Winteropening in Wagrain mit Conchita und Sarah Connor

Skiopening mit Songcontest Gewinnerin Conchita, „So schön bist du“-Interpretin Sarah Connor und den steirischen Chartstürmern Tagträumer in Wagrain.
Ganz geheuer sind Sarah Connor die Berge noch nicht gestand sie und Höhenangst mischt sich beim Blick auf die Gondelbahn G-Link mit, die die beiden Skiberge in Wagrain verbindet, doch eine erste Liebe zum Pongauer Skiort ist entfacht. So galt ihre derzeit wohl berühmteste Hymne „So schön bist du“ auch dem Panorama, das sie schon während dem Soundcheck genoss. Danach traf sie sich beim Meet and Greet mit ausgewählten Fans.


Conchita, beim Soundcheck noch ganz in elegantem Schwarz, beim Konzert dann in Schneeweiß, nahm sich extra viel Zeit für ihre Fans. Darunter auch die Skilegende Annemarie Moser-Pröll, die aus Kleinarl stammt. Unter dem Motto Winterstart Hoch2 veranstaltet der Verein Kleinarl Wagrain Aktiv mittlerweile im 3. Jahr ein Skiopening, das sich in die Reihen der großen Skiorte einreiht. Ein Konzept, das aufgeht und mit dem heurigen Line up auf den Punkt gebracht wurde.  Die Obleute des Vereins, Erich Bergmüller und Andreas Hutz vom Alm Monte konnten sich nicht einigen, ob man den Winter mit Sarah Connor oder Concita beginnen sollte – also engagierte man beide.

Als Vorgruppe gab es Tagträumer. Damit war im Familienkigebiet wieder einmal für alle Generationen etwas geboten worden. Ein Angebot, das rund 3.400 Besucher mit tosendem Applaus quittierten.

Die Checkliste für den Eventfotograf

Eines der Spezialgebiete von wildbild Fotografen ist Eventfotografie. Bei größeren Events bekommen wir im Vorfeld schon eine Checkliste. Was sollte die beinhalten?

Das wichtigste gleich bei der Buchung ist natürlich das Datum samt ungefährer Einsatzzeit und den Einsatzort. Schließlich müssen auch Fahrtzeiten geplant werden. Um zu wissen, mit wievielen Fotografen wir vor Ort sein sollen, brauchen wir auch die ungefähre Personenzahl. Wenn es keine Parallelevents gibt, reicht bis ca 250 Personen ein Fotograf um möglichst auch alle Personen einmal fotografiert zu haben.

Für die exakte Checkliste der Motive ist länger Zeit. Das reicht ein bis zwei Tage vorher, wenn nicht spezielle Accessoires notwendig sind, die der Fotograf besorgen muss. Auch der Dresscode sollte angesprochen werden und bis wann die Bilder in welcher Form verfügbar sein müssen. (Für größere Dateimengen ev. Festplatte besorgen)

Gibt es eine Fotowand, an der am Eingang alle Personen beim Hereinkommen fotografiert werden sollen und hat drinnen unterdessen der Aperitif bereits begonnen, empfiehlt sich für den ersten Zeitraum ein zweiter Fotograf, da ja meist beim Aperitif die wichtigsten Pressefotos gestellt werden.
Hier ist eine genaue Checkliste von Promis wichtig. (Namensliste bitte vorab schicken, damit man sich die ev. nicht ganz so bekannten VIPs vorher noch im Internet ansehen kann). Noch besser ist, wenn bei den PR Fotos jemand dabei ist, der die Leute kennt, und beim Zusammenstellen hilft. (Das ist normalerweise die Aufgabe der PR Verantwortlichen im Betrieb oder der betreuenden Agentur.)

Wichtig ist, dem Fotografen vorab zu erklären, wofür die Bilder gebraucht werden. Ist eine generelle Presseaussendung oder Öffentlichkeitsarbeit geplant? Mit wievielen Bildern? Müssen Medien wie Zeitungen oder Zeitschriften exklusiv bedient werden? Ist eine Social Media Galerie geplant? Wie kommen die Eventteilnehmer zu ihren Bildern? Dient die Reportage nur internen Zwecken? Ist der Gegenstand des Events in irgendeiner Form geheim und darf keinesfalls an die Öffentlichkeit?

Den Besuchern sollte klar sein, dass hier fotografiert und gefilmt wird und die Bilder für die Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden. (A-Ständer oder ähnliches vorbereiten)

Wenn alles das vorab geklärt ist, bekommt der Fotograf ev. noch eine Checkliste mit den gewünschten Motiven. z.B. Setup ohne Gäste, Location von außen, div. Transparente für Sponsorendeko, Getränke, Essen, Deko, genauer Ablaufplan, ..

Bei längeren Events bitte auch bedenken, dass Fotografen auch mal kurze Pausen und etwas zu Essen und Wasser brauchen. Ebenso brauchen Fotografen für ihren Laptop einen Arbeitsplatz (mit Steckdose), um Stehzeiten zum ersten Bearbeiten oder zumindest zum Sichern ihrer Fotos zu nutzen. Der sollte allerdings immer in der Nähe des Geschehens sein, um nichts zu versäumen.

No-Go s:
„Jeder Besucher muss einmal drauf sein.“
Das kann nicht funktionieren, da es immer Personen gibt, die keinesfalls fotografiert werden wollen und sich bewusst durchschleichen. (ca 10 Prozent)

„.. und fotografieren sie beim Essen alle Tische durch.“
Beim Essen fotografiert ein seriöser Eventfotograf nicht. Letzte Bilder kann man machen, wenn serviert ist. Sobald der Löffel zum Mund geführt wird, ist Ende. (Außer es handelt sich um ein Verkostungsevent od. Ähnliches). Man sollte auch keine Essensreste auf den Tellern haben und erst wieder fotografieren, wenn abserviert ist. Überblicksbilder von runden Tischen sind meist ohnehin aus visuellen Gründen verzichtbar.

 

 

 

Modelshooting für Männer

Wie kommt Mann bei einem Modelshooting gut an? Männerposing will gelernt sein. Für Modekataloge oder Tourismus Fotos oder einfach nur ganz privat für die Freundin – wer würde nicht gerne sein Gehalt mit Modeljobs aufbessern oder seine Liebsten als Geschenk überraschen.

Während sich die Girls schon längst auskennen, in welchen Foren man entdeckt wird, wo die besten Agenturen im Land für Jobs in allen Kategorien sind – manche suchen ja nicht nur nach den Topmodels sondern casten auch Zielgruppen Typen – sind die Boys bei Shootings noch klar unterrepräsentiert.

Tänzer tun sich leichter. Die haben das Brust raus-Bauch rein Prinzip schon verinnerlicht. Den anderen kann man nur raten: Üben, üben und nochmal üben. Was Mädels selbstverständlich von Kindesbeinen an tun – verkleiden, vor dem Spiegel drehen, checken, wie man am besten wirkt, beschränken Männer aufs Notwendigste. Den Blick in den Spiegel beim Rasieren und den stolzen Blick auf ihre Muckis beim Trainieren. Natürliche Posen – Fehlanzeige. Beobachtet euch selbst mal bei Alltagsbewegungen und beobachtet euere Freunde und findet heraus, was im Bild gut kommt. Verucht das dann immer wieder abzurufen.

Die Topfigur ist natürlich Voraussetzung, um am Laufsteg oder in der Modebranche zu punkten. Alle anderen haben immer noch Chancen bei Castingagenturen, die für Film und Fernsehen Nebendarsteller suchen. Und manchmal werden bei Werbekampagnen auch gezielt Typen jenseits der Beautyklischees gesucht.

Wer nur privat schöne Fotos haben möchte, um seine Social Media Profile aufzupeppen ist bei und wildbild Fotografen sowieso immer gut aufgehoben. Business Profilfotos sollten immer von Profifotografen gemacht sein –  je nach Zielgruppe mal legerer oder konservativer.

Hier ein paar Beispiele von Mode bis private Shooting mit Model Michael Djukic:

 

 

Fotos als Weihnachtsgeschenk

Die Idee ist nicht ganz neu, dafür aber persönlich. Zu Weihnachten kann man sich selbst als Foto schenken. In Selfie Zeiten hat ein Wandbild als Geschenk immer noch Bedeutung.

Mein persönliches Lieblingsgeschenk ist der Wandkalender. Da hat der Beschenkte das ganze Jahr über was davon. Man kann die Fotosession durchaus in einem halben Tag schaffen, wenn man sich vorher überlegt, wie man das Jahr aufbauen will und welche Accessoires für welches Monat stehen. Klamotten organisieren oder das passende Spielzeug für die Kids. Dann kann man sich überlegen wer mitspielt  – die ganze Familie oder nur die Kinder? Für wen soll es das perfekte Geschenk sein? Wenn der kalender einmal steht, kann man auch belibig viele Auflagen drucken. Also auch für Tanten und Onkels.
Kalender7

Ein kleines Fotobuch, in dem man eine weihnachtliche Geschichte erzählt, ist ebenso eine Möglichkeit. Wir begleiten beispielsweise die Familie auf den Weihnachtsmarkt, beim Schneemann bauen, beim Kekse backen und machen aus den Reportagebildern ein Fotobuch. Persönliche Zitate runden das Projekt ab.

Soll das Ergebnis des Fotoshootings nur ein einzelnes Bild für einen Poster werden? Auf Leinen ausgedruckt wirkt es besonders hochwertig. Man kann hier je nach Wetter last minute auch noch indoor im Studio produzieren oder man schafft noch einen spätherbstlichen Tag oder etwas mit Weihnachtsstimmung. Man sollte sich aber überlegen, ob das Bild das ganze Jahr über hängen soll. Dann empfieht sich eher etwas Saison unabhängiges.

Wie auch immer: Jetzt ist die Zeit, sich zu entscheiden. Wer eine Woche vor Weihnachten kommt, ist für Projekte, die gedruckt werden müssen, die Zeit zu spät. Also: Foto-Weihnachtsgeschenke bitte noch im November planen und spätestens in der ersten – allerspätestens in der zweiten Adventwoche produzieren!

Bands, Bier und Blaue Stunde in der Salzburger Altstadt Shoppingnacht

Giaccomo hätte ich nicht kennengelernt, wenn ich nicht trotz Regen und Kälte zur Langen Shoppingnacht der Salzburger Altstadt gepilgert wäre. Giaccomo trug die Shoppingbeute seines Frauerls und war der süßeste Hund, den ich seit langem getroffen habe. Ein echter Fotostar! 
Ich hätte auch nicht meinen ehemaligen Uniprofessor Rudi Renger (KOWI) getroffen, der mit seiner Band Django Partie im Schuhladen Think! aufgespielt hat und ich hätte auch nicht die Hellbrunner Geigenmusi hören können, die im Heimatwerk Volksmusik auf junge Art interpretieren. Danke Hans und seinem Team, dass er mich mit seinen Weißwürsten vor dem Verhungern gerettet hat !
Doch zum Wesentlichen. Wir (Max, Verena, Doris) waren für das Altstadt Marketing als Fotografen unterwegs, um die größte Shoppingparty der Altstadt festzuhalten. 80 Shops hatten bis 21.00 geöffnet. Event Shopper- was willst du mehr? Das kann kein Internet Shoppingportal bieten: Erlebniseinkauf.

Meine Must Haves:
+Die pelzigen Ugg-Flip-Flops im Peak Performance Am Gries (sind leider Schnee von gestern – also Sommerware). Wasserdichte Dachstein Stiefel und Bergschuhe sind der letzte Schrei.
+Robert Kaltenbrunner von Hämmerle zieht mich zu den gelben Winteranoraks. Für mehr Farbe in der dunklen Jahreszeit.
+Michaela Schirlbauer von Misc kennt  16 verschiedene Arten Tücher zu binden

Und was war noch? Brigitte Perl (Frau in der Wirtschaft) überlegt bei DIVA mit Chefin Marianne Köhler ob sie mal zu knalligem, trendigen Rot greifen soll oder ihrem dezenten Stil treu bleibt. Es bleibt übrigenswahrscheinlich beim schwarz-weißen oversized Pulli, aber die Entscheidung bekomme ich nicht mehr mit – die dauert an.
Bei Calamita wird zur italienischen Mode auch italienische Salami verkostet und bei Lacoste feiert man mit Freunden bei Sekt und Bier die neuen Herbsttrends.

Noch mehr Mode-Party ist in der Linzergasse: Via Venty Chefin Brigitte Hirschegger und Tochter Tina sind in Höchstform und erklären ihren Kunden die Must-Haves. Wolfram Ölsböck bringt Samsonite Koffer an den Mann. Der Abend macht Spaß! Die aufgeblasenen rosa Halbmonde tauchen die dunkle Nacht in zartes Rosa und der Smalltalk mit Shoppingfreunden geht bis weit nach 21.00 Uhr. Die Bars haben ja noch offen!

Modeschau und Skistars im Europark

Mit der Einkleideshow der Skistars im Shoppingcenter Europark hat sich SPAR Boss Gerhard Drexel wohl selbst das größte Geschenk gemacht und seine Freude war ihm anzusehen. Marcel Hirscher und Anna Fenninger auf dem Laufsteg im Rahmen der Catwalkdays – das war für alle Salzburger etwas Besonderes.

Anleitung für den Modeherbst 2015 nimmt man sich stilistisch an den 70ern. Die Farben orientieren sich am Herbstlaub. Boreaux bis Senfgelb. Die Neonfarben und bunten Elemente des Sommers dürfen bestenfalls als Kontraste oder Dekonähte mitspielen, wie es manche GG&L Tücher oder Taschen noch zulassen – also noch deutlicher kann das Adieu an den Sommer gar nicht ausfallen. Knallig war gestern – heute ist pastellig gefragt.


Selbst im Sport sind die Farben wieder gedeckter und konservativer. Rot, Blau und Gelb sind noch das bunteste das wir heuer auf den Pisten treffen werden.

Unsere ÖSV Skistars zeigten ihre Kollektion am Europark Laufsteg persönlich. Mit dabei die Publikumslieblinge Julia Dujmovits, Gregor Schlierenzauer, Stefan Kraft, Simon Eder, Max Franz, Matthias Mayr,  Benjamin Karl, Nicole Schmidhofer und natürlich auch Claudia Riegler, die den Europark auch vom persönlichen Shoppen kennt oder Michaela Fischbacher und viele mehr.


Den größten Applaus erhielten natürlich die Superstars Marcel Hirscher und Anna Fenninger, die sich wie die anderen Skistars im Anschluss an die Laufsteg-Action im Shoppingcenter an den diversen Autogrammtischen versammelten.

Die abendliche Modegala stand ganz im Zeichen des Winters. Ballkleider, Homewear von Triumph und Palmers und natürlich auch Dessous machten den Modeabend zu einem besonderen. Highlight waren die Tänzer rund um Salzburgs Tanzartistin und Yogalehrerin Jasmin Rituper, die mit ihrer Ariel Hoop Show das Publikum bezauberte.

Wildbild war bei dem Event mit drei Fotografen und unserem Lehrling Verena im Einsatz. Schließlich galt es, die Bilder möglichst zeitnah für den Europark in Social Media Galerien auf facebook zu präsentieren und auch während des Events noch eine aktuelle Presseaussendung zu schicken.

und jetzt noch meine  (DW) persönlichen Shoppingtipps und Must Haves für den kommenden Herbst:

+ Poncho
+ Strickjacke
+ olivgrüner Parka mit knalligem Innenfutter
+ und nein: Ich kaufe mir keinen Winterhut, auch wenn das ein Must have ist.
+ Yogakurs bei Jasmin (vornehmen kann man es sich ja mal).

 

 

Society Festspielstart 2015 mit ISA Gala

Die Festspiele beginnen traditionell mit einem Partyreigen. Allen voran steht die ISA Gala auf Schloss Leopoldskron, bei der das Promiaufkommen immer noch eines der höchsten ist.

So hoch wie bei dieser ISA Gala waren die Sicherheitsvorkehrungen noch nie, verriet die neue Generalsekretärin der Internationalen Salzburg Association Marie-Christine Hohenberg. Die rumänische Staatssicherheit schickte ihre Hunde durch Max Reinhardts ehrwürdige Hallen, um für ihren Präsidenten Klaus Johannis höchste Sicherheit garantieren zu können. Landeshauptmann Wilfried Haslauer begrüßte gemeinsam mit seiner Frau Christina Rösslhuber die zahlreiche Prominenz, allen voran Bundespräsident Heinz und Margit Fischer, Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, Protokollchefin Suzanne Harf, Societygäste wie Hans Mahr und Katja Burkhard oder Renate Thyssen mit ihrem Enkel Aly und  Tochter der Ex Begum Gabriele Prinzessin zu Leiningen, die sich in Salzburg mit neuer schicker Kurzhaarfrisur zeigte. Für die Fotografen natürlich ein Anreiz, Societyfotos für die Hochglanzpresse zu schießen. Wir von wildbild waren natürlich live dabei.

Musikalischer Stargast des Abends war eine echte Salzburgerin: Die Jazzerin Sabina Hank eröffnete den Abend, der der wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit im österreichisch bayerischen Freundeskreis dienen soll. Wolfgang Porsche, Hubert Palfinger, Waltraud und Josef Wöhrer, Dieter und Ursula Soltmann, Elisabeth Schäffler, Helga und Ernst Kellerhals , Sunnyi Melles, Peter zu Sayn-Wittgenstein-Sayn und natürlich Fürstin Manni zu Sayn-Wittgenstein-Sayn sind Stammgäste der ISA Gala, die bayrische EU Ministerin Beate Merk war heuer erstmals dabei.

 

Farbe als Thema beim Fotoworkshop in Göriach

Wildbild beim Bildungswerk in Göriach. Hobbyfotografen sind die Schüler, die alles zum Thema Fotografie wissen wollen. Vor allem stilistische Mittel stehen bei diesem Fotoworkshop im Vordergrund und das Thema Farbe.

Grundsätzlich gilt:

*Helles fällt mehr auf als Dunkles.
*Grelle und Knallige Farben stechen hervor.
*Farben, die sich vom Rest der Umgebung unterscheiden, fallen auf.

Die sonnig gelbe Mauer der Volksschule versprüht selbst im Winter Frühlingsgefühle. Wollen wir einen tiefverschneiten Lungau zeigen, müssen wir an dem doch schon aperen Spätwintertag tricksen. Dem verschneiten Hügel im Vordergrund liegen wir zu Füßen, damit verdecken wir die aperen Hügel im Hintergrund und sehen nur den blitzblauen Himmel. Schnee und Himmel – perfekt.
Wenn die Person Spaß und Action und Frühlingsgefühle vermitteln soll, braucht sie bunte Kleidung. Schwarz und Brauntöne wirken immer trist und passen so gar nicht zum lebendigen Winterbild.

Natürlich lernen wir ganz nebenbei das Zusammenspiel von Zeit, Blende und ISO kennen und achten auch auf Linien im Hintergrund.
Private Fotokurse können bei wildbild jederzeit vereinbart werden.
Natürlich machen wir auch Foto-Workshops für Institutionen und Firmen vor allem mit dem Schwerpunkt Pressefotografie und Social Media Bildergalerien.

Neue Buhlschaft und neuen Jedermann vorgestellt

Schön langsam machen sich erste Anzeichen der kommenden Festspielsaison bemerkbar. Nicht nur, dass die ersten Reservierungen für wildbild als Eventfotografen bei den Festspielen und bei Festspielsponsoren eintreffen. Das freut uns natürlich. Auch dadurch, dass die ersten Schauspieler eintreffen und präsentiert werden. Wie heute Jedermann und Buhlschaft. Sponsor des heurigen Jedermann ist Swarovski. Da darf man sich zumindest Glamour und bling bling im trachtigen Partytrubel erwarten. Must have zum Trachtendirndl: Swarovskisteine.

Dann freuen wir uns mal auf das was kommt und trotzen dem Regen – denn wenn Jedermann und Buhlschaft bei Sonnenschein präsentiert werden, kann das nur ein gutes Zeichen für alle folgenden Fotoreportagen sein: Da wollen wir blauen Himmel sehen und was beim Jedermann zählt: Dass man draußen am Domplatz spielen kann.

Urlaubstage in Santa Monica nach dem Fotojob in LA

Für einen Fotojob (Salzburgs Starfriseur Mario Krankl hatte eine Show) war ich für ein paar Tage in Los Angeles. Danach kam meine Kamera noch 4 Tage für Urlaubsfotos zum Einsatz.

Hollywood ist eine alternde Diva. Die Falten sind unter dem Make up nicht mehr zu verstecken. Ich war enttäuscht. Souvenirshop an Souvenirshop, schmutzige Straßen, Touristenbusse. Die Sterne am Boulvard locken die Hobbyfotografen aus der Reserve, Star-Lookalikes verdienen sich ein paar Dollar Trinkgeld beim Touri-Fotoshoot. In den Museen werden Wachsstars und diverse Filmutensilien vergöttert.

Beverly Hills und Rodeo Drive versprechen, was man aus dem TV kennt: Die besten Marken wie Gucci, Dior, Versace, Hugo Boss, Moncler , .. aneinandergereiht. Nichts für Durchschnittsverdiener, denn hier werden nur die teuersten Stücke der Marken präsentiert. Die ersten Schuhe, die mir bei Barneys gefallen hätten, sind nach einem Blick auf den Preiszettel ausgeschieden. 1.970 $.

Melrose Place und Melrose Avenue sind einen zweiten Blick wert. Da war der Hop on-Hop off Bus zu schnell. Hier etablieren sich die Trendboutiquen.

Farmers Market ist der Naschmarkt von LA. Wenn man auf Burger, Hot Dogs und große Portionen steht, findet man hier sein Glück – auch die Qualität stimmt. Dahinter breitet sich ein kleines Shoppingareal mit Marken wie u.a. Topman/woman, Uggs, GAP, Nike und Apple aus.

Santa Monica ist die Gegend, die die Wünsche des europäischen Mittelbürgers am ehesten auf den Punkt bringt. Strand: Großzügig, allerdings meist windig und dann kalt. Sogar mit Fitnesspark neben dem Pier. Endlose Bike- und Läuferpfade.
Shoppingareal in der 3rd Street vom Feinsten. Hierkann man seine Shoppingliste abarbeiten: Abercrombie, GAP, Nike, Converse,.. hunderte Läden reihen sich aneinander. Auffällig: So viele Yogashops gibt es sonst kaum. „Wäre Yoga eine Religionsgemeinschaft, wäre das die stärkste Fraktion in LA“, klärt uns die Reiseleiterin auf.
Das Motel in Strandnähe (das heißt mind. 15 min Fußmarsch) kann nichts, ist aber ok. Sauber, hilfsbereite Rezeption, Tisch, Bett, TV, gratis Wlan. Kostet 100 $ pro Nacht und hat ganze 2 Sterne. In Salzburg würde man für eine ähnliche Herberge rund 35 E zahlen. Die besseren Hotels am Ocean Drive kosten rund 300 $ pro Nacht. Muss ja nicht sein. Dafür sollte man sich für den Strandurlaub zumindest ein Fahrrad mieten, wenn man aufs Auto verzichtet hat. Denn sonst kommt man wirklich nicht voran. Wenn man sich auf Santa Monica und Venice beschränken will, reicht das Bike. Boards oder Rollerskates sind für ein paar Stunden am Strandboulvard ok, aber keine Lösung für die Wege zwischen Motel, Supermarkt und Strand.
Ich habe mir für die Woche direkt beim Verleih am Pier ein Mountainbike besorgt und bin angesichts des perfekten Zustands überrascht.

Damit kommt man auch schnell nach Venice Beach. Falls man das überhaupt möchte. Der Strand der Lebenskünstler und Muskelmänner. Als solcher wird er in den Prospekten verkauft. Die gibt es dort auch, allerdings in der Minderzahl. Was wirklich auffällt, sind die zahlreichen Homeless, die am Strand wohnen. Abends sollte man hier nicht mehr spazieren, heißt es im Reiseführer und selbst für abenteuerlustige Touristen ist hier der Spaß zu Ende. Es ist im besten Fall nur mühsam, ständig nach Kleingeld und Zigaretten gefragt zu werden. Und auch wenn Hasch zu Gesundheitszwecken legalisiert wurde – nein: Wir wollen keines kaufen und haben auch keines zu verkaufen.

Das Bar- und Nachtleben zwischen Venice und Santa Monica auf der Main Street kann sich sehen lassen und den tollsten Lebensmittelmarkt, den ich je gesehen habe, gibt es Ecke Lincoln Blvd. und Rose Av. Dabei dachte ich die ersten beiden Tage, dass es im Umkreis von 1km nicht einmal ein Frühstück gibt – diverse Burgerhütten ausgenommen. Jack in the Box oder Mc Donalds sind hier keine Alternativen.