Profi Günter Freund ist und die beiden gemeinsam stilistisch und auch dekotechnisch viel probieren um in ihrem jeweiligen Spezialgebiet besser zu werden. Da haben sich zwei gefunden, deren Leidenschaft die Zubereitung von hochwertigen Lebensmitteln ist und deren visuelle Präsentation. Da wird an Saucen getüftelt und auch daran, wie man sie möglichst schmackhaft ins Bild bringt. Da wird am perfekten Winkel für das perfekte Bild gefeilt, doch immer so, dass das Gericht, so wie es abgebildet ist, auch gegessen werden kann.
Ehrlichkeit in der Bildsprache
Beide haben sich die bedingungslose Ehrlichkeit in der Produktion auf ihre Fahnen geheftet. Günter bildet die Gerichte so ab, wie sie auch der Kunde auf den Teller bekommt. Ohne grobe Retuschen und künstliche Aufbereitungen. Was zählt ist hier Geschwindigkeit im Sehen, ein perfektes Licht und die professionelle Hand von Gastroprofi Julian.

Geschmack, den man sehen kann. Erfahrung, die gemeinsam erarbeitet wurde und dann auch in anderen Food Geschichten einfließt.

Günter Freund hat sich mit diversen Kochbüchern einen Namen gemacht und wenn es darum geht, schnell und unkompliziert Rezepte in einer ehrlichen Bildsprache umzusetzen – dann sind sie bei ihm und wildbild richtig.

iphone 7 plus oder Spiegelreflex für Social Media

Für meine Urlaubsfotos hatte ich diesmal nur das iphone 7 plus mitgenommen und hatte daher Zeit, es ausgiebig zu testen und die Fotoqualität des Handies unter die Lupe zu nehmen. 
Hatten mir doch ein paar Freundinnen weismachen wollen, dass die Handyfotos mittlerweile mit den Spiegelreflexkameras durchaus mithalten können.

Kommt darauf an, wofür man die Bilder braucht und wie die Lichtsituation ist. Mit dem iphone 7 plus ist die Tiefenunschärfe ja wirklich kein Problem mehr. Im Portraitmodus kann dank der beiden eingebauten Optiken der Hintergrund als solcher erkannt und unscharf wie mit einer Offenblende dargestellt werden.

Gestellte typische Urlaubsbilder bei Tageslicht sind ebenso kein Problem. Landschaftsbilder auch nicht. Sobald Licht/Schattenverhältnisse auftreten sieht es anders aus. Da kann der HDR Modus auch nicht allzuviel ausrichten.
Bleibt man auf Automatik ist auch bei sehr kaltem oder sehr warmem Licht das Ergebnis nicht wirklich befriedigend.

Für Actionbilder kann man im Live-Auslösemodus, der 3 sec aufzeichnet den richtigen Moment erwischen. Für hochspritzende Wellen,  ganz gut.

Für wirkliche Spitzenbilder muss man sich and die Eigenheiten der Handyfotografie gewöhnen. Wenn man seine Erlebnisse nur schnell auf Instagramm oder Facebook teilen will, ein schnelles Video oder sogar Boomerangs und Co machen will – perfekt.

Vor allem abends habe ich meine Spiegelreflexkamera vermisst. Für die Foodbilder mag das Handylicht ja reichen – zur blauen Stunde habe ich mich nach meinem Blitz und der Spiegelreflex gesehnt. Auch bei Teleaufnahmen kann das Handy trotz 2fach Optik mit dem 200er nicht mithalten – eh klar.

Action und Blaue Stunde braucht Profi Equipment

Bei Actionszenen bin ich trotzdem mit der Spiegelreflex schneller am Punkt. Dennoch ist mir beim gedanken an die Weiterentwicklung der Handyfotografie nicht bang, was meinen Status als Profifotografin betrifft. Sobald ich mein Handy in andere Hände gegeben habe, sahen die Bilder der Laienfotografen trotzdem deutlich anders und schlechter aus, als bei mir oder meinen Profi- und Hobbyfotokollegen.

Es kommt immer auch auf den Blickwinkel an, die Hintergrundlinien und den Einsatz des perfekten Lichts.

Habe ich meine Spiegelreflex vermisst? Im Urlaub nicht wirklich, denn das geringe Gewicht machte den Handyeinsatz schmackhaft. Hätte ich jetzt eines meiner Akrobatikmodels bei mir gehabt, wäre ich zutiefst traurig nach hause gekommen, ob der vielen vertanen Chancen, die ein Handy einfach nicht genau so festhalten kann, wie ich mein Bild im Kopf sehe. Noch nicht.

 

Hochzeitsfoto (c) wildbild

Hochzeitsfotos vom Eventfoto Profi

Wir gelten als Eventfoto-Profis. Eine Hochzeit ist ein Event. Damit schließt sich der Kreis.
Bei Hochzeiten muss man alles können: Zusammengestellte Personenfotos, beobachtende Stimmungsbilder und am besten natürlich emotional ansprechende inszenierte Brautpaarfotos. Wenn unvermutet lustige Situationen sich aus dem Nichts ergeben, sollte man natürlich auch den Finger am Auslöser haben. Wer sich nicht täglich mit Eventfotografie beschäftigt, ist damit meist überfordert.
Der Augenblick will festgehalten werden. Genau im richtigen Moment. Das ist es, was die Bilder zum unwiederbringlichen Erlebnis machen.

Wir hören oft, dass ein Verwandter ohnehin fotografiert und filmt und dass er auch eine neue Spiegelreflexkamera habe. Man brauche also keinen Fotografen.
Darauf würde ich mich nicht verlassen. Profis sehen schneller, reagieren schneller. Sehen anders.

Was darf eine Hochzeitsfotoserie kosten?

Angebote von 300 E pro Tag bis zu 5000 Euro pro Tag schwirren durch die Online Portale. Wichtig ist klarzustellen, was alles im Preis inkludiert ist. Nur die Shootingzeit und dann muss jedes Bild gesondert abgelöst werden oder ist das ein all in Vertrag?
Bei uns kosten Hochzeiten gleich viel, wie PR- oder Eventshootings. 90 Euro pro Arbeitsstunde (netto). Dazu zählt natürlich auch die Bearbeitungszeit.

Bei uns bekommt der Kunde das Gesamtmaterial grundbearbeitet inklusive aller Rechte.  Außerhalb Salzburgs kommen km Spesen dazu.

Wichtig ist auch, sich vom Fotografen vorab Hochzeitsfotos oder Eventfotos zeigen zu lassen. Die Bildsprache muss euch gefallen und ansprechen.

Der Mirabellgarten ist lichttechnisch nicht Mauritius

Immer wieder kommen Brautpaare zu mir, die ihre Hochzeit in Salzburg planen und zeigen mir Bilder von Hochzeitsfotos am Strand. So hätten sie es auch gerne. Sonnenuntergang und  glitzerndes Meer im Gegenlicht das Brautpaar und dann regnet es am Hochzeitstag in Strömen. Die Enttäuschung über die Bilder vorprogrammiert. Seid also auch realistisch und bleibt mit eueren Vorstellungen im Rahmen euerer Möglichkeiten. Oft sind Hochzeitsfotos auf Portalen auch erst danach gemacht worden oder davor im Studio entstanden und mit Models nachgestellt und bei Hochzeiten im Eventablauf nicht machbar. Schließlich wollt ihr ja wahrscheinlich eine authentische Dokumentation eueres schönsten Tages mit ein paar gestellten Bildern und nicht einen durchinszenierten Shootingtag ohne Rücksicht auf den Rest der Gesellschaft. Wer das will, sollte einen eigenen Shootingtag buchen und die Hochzeit als das sehen, was sie ist: Ein hoffentlich unvergesslicher hochemotioneller Tag in euerem Leben.

Universitätsgebäude im Festspielbezirk Salzburg, Unibibliothek, Blaue Stunde Fotografie (c) wildbild

Die Blaue Stunde liefert perfekte Abendstimmung

Viele fragen mich, was eigentlich die Blaue Stunde ist und wann die genau ist um die besten Fotos zu machen.  Dann wenn in der Dämmerung das Licht vom Sonnenuntergang zu einem kräftig blauen Himmel wechselt. Das ist jeden Tag zu einem anderen Zeitpunkt und hängt natürlich von der Sonnenuntergangszeit ab.

Architektur oder Hotelfotografie zur Blauen Stunde

Kurz nach Sonnenuntergang  entstehen die besten Architekturaufnahmen und natürlich auch Hotelaufnahmen. Wichtig ist, das Gebäude für die Fotos in der Blauen Stunde vorzubereiten und alle Lichter schon vorab einzuschalten. Wenn es soweit ist, hat man für die perfekte Phase nur wenig Zeit. Sobald der Himmel schwarz ist, ist es mit den perfekten Bildern vorbei.

Personenfotografie in Blauer Stunde

Die intensivsten Farben erreicht man nach klaren sonnigen Tagen. Auch für Mode- und Actionaufnahmen nutze ich gerne die Blaue Stunde. Dann arbeite ich mit zusätzlichem Licht. Bei meiner Streetfotografie nutze ich gerne auch Laternenlicht um die Stimmung der nächtlichen Altstadt zu transportieren. Bei Personen arbeite ich hier gerne mit Offenblende (2.8) und manchmal nehme ich mir ein Videolicht mit, um zusätzlich Punkte herauszuarbeiten.
Oft bin ich zu ungeduldig und beginne schon bei leicht bläulichem Himmel mit der Fotografie. Die besten Bilder sind dennoch bei kräftig blauem Himmel. Davor kann man sich auch bei Mode z.B. mit Blitzen und kleinerer Blendenöffnung behelfen, um die tiefblaue Nacht vorweg zu nehmen.

Wichtig bei all den Blaue Stunde Aufnahmen ist natürlich eine längere Belichtungszeit. Bei Architekturaufnahmen oder Fahrgeschäften empfiehlt sich ein Stativ und man kann kleine Blendenöffnung (z.B. 20) mit extrem langer Belichtung (ev. Fernauslöser) kombinieren.

Bei Personen, die sich ja bewegen, ist das nicht so leicht möglich. Hier muss man zwischen der geringstmöglichen Belichtungszeit und Offenblende und oft höherer ISO Zahl jonglieren. Das Ergebnis wird dafür spannend bleiben.

Für unsere Eventfotografie ist es natürlich wichtig, auch im Sonnenuntergang die besten Bilder zu liefern und da fehlt oft ein Stativ auf die Schnelle. Hier nutze ich gerne Mauern, oder Stehtische. Alles, was nicht wackelt. Dann ist man schnell und flexibel. Extrem lange Belichtungszeiten sind allerdings nicht möglich.

 

Kinderfotos vom Profi

Gleich drei Kinder Fotoshootings in einer Woche. Das hatte ich auch noch nie. Bei zwei der Folderfoto -, Social Media – und Webseiten Shootings waren wir auch für die Modelsuche zuständig.

Das funktioniert am besten per facebook. Aus meinem großen Freundeskreis hat immer mal wer Zeit und Lust.

Trachten Kinderfotos für das Heimatwerk

Für das erste Kinderfotoshooting waren 2-5jährige gefragt. Trachtenmode vom Salzburger Heimatwerk stand am Plan. Wir hatten die wichtigsten Teile für das erste Foto geplant – sollten die Kids danach keine Lust mehr haben. Das Stritzi Schaf spielte zu Beginn eine wichtige Rolle. Von Bild zu Bild wurden die Kinder sichtlich motivierter. Sie hatten sich davor untereinander nicht gekannt. Das letzte Bild war das lebendigste.

Kinder und Kunst

Für das Kinderatelier des Museums der Moderne waren Fotos und Bewegtbild unser Auftrag. Kinder zwischen 6 und 8 Jahren sollten bei einem normalen Workshop mitfotografiert werden. Wir bestellten unsere Fotokinder eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Event ins Atelier und stellten ein paar Featurebilder mit diversen Materialien. Beim Workshop selbst wurden noch ein paar lebendige Bilder mitfotografiert und für Bewegtbild gefilmt. Wenn die Kids in ihre Arbeit vertieft sind, sind sie oft zu ernst.

Riesenseifenblasen folgen eigenen Gesetzen

Auftrag Nummer drei waren Riesenseifenblasenfotos für Stadlbauer für deren Verpackung und Social Media.  Da hatten wir etwas ältere Kinder. Der Vorteil: Denen kann man genau erklären was man braucht und die machen das auch so. Dafür machten die Seifenblasen das nicht immer so, wie ich wollte. Der Wind drehte ständig und veränderte seine Stärke. Zudem änderte sich das Licht an dem Tag minütlich. Für die Seifenblasen braucht es einen dunkleren Hintergrund. Bei weißem und auch hellblauem Himmel sieht man sie nicht. Auch hier waren die letzten Bilder die besten.