Kinderfotos vom Profi

Gleich drei Kinder Fotoshootings in einer Woche. Das hatte ich auch noch nie. Bei zwei der Folderfoto -, Social Media – und Webseiten Shootings waren wir auch für die Modelsuche zuständig.

Das funktioniert am besten per facebook. Aus meinem großen Freundeskreis hat immer mal wer Zeit und Lust.

Trachten Kinderfotos für das Heimatwerk

Für das erste Kinderfotoshooting waren 2-5jährige gefragt. Trachtenmode vom Salzburger Heimatwerk stand am Plan. Wir hatten die wichtigsten Teile für das erste Foto geplant – sollten die Kids danach keine Lust mehr haben. Das Stritzi Schaf spielte zu Beginn eine wichtige Rolle. Von Bild zu Bild wurden die Kinder sichtlich motivierter. Sie hatten sich davor untereinander nicht gekannt. Das letzte Bild war das lebendigste.

Kinder und Kunst

Für das Kinderatelier des Museums der Moderne waren Fotos und Bewegtbild unser Auftrag. Kinder zwischen 6 und 8 Jahren sollten bei einem normalen Workshop mitfotografiert werden. Wir bestellten unsere Fotokinder eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Event ins Atelier und stellten ein paar Featurebilder mit diversen Materialien. Beim Workshop selbst wurden noch ein paar lebendige Bilder mitfotografiert und für Bewegtbild gefilmt. Wenn die Kids in ihre Arbeit vertieft sind, sind sie oft zu ernst.

Riesenseifenblasen folgen eigenen Gesetzen

Auftrag Nummer drei waren Riesenseifenblasenfotos für Stadlbauer für deren Verpackung und Social Media.  Da hatten wir etwas ältere Kinder. Der Vorteil: Denen kann man genau erklären was man braucht und die machen das auch so. Dafür machten die Seifenblasen das nicht immer so, wie ich wollte. Der Wind drehte ständig und veränderte seine Stärke. Zudem änderte sich das Licht an dem Tag minütlich. Für die Seifenblasen braucht es einen dunkleren Hintergrund. Bei weißem und auch hellblauem Himmel sieht man sie nicht. Auch hier waren die letzten Bilder die besten.

wildbild Fotografen beim Weltcup Flachau

Eventfotografie ist eine der Stärken der Fotoagentur wildbild. Die Weltcuprennen in Flachau dokumentieren wir für den Tourismusverband und die Bergbahnen schon seit Jahrzehnten :).

Diesmal wollen wir euch hinter die Kulissen unserer Profifotografen blicken lassen und was es heißt, bei nicht einfachen Bedingungen bestes Fotomaterial zu liefern. Das beginnt bereits bei der Vorbereitung. Was ziehe ich an, wenn es Temperaturen rund um den Gefrierpunkt hat und ein Nachtslalom bzw. abends zuvor die Startnummernauslosung samt Star Challenge, das Promirennen, auf dem Plan steht. Wir sind zu dritt im Einsatz. Lehrling Verena ist zum ersten Mal mit dabei. Sie hat noch Probleme, die Promis zu erkennen.


Ehrlich gesagt, ich kenne auch nicht alle. Aber nach über 20 Jahren Societyfotografie und Societyjournalismus fragt man sich durch. Auf den Startnummern steht es ja auch drauf. Nur die haben noch nicht alle. Noch ist mir nicht kalt. Dank Keen-Schuhen (die ich nach 20 Jahren frieren im Schnee als beste Lösung entdeckt habe) und Skihose samt North Face Anorak geht es. Ich mache mir nur Sorgen um die Kameras, da der Schneeregen zunehmend stärker wird. Schwarze Müllsäcke sind normalerweise eine schnelle Lösung, wenn man sonst keine regentauglichen Covers dabei hat. Das türkische Restaurant im Bergbahnencenter hat eine noch bessere Lösung. Im Keller hat er von einer Veranstaltung noch einfache Regenüberwürfe. Die schnorren wir. Danke!
Ich darf dann kurz zur Autogrammstunde ins Center, Max macht draußen mit nassen klammen Fingern weiter. Danach geht es zum Rennen in die Weltcuparena. Oben angekommen ist mir heiß. Ich schwitze. Dazwischen haben wir erste Bilder runtergeladen und verschickt. Kurz später wieder Schneeregen. Meine Finger sind am Limit. Dünne North Face Fingerlinge bringen wenig, mit dicken Fäustlingen kann man nicht fotografieren und die fingerfreien Wollhandschuhe sind durchnäßt. Nach der Promirennen-Siegerehrung brauche ich im Pressecenter Minuten, bis ich meine Finger wieder bewegen kann.

(c)wildbild

(c)wildbild

Tags darauf soll es besser werden. Zumindest nicht so nass. Wir haben trotzdem Müllsäcke organisiert. Als Unterlage für die Rucksäcke, damit die nicht im nassen Schnee liegen und auch abgedeckt werden können. Pagodenzelte zum Objektivwechseln für die Fotozone wären an diesem Tag mein Wunsch!

Kalt wird mir nicht, da wir zwischen den Durchgängen Bilder runterladen, erste Bilder abliefern, ins VIP-Zelt rennen, dort mit der im Pressezentrum warmgehaltenen Zweitkamera ein Paar Bilder machen, in den Festsaal rennen, dort die örtlichen Promis fotografieren und Team 2 versucht in der Festarena beim BBF Center die Pauseneinlage, die Dirt Biker zu fotografieren. Eine Aktion, die nach wenigen Bildern abgebrochen werden muss. Die Biker geben sich dem Schneechaos geschlagen. Wir auch.

Nach dem 2. Durchgang weiß ich: Ich brauche eine andere Handschuhlösung. Der heiße Tee im Pressecenter und die warmen Würstel sind perfekt. Flachau bietet hier übrigens eines der besten Weltcup-Pressebuffets! Sogar frisches Obst und Schnitzel gibt es. Und Bananen für den schnellen Hunger.

Das Flachauer Organisationsteam hat sich in dieser Woche selbst übertroffen. Nach dem eigenen Weltcupwochenende, wo die Piste zuerst unter Schneemangel angelegt wurde und dann dem Schneeregen trotzte, übernahm man noch zwei deutsche Rennen, die wegen Schneemangel verlegt werden mussten. So war am kommenden Wochenende wieder Weltcup angesagt. Samt frostiger Temperaturen und Schneefall. Den haben ja die Touristiker heiß ersehnt. Nur natürlich nicht an Renntagen.

Wir Fotografen hätten ohnehin immer frisch verschneit und blauen Himmel. Wie das aussehen könnte sah man kurz im 2. Durchgang des Riesentorlaufs. Dazwischen kam immer wieder die Schneefront. Das Handschuhproblem hatte ich vor dem 2. Wochenende auch gelöst. Handschuhe der heat-company fand ich im Internet und das beste: Es ist ein Altenmarkter Unternehmen. Direkt beim Roten Achter im Sportgeschäft werden die verkauft. Damit war sichergestellt: Nie mehr klamme Finger! (DW)

 

Modelshooting für Männer

Wie kommt Mann bei einem Modelshooting gut an? Männerposing will gelernt sein. Für Modekataloge oder Tourismus Fotos oder einfach nur ganz privat für die Freundin – wer würde nicht gerne sein Gehalt mit Modeljobs aufbessern oder seine Liebsten als Geschenk überraschen.

Während sich die Girls schon längst auskennen, in welchen Foren man entdeckt wird, wo die besten Agenturen im Land für Jobs in allen Kategorien sind – manche suchen ja nicht nur nach den Topmodels sondern casten auch Zielgruppen Typen – sind die Boys bei Shootings noch klar unterrepräsentiert.

Tänzer tun sich leichter. Die haben das Brust raus-Bauch rein Prinzip schon verinnerlicht. Den anderen kann man nur raten: Üben, üben und nochmal üben. Was Mädels selbstverständlich von Kindesbeinen an tun – verkleiden, vor dem Spiegel drehen, checken, wie man am besten wirkt, beschränken Männer aufs Notwendigste. Den Blick in den Spiegel beim Rasieren und den stolzen Blick auf ihre Muckis beim Trainieren. Natürliche Posen – Fehlanzeige. Beobachtet euch selbst mal bei Alltagsbewegungen und beobachtet euere Freunde und findet heraus, was im Bild gut kommt. Verucht das dann immer wieder abzurufen.

Die Topfigur ist natürlich Voraussetzung, um am Laufsteg oder in der Modebranche zu punkten. Alle anderen haben immer noch Chancen bei Castingagenturen, die für Film und Fernsehen Nebendarsteller suchen. Und manchmal werden bei Werbekampagnen auch gezielt Typen jenseits der Beautyklischees gesucht.

Wer nur privat schöne Fotos haben möchte, um seine Social Media Profile aufzupeppen ist bei und wildbild Fotografen sowieso immer gut aufgehoben. Business Profilfotos sollten immer von Profifotografen gemacht sein –  je nach Zielgruppe mal legerer oder konservativer.

Hier ein paar Beispiele von Mode bis private Shooting mit Model Michael Djukic:

 

 

Bands, Bier und Blaue Stunde in der Salzburger Altstadt Shoppingnacht

Giaccomo hätte ich nicht kennengelernt, wenn ich nicht trotz Regen und Kälte zur Langen Shoppingnacht der Salzburger Altstadt gepilgert wäre. Giaccomo trug die Shoppingbeute seines Frauerls und war der süßeste Hund, den ich seit langem getroffen habe. Ein echter Fotostar! 
Ich hätte auch nicht meinen ehemaligen Uniprofessor Rudi Renger (KOWI) getroffen, der mit seiner Band Django Partie im Schuhladen Think! aufgespielt hat und ich hätte auch nicht die Hellbrunner Geigenmusi hören können, die im Heimatwerk Volksmusik auf junge Art interpretieren. Danke Hans und seinem Team, dass er mich mit seinen Weißwürsten vor dem Verhungern gerettet hat !
Doch zum Wesentlichen. Wir (Max, Verena, Doris) waren für das Altstadt Marketing als Fotografen unterwegs, um die größte Shoppingparty der Altstadt festzuhalten. 80 Shops hatten bis 21.00 geöffnet. Event Shopper- was willst du mehr? Das kann kein Internet Shoppingportal bieten: Erlebniseinkauf.

Meine Must Haves:
+Die pelzigen Ugg-Flip-Flops im Peak Performance Am Gries (sind leider Schnee von gestern – also Sommerware). Wasserdichte Dachstein Stiefel und Bergschuhe sind der letzte Schrei.
+Robert Kaltenbrunner von Hämmerle zieht mich zu den gelben Winteranoraks. Für mehr Farbe in der dunklen Jahreszeit.
+Michaela Schirlbauer von Misc kennt  16 verschiedene Arten Tücher zu binden

Und was war noch? Brigitte Perl (Frau in der Wirtschaft) überlegt bei DIVA mit Chefin Marianne Köhler ob sie mal zu knalligem, trendigen Rot greifen soll oder ihrem dezenten Stil treu bleibt. Es bleibt übrigenswahrscheinlich beim schwarz-weißen oversized Pulli, aber die Entscheidung bekomme ich nicht mehr mit – die dauert an.
Bei Calamita wird zur italienischen Mode auch italienische Salami verkostet und bei Lacoste feiert man mit Freunden bei Sekt und Bier die neuen Herbsttrends.

Noch mehr Mode-Party ist in der Linzergasse: Via Venty Chefin Brigitte Hirschegger und Tochter Tina sind in Höchstform und erklären ihren Kunden die Must-Haves. Wolfram Ölsböck bringt Samsonite Koffer an den Mann. Der Abend macht Spaß! Die aufgeblasenen rosa Halbmonde tauchen die dunkle Nacht in zartes Rosa und der Smalltalk mit Shoppingfreunden geht bis weit nach 21.00 Uhr. Die Bars haben ja noch offen!

Modeschau und Skistars im Europark

Mit der Einkleideshow der Skistars im Shoppingcenter Europark hat sich SPAR Boss Gerhard Drexel wohl selbst das größte Geschenk gemacht und seine Freude war ihm anzusehen. Marcel Hirscher und Anna Fenninger auf dem Laufsteg im Rahmen der Catwalkdays – das war für alle Salzburger etwas Besonderes.

Anleitung für den Modeherbst 2015 nimmt man sich stilistisch an den 70ern. Die Farben orientieren sich am Herbstlaub. Boreaux bis Senfgelb. Die Neonfarben und bunten Elemente des Sommers dürfen bestenfalls als Kontraste oder Dekonähte mitspielen, wie es manche GG&L Tücher oder Taschen noch zulassen – also noch deutlicher kann das Adieu an den Sommer gar nicht ausfallen. Knallig war gestern – heute ist pastellig gefragt.


Selbst im Sport sind die Farben wieder gedeckter und konservativer. Rot, Blau und Gelb sind noch das bunteste das wir heuer auf den Pisten treffen werden.

Unsere ÖSV Skistars zeigten ihre Kollektion am Europark Laufsteg persönlich. Mit dabei die Publikumslieblinge Julia Dujmovits, Gregor Schlierenzauer, Stefan Kraft, Simon Eder, Max Franz, Matthias Mayr,  Benjamin Karl, Nicole Schmidhofer und natürlich auch Claudia Riegler, die den Europark auch vom persönlichen Shoppen kennt oder Michaela Fischbacher und viele mehr.


Den größten Applaus erhielten natürlich die Superstars Marcel Hirscher und Anna Fenninger, die sich wie die anderen Skistars im Anschluss an die Laufsteg-Action im Shoppingcenter an den diversen Autogrammtischen versammelten.

Die abendliche Modegala stand ganz im Zeichen des Winters. Ballkleider, Homewear von Triumph und Palmers und natürlich auch Dessous machten den Modeabend zu einem besonderen. Highlight waren die Tänzer rund um Salzburgs Tanzartistin und Yogalehrerin Jasmin Rituper, die mit ihrer Ariel Hoop Show das Publikum bezauberte.

Wildbild war bei dem Event mit drei Fotografen und unserem Lehrling Verena im Einsatz. Schließlich galt es, die Bilder möglichst zeitnah für den Europark in Social Media Galerien auf facebook zu präsentieren und auch während des Events noch eine aktuelle Presseaussendung zu schicken.

und jetzt noch meine  (DW) persönlichen Shoppingtipps und Must Haves für den kommenden Herbst:

+ Poncho
+ Strickjacke
+ olivgrüner Parka mit knalligem Innenfutter
+ und nein: Ich kaufe mir keinen Winterhut, auch wenn das ein Must have ist.
+ Yogakurs bei Jasmin (vornehmen kann man es sich ja mal).

 

 

Kärnten Flair bei der Hypo Group Alpe Adria in Salzburg


 

Über 150 Gäste erfreuten sich vor Kurzem in der Hypo Group Alpe Adria (Landesgeschäftsstelle Salzburg) an kulinarischen Schmankerln wie Bauernbrat´l, Kärntner Rohschinken, Kärntner Nudeln oder Gailtaler Kirchtagssuppe, sowie an der Musik des bekannten Kärntner Trios „Musi ohne Strom“. Und die Modepräsentation der Firma Pleamle, die der Trachtenmode eine
gehörige Portion Schwung verliehen hat, sorgte samt der hübschen Models für den visuellen Augenschmaus des Abends.
Der wohl bekannteste Kärntner, Franz Klammer, gab den anwesenden Gästen zahlreiche Tipps für die bevorstehende Skisaison – vor allem geizte er nicht mit Tipps darüber, wie der richtige Einkehrschwung auszusehen hat.
Und als ob er sich für sein Zuspätkommen entschuldigen wollte (der Taxifahrer hatte sich verfahren), legte er dann noch einige schwungvolle Tanzeinlagen aufs Parkett. Oder wollte er vielleicht nur den Models imponieren?
Egal. Uns Fotografen, auf der ewigen Suche nach Motiven, auf die man gerne „draufhält“, hat’s jedenfalls gefreut.

[lex]

WOW macht Lust auf Mode


 

WOW, war das ein modisches Lebenszeichen aus der Altstadt! Andrea Kriechhammer hat die Fashionshow im Republic toll inszeniert und es werden immer mehr Partner, die dabei sein wollen. Zurecht, denn was hier geboten wird, ist für Salzburg ganz oben anzusiedeln. Gerade mich als Fashionvictim packt spätestens jetzt die Lust auf Modeshopping. Während beim WOW ja die Gäste meist ziemlich aufgebrezelt sind, konnte ich mich wie meistens nicht durchringen, meine Fetzenjeans gegen Tussiklamotten zu tauschen und Highheels beim arbeiten – nein danke! Ab morgen denke ich anders. Bagatt hat Schuhe, da wird jede Frau schwach. Die blauen Wildlederstiefel waren meine erklärten Lieblinge. Auch bei Tanja Gündling und Ellie Fashion habe ich ein paar Must Haves entdeckt. Nein, ich bin noch nicht zu alt für die Minikatzenshirts!! Den Tiger-Helm von Auneroptik habe ich für heuer zum Skifahren schon reserviert. Juwelier Schneider hat bei mir sowieso Sympathiepunkte, seit sie die Männer in Ketten auf den Laufsteg schicken. Forstenlechner ist in Sachen Tracht die erste Adresse und Hämmerle zieht sowieso ganz Salzburg an. Und obwohl WOW eigentlich ja World of Woman heißt, kamen die Männer diesmal nicht zu kurz. Also: Lasst euch inspirieren!

Wildbild Fashionvictim in London auf Shoppingtour


 
Hier wird Shopping zelebriert. Da zeigt man der Krise die Zunge und man lernt vor allem eines: Geld ausgeben ist nicht böse sondern macht Spass. Und genau diesen Motivationsschub haben wir gebraucht. Das wildbild Fashionvictim stürzt sich also ins Vergnügen. Schon die Auslagen sind ein einziger kreativer Input. Farbe ist was zählt. Mit nur ein bis zweifärbig gestalteten Schaufenstern versucht man hier um Aufmerksamkeit zu buhlen oder einfach nur, indem man Szenen oder Landschaften nachstellt. Jede Auslage sieht aus wie ein überdimensionales Foto in einer angesagten Modezeitschrift. Inszeniert mit Liebe und Perfektion. Bei Abercrombie&Fitch schlägt die Inszenierungsfalle zum ersten Mal zu. Ich brauche keine Shirts und keine Jeans und auch kein Halstuch – doch der Oben-Ohne Typ, der einem am Eingang die Türe aufhält überzeugt schon beim Reingehen. Drinnen: Clubsound. Die Verkäufer, die gerade nichts zu tun haben stehen auf der Galerie und tanzen. Alle in Karo-Minikleidern oder Kurzarmhemden. Die modische Botschaft ist klar und so schlage ich zumindest beim ersten Karo Accessoire zu. Ein Tuch um umgerechnet 65 E. Geht ja für die Philosophie und das Image, das man sich damit um den Hals binden kann. Und bei den vielen viel zu kalt eingestellten Klimaanlagen in den Londoner Restaurants braucht man sowieso immer ein Halstuch.In der Carnaby Street kommt fast Kleinstadtfeeling auf. American Appearal fehlt uns in Salzburg. Die Basics wie Leggings in allen Farben oder Rippshirts findet man hier. Übrigens: Ohne Leggings geht in London gar nichts. Highheels und Leggings, untertags mit Ballerinas oder sogar Sneakers kombiniert und dazu A-Kleidchen, Minis oder Longshirts. Schuhe sind eine Klasse für sich. Hier gibt es alles. Bei Dune finden wir preisgünstig fantasievolle Highheels (denn wer weiß, ob ich die in Salzburg jemals anziehe). Im Rausch des gegenwärtigen Shoppingwahnsinns würde ich sogar sagen: Schuhe kaufen ist in London erfolgreicher als in Mailand, Rom oder Barcelona. Glaubt einem Fashionvictim!Kapperl und Hauben waren gestern. Heute trägt man Hut. Die gibt es günstig ab 10 E in jedem größeren Kaufhaus und bei fast jeder Modekette. Ich hab auch noch nirgends so viele Accessorize Filialen auf einem Fleck gesehen wie in der Oxford Street. Bin aber nicht rein, denn alles was es in Salzburg gibt, kaufen wir zuhause. Unsere Wirtschaft muss ja auch leben. Die türkis-goldenen Flip-Flops samt Tunika hole ich mir im Europark. Brav – oder? Hinter Harrods fangen die teuren Shops an. Dolce &Gabbana, Tods (viel billiger als bei uns!) .. ziehen sich in die Slone Lane. Da in Chealsy Blumenmesse war, hatten ein paar Shops auch in Sachen Blumendeko ordentlich was zu bieten. Samstag ist Markttag. In Portobello waren die Straßen so überfüllt, dass es sogar uns zu eng wurde. Flohmarkt ist eh nichts für ein Fashionvictim. Da sollte man die Gegend in Kensington besser an einem anderen Wochentag besuchen. Da bleiben wir noch lieber in der extra fürs Shopping gesperrten Oxford Street. Ein Wahnsinnserlebnis für Shoppingfreaks. Jeden Meter Animation, Bands, Angebote per Flyer, und Massen auf den Straßen mit Beutestücken in den bedruckten Sackerln. Wo hat wer was von Krise gesagt??? Ein Kaufhaus in gelb feiert seinen 100 Geburtstag und bleibt sich farblich treu. Alle Auslagen sind in gelb-schwarz/weiß, die gesamte Innendeko sowieso. Modeschau auf der Rolltreppe, Feiertagsangebote, Gratisproben.. Herz was willst du mehr. Wenn du wieder rauskommst geht die Party auf der Straße weiter. DJs in den Filialen, Shows, laut und lustig. Die Botschaft ist klar: Du lebst nur einmal. Kaufe und feiere heute. Jetzt. Bevor es too much wird, flüchten wir wieder in ruhigere Gefielde. Sonntag war unser letzter London Tag und da gingen wir noch einmal dort hin, wo man alles bekommt: Zu Harrods. Die coolste Entdeckung: Motorbetriebene Schwimmhilfen a la Baywatch. Kostet nur leider ab 8.000 E, blieb also dort. Die Männer fanden das Oldtimer-Golf-E-Mobil faszinierend. Und die Austern. Aber das kulinarische London ist eine andere Geschichte. Davon später…..