Reopening Foto und Video Package

In der Corona Zeit ist Social Media Präsenz gefragt. Manche sind da mit Selbermachen überfordert oder wollen in ihre selbstgemachten Posts auch mal Profibilder und Videos einfügen.

Dazu haben wir uns ein Spezial ausgedacht: Das Reopening Package.

wildbild.at

Was müssen Sie dazu vorbereiten, damit wir schnell und effizient möglichst viel  und gutes Material sammeln können:

Den geeigneten Platz im Store für ihren Aufsager finden (Tageslicht oder Weißlicht von vorne) – auf den Hintergrund achten.

Videoimpressionen: Vorher überlegen, welche Warengruppen wichtig sind, worauf besonderes Augenmerk gelegt werden soll.

Was ist ihr wichtigster Artikel?

Für die Fotos:

Wann ist ihr Shop/Hotel/Gastrobetrieb lichttechnisch (Sonneneinstrahlung) am besten zu fotografieren?

noch Fragen?? Rufen Sie einfach an 0676/4037070 oder schreiben sie ein mail foto@wildbild.at. Natürlich finden sie uns auch auf allen Social media Kanälen:

https://www.facebook.com/wildbild/

https://www.facebook.com/doris.wild

https://www.instagram.com/picswildling/

https://www.instagram.com/wildbild_foto/

https://www.linkedin.com/in/wildbild/

 

 

 

Storytelling in Social Media Videos

„Das bisserl Social Media machen wir selber nebenbei.“ oder „Dafür haben wir eine große Agentur, die macht uns das“ – das sind zwei der Antworten, die wir immer wieder zu hören bekommen, wenn wir wildbild Fotografen unsere Social Spots anbieten. Und trotzdem: Wir sind für  alle die richtigen Ansprechpartner, wenn es um kurze Social Videos  geht.

Schließlich geht es ums Storytelling.

Das haben Sie sicher schon oft gehört. Geschichten erzählen, denn Emotion bindet. Aber was ist eine Geschichte? Was ist ihre Geschichte? Im Austausch mit Profis wird das oft klarer.
Wir haben jahrzehntelange Medienerfahrung. Bei Tageszeitungen habe ich täglich gelernt, was es heißt, sich unter vielen Redakteuren mit seiner Geschichte durchzusetzen. Überhaupt unterzukommen. Ich war über 20 Jahre als freie Redakteurin und Fotografin tätig. Auch heute noch werden wir von Printmedien nach Geschichten oder Ideen gefragt.

Wie sieht ihr Alltag aus?
Gehen sie dabei ruhig ins Detail. Welche Materialien verwenden sie? Woher stammen ihre Materialien? Wie werden sie verarbeitet?
Lassen Sie hinter die Kulissen ihres Shops blicken. Große Logistik kann ebenso Thema sein wie simples Regale schlichten. Sammeln sie Ideen – machen sie das Brainstorming gemeinsam mit ihren Mitarbeitern. Rücken sie das scheinbar Unbedeutende in den Vordergrund. Das Frühstücksei, das der Bauer von nebenan bringt wertet ihr Hotelbuffet auf. Die Änderungsschneiderin, die die im Haus gekaufte Ware konfektioniert. Das geht mit Fotos, Bildergalerien und Videokommunikation.  Thema gefunden?

Content Marketing ist mehr als nur Jahresplanung:
Jede Woche des Jahres steht für ein Thema. Sie müssen das nicht unbedingt umsetzen, aber es beruhigt zu wissen, dass man auf ein Ideenreservoir zurückgreifen kann, wenn spontan nichts Neues passiert.

Aktualität schlägt Archiv.
Immer. Mag die vorbereitete Story noch so schön sein. Wenn Aktuelles passiert, hat das immer Vorrang.

Jetzt ist für viele von Ihnen Zeit, über Ihre. Jahresthemen nachzudenken. Ideen zu sammeln und aufzuschreiben.  Weisen sie den Monaten die jeweiligen Themen zu. Verlieren sie ihre Marketing Ziele dabei nicht aus den Augen.

Welches Format passt zu meiner Story?

Nicht jede Story passt zu jedem Format. Welches Medium bevorzugt ihre Wunschzielgruppe?

Facebook- und YouTube Videos sind quer und dürfen etwas länger sein. (Je kürzer die Videos desto besser).   Hier ein Beispiel eines Videos für die Phantom Trainingsmaske (aus der Vor Corona Zeit)  https://youtu.be/oxfYn3Ncvd4

Instagram hat einerseits  die Beiträge (unter einer Minute, sonst werden sie auf IGTV weitergeschaltet) hauptsächlich in quadratischer Form, anderseits die hochformatigen Videos in IGTV (dürfen auch länger als eine Minute sein) salonfähig gemacht.

Facebook und Instagram haben auch die Story-Funktion (hochformatig) für Beiträge, die nach 24 Stunden wieder verschwinden (die sie aber in den Highlights archivieren könnten)

Wenn ihre Zielgruppe unter 18 ist, bleiben nur YouTube, Snapchat und TikTok. 😜

Facebook für 40-65jährige, Insta für 20-40jährige kann nur als Pauschalurteil gelten. Natürlich geht es hier nach Sinngruppen, weniger nach Altersgruppen. Facebook wird von Jüngeren auch  im beruflichen Bereich und als Gruppen-Event-Plattform genutzt.

hier noch ein gelungenes Beispiel eines Storytellings aus der Vorweihnachtszeit: https://www.facebook.com/wildbild/videos/10155104268418873/

Wenn sie jetzt total verwirrt sind, helfen wir gerne Licht ins Dunkel zu bringen 😂 und wenn sie nicht verwirrt sind helfen wir natürlich auch.

© Wildbild/KathiLeissing

Spielen wir ein Thema durch: 

Wir haben Corona (aktuell), haben wieder geöffnet, aber keiner geht hin. Sie haben einen Onlineshop, bieten Abhol- und Zustellservice und ihr Shop ist nur halbtags (neu) geöffnet. Wecken sie die Lust auf ihre Produkte! Was braucht ihr Kunde jetzt am dringendsten? z.B. ein Hometrainingsgerät wie den Pezziball.

Was wir oft sehen: Die Shops posten ein Überblicks-Foto und schreiben darunter“Wir haben wieder geöffnet“ „man soll ja das große Angebot sehen, wünscht sich  der Chef, aber in der nur sekundendauernden Wahrnehmung beim Vorbeiwischen an Handy bleibt  nichts hängen. Entscheiden sie sich für ein Produkt.

Richtiges Storytelling wäre z.B.  Eine Übung am Pezziball – im Hintergrund kann man den Shop zuordnen.

Facebook und Youtube: Eine Übung in drei Schwierigkeitsgraden vorturnen –  dazu noch 2-3 Erweiterungen. Gesamtlänge  ca 1,5-2 min. In die Begrüßung ist eingebettet, dass jetzt wieder offen ist und man fürs Heimfitnessprogramm aufrüsten kann.

Insta: unter 1 min , kurz die Übung zeigen, Infos im Text dazuschreiben

ein Schuss Humor sollte bei allen Beiträgen natürlich auch nicht zu kurz kommen.

Sollten in der Woche bereits genug Beiträge platziert sein, kann man von den Übungen auch Stories planen. Mitdenken ist angesagt: Wir drehen  gleich mehrere Übungen am Pezziball, die man dann immer wieder als Serie in seine Instastories mischt.

Bei Instagram sind zusätzlich auch die Hashtags relevant. Aber das sprengt jetzt diesen Blog. Darüber schreibe ich vielleicht ein anderes Mal.

Sollten jetzt noch Fragen offen sein, scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren. Wir wildbild Fotografen  beraten sie gerne per Telefon oder auch im Videochat und bieten Social Media Coaching. Von den ersten Bewegtbild Schritten  bis hin zu ihrem eigenen Social Media Konzept.

 

 

Krisenkommunikation auf Social Media

Was sollen wir in der Krise posten? Welcher Content passt jetzt noch? Nicht mehr viel – soviel ist klar. Ihren Jahresplan können sie wahrscheinlich fürs erste schubladisieren. Die Welt mit Corona ist eine andere geworden.

Nicht zu posten ist die schlechteste Lösung. Nach der Schockstarre, die die einen erst nach längerer Zeit, die anderen schneller wieder überwunden haben, ist klar: Die Welt dreht sich weiter und wir müssen im Focus unseres Kunden bleiben. Da die Kunden im Moment nicht zu Ihnen dürfen, müssen sie ihre Kunden in deren Quarantänedomizil erreichen. Der schnellste und einfachste Weg ist online. Facebook, insta, Newsletter, die eigene Homepage, ..

Machen Sie sich zuerst klar: Was bedeutet die Krise für mich. Wie direkt will ich mit meinen Kunden kommunizieren?

Schritt1:
Zuerst gilt es auf die vorhandene Gegebenheit ehrlich zu reagieren und zu informieren. Haben Sie geschlossen oder mit Auflagen geöffnet? Was können Sie ihren Kunden bieten? Gibt es Zustell- oder Abholservice oder einen Onlineshop?

Dokumentieren Sie ihre Arbeitsvorgänge und lassen Sie ihre Kunden auch die Geschichten hinter den Kulissen wissen. Transparenz beruhigt. Sie haben Desinfektionsmittel vor dem Shop und bedienen hinter Plexiglas. Der Arbeitsprozess ist coronaoptimiert. Was auch immer. Sie kommen zum Kunden und garantieren kontaktlosen Service. Die Arbeiter stellen mit Masken zu und desinfizieren danach alle Türklinken.

Humor wird in tristen Zeiten besonders gewürdigt – allerdings immer mit dem notwendigen Fingerspitzengfühl. Lustige Masken, hauseigene Erfindungen – alles Persönliche zählt doppelt. Zeigen sie auch Mitgefühl für die prekäre Lage ihrer Kunden.

Schritt zwei
ist dann der Blick in die nahe Zukunft. Vorsichtiger Optimismus ist angesagt. Wie werden wir uns mit den gegebenen Sicherheitsauflagen weiterentwickeln. Was kann der Kunde erwarten. Ideen sind gefragt. Wie kann man die Abstände einhalten und in den Warteschlangen dennoch für Kurzweil sorgen? Eventuell muss man auch seine Kundennischen adaptieren. Der kleine Grenzverkehr wird mittelfristig kein Geschäft mehr bringen. Wer eine reine Seniorengruppe als Zielgruppe hat, wird mit Onlineshops auf der Strecke bleiben. Sie waren bisher zuverlässiger Partner ihrer Kunden und sie werden es auch in der Krise und nach der Krise sein.

Da sich die Lage immer noch ändert, ist es wichtig aktuell auf die Ereignisse zu reagieren.

Schritt drei:
Corona wird uns noch länger begleiten. Auch die tiefliegenden Ängste, die die Krise verursacht hat, können traumatische Spätfolgen verursachen. Was heißt das für die Kommunikation? Überdenken Sie ihre Bildsprache. Fotos mit eng aneinander gekuschelten lachenden Gesichtern können Angst machen, wirken in Zeiten des Abstand Haltens befremdlich – wie aus einer anderen Welt.

Die Lichtwahrnehmung ist dank verschwundenem Smog intensiver, die Luft klarer – die Farben brillianter. Das kann sich langfristig auch in unserer gesamtgesellschaftlichen Wahrnehmung manifestieren.

Krisen verlaufen nicht linear. Es kann sich immer wieder etwas ändern. Ständiges Anpassen und Improvisieren sind nach wie vor an der Tagesordnung.

Schritt vier:
Wenn das Ende abzusehen ist – im Corona-Fall bedeutet das entweder , dass ein wirksames Medikament gefunden ist oder eine Impfung am Markt ist – beginnen Sie mit ihrem adaptierten Jahresplan. Für Touristiker ist klar: Es werden hauptsächlich Österreicher das Zielpublikum sein. Darauf ist also z.B. die Hotel PR abzustimmen.

Wie können wir von wildbild Sie unterstützen?
In unserer langjährigen Erfahrung im aktuellen redaktionellen Dienst haben wir viele Krisensituationen miterlebt und auch den Umgang mit Presse in der Krise gelernt. Wir bieten Fotos und Bewegtbilder abgestimmt auf ihre Inhalte, die wir bei Bedarf auch redaktionell einbinden. Vom schnell gestalteten aktuellen Insta oder Facebook Video bis zur Fotodoku können wir sie unterstützen.