Dance Battle im Europark


 

Beeindruckende Moves zeigten die Breakdancer und Hip Hopper im Europark. Wildbild wollte natürlich bei dem international besetzten Battle Fotos machen. Der Europark ist ja einer unserer Kunden und es macht immer wieder Spaß die Events dort zu begleiten. Dass diesmal eine besonders gute Stimmung und Show geboten wurde, lag natürlich auch an den Organisatoren. Onur Bakis hat mit seinem Verein Doyobe einen Vorgeschmack geliefert, was uns im nächsten Jahr beim Battle von Weltrang erwarten wird. Dann steht Salzburg gleich drei Tage im Zeichen des Hip Hop.

Mozarteis Eröffnung

Eislaufen kann ich nicht wirklich, aber wenn man den Mädels von Sweet Mozart zusieht, bekommt man große Lust, hier vor der beeindruckenden Kulisse der Salzburger Altstadt am Mozarteis seine Runden zu drehen. Ich hab ja jetzt den direkten Vergleich. Vor kurzem haben wir uns den Eislaufplatz beim Rockefeller Center angeschaut und der ist im Vergleich ja auch nur 3-4 mal so groß und das in NY. Also Salzburg kann auf sein Mozarteis ruhig stolz sein. Die Sweet Mozarts haben mit Sound of Music eröffnet und sollten ein paar Touristen anwesend gewesen sein, sind sie sicher dahingeschmolzen. Fast so wie das Eis, das ja bei 14 Grad plus schon herausgefordert wird. Hannes Dinböck, einer der Studio 10-Mitglieder, die den Eislaufplatz betreiben hat von den Problemen bei der Eisaufbereitung erzählt. Vor ein paar Jahren musste wegen Schönwetter sogar die Eröffnung verschoben werden. Damals hatte es allerdings 22 Grad.
Dann stellte noch Lyn Vysher (Eyelyn Vysher, Ex Lottofee) ihre neue Weihnachts-CD vor. Ein zukünftiger Schlagerstern steht damit in den Startlöchern.
Freie Eiszeit war danach angesagt. Die Kids standen schon Schlange und wollten sich das nicht entgehen lassen. Einige Eltern auch nicht. Ich werde auf jeden Fall jetzt gleich mal meine selten benutzten Eislaufschuhe suchen gehen. Wenn ich sie nicht finde: Auch kein Problem. Beim Mozarteis kann man welche leihen.

Kekse, Köche und Kinder


 

Ein weihnachtliches Keksebacken mit 11 Gourmethauben ging im Gwandhaus zugunsten Pro Juventute über die Bühne. Für wildbild hatte Günter Freund den Auftrag übernommen. Sechs Köche, Richard Brunnauer, Restaurant Riedenburg, Andreas Kaiblinger, Restaurant Esszimmer, Elisabeth Grabmer, Gasthaus zur Waldschänke, Thomas Walkensteiner, Restaurant Imperial Schloß Fuschl, Gerit Quintus, Restaurant Vogelfrei, Jan-Peter Schramm, Hotel Altstadt Radisson kneteten um die Wette, schwangen das Nudelholz und formten Kekse. Die Kindergruppe rund um Gerit Quintus bestach mit den dicksten Keksen. Perfektionist Kaiblinger gab die Einstellung an seine Gruppe weiter. Damit jeder sieht wie das geht, hatte er die fertigen Kekse bereits mitgebracht. Elisabeth Grabmer von der Waldschänke entdeckte gemeinsame Wurzeln mit Kabarettist Fritz Egger. Beide sind Oberösterreicher und kreierten typische Grieskirchner Kekse. Thomas Walkensteiner war mit seinen Gedanken mehr bei seiner eigenen Tochter, die gerade mal einen Tag alt war. In seiner Gruppe war auch Maler Günter Edlinger, dessen Aufgabe es war, Löcher in den Teig zu machen.
Verkauft werden die Kekse übrigens beim Promi Eishockey Charity am Mozarteis am 26. November.

Bacardi, Wölfe und WildBild in den Kavernen


 

Auch diesmal wussten wir nicht wirklich, worauf wir uns gefasst machen durften. Und wieder einmal waren die Kavernen 1595 Schauplatz des Geschehens. Bacardi lud seine Partner und Gastronomen zu einer Nacht, die im Zeichen des Mondes und der Wölfe stand. Die Räumlichkeiten der Kavernen präsentierten sich in edler und dem Motto angepasster Dekoration, verpflegt wurden die Gäste mit Schmankerln vom „Flying Dinner“, serviert von Hostessen, die im Laufe des Abends ihr Outfits immer wieder wechselten. Um Punkt 21.21 Uhr war es dann soweit: Ein Tor ging auf, das zuvor noch von zwei ziemlich großen und grimmig dreinblickenden Herren bewacht wurde. Die Beiden ließen sich auch nicht von mir und meiner bzw. Günters Kamera irritieren – der Blick blieb starr ins Leere gerichtet. Ab 21.21. Uhr war dann für exakt 120 Minuten Clubbing und Party angesagt im „Land of Wolf“, das ganz im Zeichen der Marke Eristoff stand.
Rauch und Nebel sind nicht unbedingt der Fotografen Freunde wenn es darum geht, feiernde Menschen abzulichten, dafür sorgten diese Effekte aber für die richtige Stimmung unter den Tanzenden. Wobei der eine oder andere Drink aus dem Hause Bacardi, vorzüglich gemixt und eingeschenkt von der Barcrew, wohl auch seinen Beitrag zu dieser ausgelassenen Stimmung geleistet hat.
Summa Summarum: Mal wieder ein gekonnt in Szene gesetzter Event in den Gemäuern der Salzburger Kavernen.

Gast Video

Vee:Club


 

Seit Samstag 9.00 früh spult mein Hirn nur Bilder ab. Bearbeiten, neu sehen, abdrücken. Die Gast macht Spaß aber strengt an. Mann muss in kürzester Zeit visuelle Eindrücke verarbeiten und in mediengerechte Bilder zerlegen. Möglichst inhaltsreich. Wir machen Fotos für Zeitungskunden, Firmenkunden und ein Video für die Messe. Dann Orderman PK, dann Vee:Club. Die besten Partyvisuals. Ein Fest für die Sinne. Auch für Fotografen. Bis zum Ende der Veranstaltung hat der Arbeitstag 19 Stunden. Durchgehend. Ohne Pause. Gegessen wird im vorbeigehen. Ungesund, ich weiß. Und viel zuviel. Bilder aufnehmen, bearbeiten, zuordnen. Um halb drei Uhr nachts bin ich zuhause, stelle die wichtigsten Pressebilder noch auf die Kundenmails. Die wollen tags darauf ja gleich weiterarbeiten. Ich merke, wie ich unkonzentriert arbeite. Blöderweise dauert dann alles noch länger. Arbeitsende gegen vier Uhr früh. Da drehen sich die Effekte auch bei geschlossenen Augen noch weiter. Und wehe, jemand ruft am Sonntag vor 9.00 Uhr an.

Lemonchilli Wiedereröffnungsparty

 

Der schönste Gastgarten im Nonntal, der Lemonchilli-Garten kann jetzt auch bei wohligen Innentemperaturen betrachtet werden. Klaus Löffelberger hat seinen Gästen einen Wintergarten gebaut. Zur Wiedereröffnung gab es stilecht beim Mexikaner Chilli aus dem Feuerkessel. Caipirinha gleich im extra aufgestellten Empfangszelt und für die Harten ein Lagerfeuer im Freien. Die neue Bar wurde von den Stammgästen, darunter Liane und Reinhard Forstenlechner, Markus Sittikus Hotelchefin Anna Sigl, Romana Stauder und Gerald Stadler gleich angenommen. In der Stube feierte die erste 30er Geburtstags-Runde und die Kellner kamen gar kaum nach, alle Wünsche nach gegrillten Maiskolben, Scampispießen und Chickenwings zu erfüllen. Einhelliger Tenor aller Premierengäste: Der Umbau ist perfekt gelungen. Und das beste: Im Sommer kann man die Glasscheiben zum Gastgarten öffnen. Aber bis dahin gehen noch viele Steaks über die Theke.

Hörsaal 1, die Semesterparty

New York: The Run


 

Von Günter Freund
Es war noch finster. Der Wecker läutet um 5.00 Uhr früh. Treffpunkt Lobby mit Chris, Thomas und Hubert. Erster Stress: Unser Shuttelbus kam nicht. Unser Reiseveranstalter hat in diesem Punkt klar versagt. Thomas organisiert Nachbarschaftshilfe: Wir dürfen bei den Schweizern mitfahren. Nach über 1 Stunde Anreise ist der Anblick des Startareals eher enttäuschend. Unübersichtlich. Chaotisch. Stressig.

Nach Eintreffen in unserem Startblock im Staten Island die zweite Enttäuschung: Wir sind zwischen Busschlangen eingekeilt. Der erwartete Ausblick auf die Verrazano Narrows Bridge entfällt. In der Ferne ertönt die amerikanische Nationalhymne, ein Schuss, dass Frank Sinatras New York New York und alle setzen sich in Bewegung. Nach zwei Minuten laufen wir. Erst am Scheitelpunkt der Brücke, nach ca. 1,5 Meilen wird die Dimension der Veranstaltung auch für uns sichtbar. 40.000 laufende Menschen. Ich bin nur am Schauen, am Eindrücke sammeln. Dass ich dabei auch laufe, fällt mir gar nicht auf.
Brooklyn ist gesäumt von Fanmassen. Sowas hab ich noch nie erlebt. Auch in Berlin nicht. Das entschädigt für den schwachen Start. Die Fans winken mit Fanen, reichen Erfrischungstücher, Orangenspalten, verteilen sogar Lollies und Blumen an die Läufer. Dieser Part ist eine einzige Show. Musikgruppen am Rand sorgen für Partyfeeling. Diesem Gefühl ist wahrscheinlich auch meine perfekte erste Halbzeit zu verdanken.

Danach kurz Queens. Dann die Queensboro Bridge. Eine so lange, so hohe Brücke habe ich noch nie zu Fuß überquert. Schon gar nicht mit so vielen Menschen gemeinsam laufend. Die Steigung wollte nicht enden. Erster Einbruch bei Meile 15,5. Hier fasste ich den Entschluss, die Geschwindigkeit zu reduzieren und lieber auf ein sicheres Fertiglaufen zu setzen. Belohnt wurde ich bei Meile 16. Da stand mein persönlicher Fanclub. Ich wusste dass sie irgendwo in diesem Abschnitt stehen würden und hörte plötzlich laut meinen Namen kreischen. Die Fahne und das Schild habe ich nicht wahrgenommen.
Danach ging es über die 1st Ave Richtung Harlem. Da ich mich fürs Genusslaufen entschied hatte ich jetzt mehr Spass. Aufmunternde Kommentare für die Mitläufer. In Harlem bekam einer meiner schwarzen Mitläufer von einem Zuschauer eine Banane. Mein mitleidserregender Blick auf seine Banane wärmte sein Herz und ich bekam die Hälfte. Harlem hatte die besten Musikgruppen. Ein sensationeller Gospelchor. Weiterlaufen. Ich will nur ins Ziel. Kurz durch die Bronx. Dann über die letzte Brücke die Madison Ave Bridge nach Manhatten. Und die restlichen 5 Meilen geradeaus. Auf der 5th Ave waren wieder richtig viele Fans. Anfeuerungsrufe die wir jetzt gut gebrauchen konnten.

Als alle glaubten das schlimmste ist jetzt überstanden, bogen wir in den Central Park ein. Ein ständiges Up und Down. Da tut jeder Meter weh. Hier ist zwar jedem klar, dass man ins Ziel kommt, egal wie, aber hier beginnt die Hölle. Und dann stehen die Zuschauer auf der Seite und rufen aufmunternd „Your looking good.“ Zuviel amerikanische Lügen. Es hilft trotzdem. Ich bin nach 4 Stunden 15 Minuten im Ziel !!!!! Leere. Erleichterung dann Euphorie. Der Zielbreich ist wieder lieblos arrangiert. Die Leute sind super. Jeder gratuliert dir am Heimweg zum Hotel. Von der Oma bis zum Anzugträger. New Yorks Bevölkerung lebt den Marathon mit. Man spürt den Respekt gegenüber der sportlichen Leistung. Alles in allem: Danke an die Stadt New York es ist sooooo geil!
Übrigens: Hubert war sensationell nach 3h20 min im Ziel. Dann Chris 3h 47 und Thomas 3h 49 min.

Ausstellungseröffnung der Ernst Ludwig Kirchner Retrospektive im MdM Mönchsberg


 

Zur Ausstellungseröffnung von Ernst Ludwig Kirchner im Museum der Moderne am Mönchsberg kamen rund 650 Kunstbegeisterte, was mitunter zu Sitplatzengpässen führte. Wahre Kirchner-Fans konnte das aber nicht abschrecken, sie blieben standhaft oder machten es sich auf den Stiegen bequem. Unter ihnen befand sich Sepp Forcher, der ein großer Kirchner-Kenner und Bewunderer seiner Werke ist. Forcher war selbst öfters in der Schweiz, in Davos, wo Kirchner lange lebte, kennt einige der Originalschauplätze der Kunstwerke und hat noch Leute getroffen, die Kirchner kannten.

MdM Direktor Toni Stooss hat viel Herzblut in die Ausstellung des Expressionisten (1880 bis 1938) gesteckt. Es ist die erste Museumsretrospektive in Österreich. Zusammen mit dem Schweizer Kirchner Experten Lucius Grisebach hat er die Schau zusammengestellt und Spitzenwerke des Künstlers auf den Mönchsberg geholt (aus ganz Europa und den USA).
Zur Eröffnung haben neben Toni Stooss und Lucius Grisebach auch der deutsche Botschafter S.E. Hans Henning Blomeyer-Bartenstein sowie Landeshauptmann Stv. Wilfried Haslauer Grußworte gesprochen.
Ernst Ludwig Kirchner zählt zu den wichtigsten Vertretern des Expressionismus, er gehört zu den Gründungsmitgliedern der berühmten deutschen Künstlergruppe „Brücke“.

In der Ausstellung, die bis 14. Februar läuft, sind Schlüsselwerke zu sehen wie die „Stafelalp bei Mondschein“ aus dem Jahr 1919, sowie die bislang kaum gezeigten Bilder von seinen div. Sommeraufenthalten auf der Ostseeinsel Fehmarn.
Es sind auch Bilder aus Privatsammlungen zu sehen, wie die „Badenden zwischen Steinen“, die noch nie in Österreich präsentiert wurden.

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