Fotohonorar und Fotografenpreise bei wildbild

Wir machen aus unseren Preisen kein Geheimnis. Jeder soll wissen, dass Fotografie etwas kostet und auch was wert ist. Wir kosten für alle das gleiche und verrechnen nach Stundensätzen. 90 Euro pro Stunde für Reportagefotografie halten wir für ein angemessenes Honorar.

Wir haben seit 2000 unsere Preise nicht geändert. Aufgrund der Mitbewerbersituation in Salzburg war das nicht möglich. Im Osten des Landes sind vergleichbare Fotografen meist teurer. Wir geben unsere Bilder auch nicht unbearbeitet weiter und verrechnen auch diese Arbeit nach Stunden. Auch weiterführende Dienstleistungen wie Social Media Placements oder Vorabrecherchen werden auf Stundenhonorarbasis abgerechnet.

Die Stundenabrechnung wurde notwendig, da bei Pauschalen die Arbeitszeiten oft unverschämt ausgenutzt wurden. 16 Stunden ohne Pause mit dem Hinweis auf Pauschalen und dass wir ja als Selbstständige drauf angewiesen seien und keine Arbeitsrechte hätten, waren gang und gäbe. Seit wir nach Stunden verrechnen passt das.

Kommen Sie auch für einen 5 Minuten Termin?

Ja natürlich. Der wird pauschal mit 120 Euro als Kurztermin abgerechnet. Erfahrungsgemäß dauern 5 min Termine zumindest 20 Minuten und man macht ja auch nicht nur ein Bild. Bearbeitungszeit und Versandzeit sind da inkludiert.

Und die Anfahrtszeit muss man ja auch einberechnen. Auch in der Stadt. Bei einer Entfernung von mehr als 20 km ist der Kurztermin nur mit Extraspesen möglich. Außerhalb Salzburgs verrechnen wir km-Geld. Bei längeren Anreisen oft auch Anreisepauschalen, wenn die Fotozeit in keinem Verhältnis zur Arbeitszeit steht.

Mit einem Wort: Unter einem Honorar von 500 Euro fahren wir nicht nach Wien. Auch nicht, wenn der Kunde „die Zugtickets bezahlt“😩

Alle arbeiten bei dem Charity gratis – Sie doch auch?

Nein. Bei der Menge an Anfragen für Gratis-Arbeit-Charities könnten wir einen eigenen Mitarbeiter nur dafür einstellen.

Wir sind keine Gratis Fotografen.

„Wir brauchen nichts Besonderes und haben schon viele günstige Angebote vorliegen“

Warum fragen sie dann bei uns nach? Wir sind Profis und können mit den Preisen von Schülern, dem Onkel von nebenan und der begeisterten Spiegelreflex-Neueinsteigerin nicht mithalten. Wollen wir auch nicht.

Bei uns gibt es keine seitenlangen Kostenvoranschläge mit ausgefuchsten Veröffentlichungsrechten. Bei uns ist all in. (c) Rechte anzugeben wäre eigentlich anständig, wir haben uns aber daran gewöhnt, dass das nicht immer möglich ist. Bei uns kann jeder mit seinen Bildern tun, was er will. In jeder Größe und in jedem Medium veröffentlichen.

Wir lieben es unkompliziert und konzentrieren uns lieber auf unsere Arbeit, das Fotografieren und nicht auf Vertragsparaphen.

Arbeitsplatz für mobilen Fotografen

Dass Fotografen auch Essenspausen und einen Arbeitsplatz brauchen, wenn sie die Bilder sofort vor Ort bearbeiten sollen (um Arbeitszeit zu sparen und Stehzeiten zu nutzen) sollte eigentlich selbstverständlich sein. (Tisch, Sessel, Steckdose – aber darüber habe ich ja schon mehrfach geschrieben.)

und ja: wir haben auch ein Fotostudio und Studiolicht.

Das kann man extern nutzen und on location aufbauen oder Sie kommen zu uns ins Studio. Hier ist der Stundensatz teurer: 160 Euro die Fotostunde. (Bearbeitungszeit bleibt bei 90E) Wir sprechen von Nettopreisen!

Wenn jetzt die einen denken: Unverschämt teuer und die anderen denken viel zu billig – dann wissen wir, dass wir richtig liegen. Beides hören wir ständig.

Auch, dass sich die Abteilung jetzt eine teure Spiegelreflexkamera geleistet habe und alles selber fotografiere oder die neuen Handys das ohnehin auch alles könnten – Sehen lernen kann die Kamera noch nicht ersetzen und Personal braucht es ja auch. Zuverlässiges Personal. Denn bei größeren Events oder wichtigen Veranstaltungen hat das Abteilungspersonal meist andere Aufgaben.  Und sonst bieten wir auch Workshops rund um Fotografie und visuelle Auftritte. Spätestens dann weiß jeder, was er sich selbst zutrauen kann und was nicht.

 

Die Checkliste für den Eventfotograf

Eines der Spezialgebiete von wildbild Fotografen ist Eventfotografie. Bei größeren Events bekommen wir im Vorfeld schon eine Checkliste. Was sollte die beinhalten?

Das wichtigste gleich bei der Buchung ist natürlich das Datum samt ungefährer Einsatzzeit und den Einsatzort. Schließlich müssen auch Fahrtzeiten geplant werden. Um zu wissen, mit wievielen Fotografen wir vor Ort sein sollen, brauchen wir auch die ungefähre Personenzahl. Wenn es keine Parallelevents gibt, reicht bis ca 250 Personen ein Fotograf um möglichst auch alle Personen einmal fotografiert zu haben.

Für die exakte Checkliste der Motive ist länger Zeit. Das reicht ein bis zwei Tage vorher, wenn nicht spezielle Accessoires notwendig sind, die der Fotograf besorgen muss. Auch der Dresscode sollte angesprochen werden und bis wann die Bilder in welcher Form verfügbar sein müssen. (Für größere Dateimengen ev. Festplatte besorgen)

Gibt es eine Fotowand, an der am Eingang alle Personen beim Hereinkommen fotografiert werden sollen und hat drinnen unterdessen der Aperitif bereits begonnen, empfiehlt sich für den ersten Zeitraum ein zweiter Fotograf, da ja meist beim Aperitif die wichtigsten Pressefotos gestellt werden.
Hier ist eine genaue Checkliste von Promis wichtig. (Namensliste bitte vorab schicken, damit man sich die ev. nicht ganz so bekannten VIPs vorher noch im Internet ansehen kann). Noch besser ist, wenn bei den PR Fotos jemand dabei ist, der die Leute kennt, und beim Zusammenstellen hilft. (Das ist normalerweise die Aufgabe der PR Verantwortlichen im Betrieb oder der betreuenden Agentur.)

Wichtig ist, dem Fotografen vorab zu erklären, wofür die Bilder gebraucht werden. Ist eine generelle Presseaussendung oder Öffentlichkeitsarbeit geplant? Mit wievielen Bildern? Müssen Medien wie Zeitungen oder Zeitschriften exklusiv bedient werden? Ist eine Social Media Galerie geplant? Wie kommen die Eventteilnehmer zu ihren Bildern? Dient die Reportage nur internen Zwecken? Ist der Gegenstand des Events in irgendeiner Form geheim und darf keinesfalls an die Öffentlichkeit?

Den Besuchern sollte klar sein, dass hier fotografiert und gefilmt wird und die Bilder für die Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden. (A-Ständer oder ähnliches vorbereiten)

Wenn alles das vorab geklärt ist, bekommt der Fotograf ev. noch eine Checkliste mit den gewünschten Motiven. z.B. Setup ohne Gäste, Location von außen, div. Transparente für Sponsorendeko, Getränke, Essen, Deko, genauer Ablaufplan, ..

Bei längeren Events bitte auch bedenken, dass Fotografen auch mal kurze Pausen und etwas zu Essen und Wasser brauchen. Ebenso brauchen Fotografen für ihren Laptop einen Arbeitsplatz (mit Steckdose), um Stehzeiten zum ersten Bearbeiten oder zumindest zum Sichern ihrer Fotos zu nutzen. Der sollte allerdings immer in der Nähe des Geschehens sein, um nichts zu versäumen.

No-Go s:
„Jeder Besucher muss einmal drauf sein.“
Das kann nicht funktionieren, da es immer Personen gibt, die keinesfalls fotografiert werden wollen und sich bewusst durchschleichen. (ca 10 Prozent)

„.. und fotografieren sie beim Essen alle Tische durch.“
Beim Essen fotografiert ein seriöser Eventfotograf nicht. Letzte Bilder kann man machen, wenn serviert ist. Sobald der Löffel zum Mund geführt wird, ist Ende. (Außer es handelt sich um ein Verkostungsevent od. Ähnliches). Man sollte auch keine Essensreste auf den Tellern haben und erst wieder fotografieren, wenn abserviert ist. Überblicksbilder von runden Tischen sind meist ohnehin aus visuellen Gründen verzichtbar.

 

 

 

20 Jahre Affront Theater mit Fritz Egger. Kabarettpremiere im Landestheater


 

Dieses Euham Kabarett muss man gesehen haben. Nicht nur, weil es eine Jubiläumsausgabe ist (20 jahre Affront Theater) sondern weil es wirklich lustig ist. Darin waren sich Fans und wir Freunde von Fritz Egger und Johannes Pillinger bei der anschließenden Premierenfeier im Vorgelfrei einig.

Es geht um ein Casting in Euham. Fritz spielt diesmal noch mehr Charaktere und einen bessser als den anderen.
Ein Moderator wird gesucht, „Künstlereinlagen“ werden gecastet und der Bürgermeister probt seine Begrüssungsrede. Kommunalpolitiker versuchen, sich konstruktiv einzubringen, der Tourismusmanager sprüht vor Kreativität, zahlreiche Brauchtumsverbände und „Stammtisch-Institutionen“ liefern Ideen, aber auch die Kirche will der Veranstaltung ihren Segen geben.Überhaupt herrscht helle Aufregung, hat sich doch nicht nur ein Überraschungs-Stargast angekündigt, sondern auch das „Fernsehen“!! Zumal der Reinerlös des Benefiz-Abends in Zeiten der Krise keinem guten Zweck gespendet werden soll….

Kekse, Köche und Kinder


 

Ein weihnachtliches Keksebacken mit 11 Gourmethauben ging im Gwandhaus zugunsten Pro Juventute über die Bühne. Für wildbild hatte Günter Freund den Auftrag übernommen. Sechs Köche, Richard Brunnauer, Restaurant Riedenburg, Andreas Kaiblinger, Restaurant Esszimmer, Elisabeth Grabmer, Gasthaus zur Waldschänke, Thomas Walkensteiner, Restaurant Imperial Schloß Fuschl, Gerit Quintus, Restaurant Vogelfrei, Jan-Peter Schramm, Hotel Altstadt Radisson kneteten um die Wette, schwangen das Nudelholz und formten Kekse. Die Kindergruppe rund um Gerit Quintus bestach mit den dicksten Keksen. Perfektionist Kaiblinger gab die Einstellung an seine Gruppe weiter. Damit jeder sieht wie das geht, hatte er die fertigen Kekse bereits mitgebracht. Elisabeth Grabmer von der Waldschänke entdeckte gemeinsame Wurzeln mit Kabarettist Fritz Egger. Beide sind Oberösterreicher und kreierten typische Grieskirchner Kekse. Thomas Walkensteiner war mit seinen Gedanken mehr bei seiner eigenen Tochter, die gerade mal einen Tag alt war. In seiner Gruppe war auch Maler Günter Edlinger, dessen Aufgabe es war, Löcher in den Teig zu machen.
Verkauft werden die Kekse übrigens beim Promi Eishockey Charity am Mozarteis am 26. November.

Verrückte Golfwelt beim ReKIZ Charity


 

Da soll sich noch einer auskennen! Der mit der schlechtesten Spielvorgabe, nämlich Ferry Wegscheider hat gewonnen, einer von Salzburgs besten Golfspielern, Andreas Pallauf wurde letzter und bekam als Trostpreis den Knackwurstring umgehängt. Die Golferwelt ist ungerecht. Bei perfektem Wetter und einer tollen Organisation von Gundi Reibersdorfer und Michi Kretz ging das 2. Charity-Golf zugunsten der Kinder-Neuro-Reha der SALK in Altentann über die Bühne. Michi Kretz spielte diesmal nicht, da er die Pressebetreuung übernahm. (übrigens sensationell !!) Flight-Fotos bei so einem Wetter könnten zu meiner neuen Lieblingsbeschäftigung werden, dann kann Gü auch gerne spielen. Mit Nearest to the Pin gewann er für uns zwei sogar 2 Tage im Wellnesshotel St. Peter in Seefeld. (Hab ich eh dringend nötig). Die Gala war dann Gü´s Part. Fotografieren, Preiseabholen, Smalltalk. Da soll noch einer sagen Männer sind nicht multitasking-fähig. Übrigens: Für den guten Zweck kamen 35.000 Euro herein. Das schreit nach Wiederholung.