Wildbild beim Pre-Festspieldinner in St.Peter


 

Zum Start in die Festspielsaison luden Veronika Kirchmair und Claus Haslauer zu einem genussvollen und anregenden Sommerabend in den Innenhof des Stiftskellers St. Peter. Wildbild war fotografisch dabei. Natürlich waren die Salzburger Festspiele Gesprächsthema Nummer eins. Ist nicht zuletzt auch der Stiftskeller in St. Peter eine der Lieblingslocations der Stars, wenn es um Premierenfeiern und gemütliche Zusammenkünfte geht. Das wissen natürlich auch Festspielgäste zu schätzen. Was die Reichen und Schönen dann aufgetischt bekommen, davon gab es vorab eine Kostprobe: Duett vom Saibling und Alpenlachs, Tomatenconsomme, Gänseleber auf Apfel-Prosecco Risotto, Kalbsfilet im Kräutermantel.

Der Einladung folgten unter anderem Brigitte Karner mit ihrem Jedermann Peter Simonischek, der direkt von der Probe am angrenzenden Domplatz kam, Suzanne Harf (Protokoll-Chefin der Salzburger Festspiele), Ursula Thurner (belle fleur cosmetic), Sportmanager Edi Federer, Maria Plentner (Neo-Geschäftsführerin des neuen Windsor Monostores Salzburg) und Sybille Moldan (Fine Jewellery). (gü)

Tod und Teufel im Gespräch


 

Ben Becker will als Tod auf der Bühne nicht missionieren, sondern sieht sich als Schauspieler. Respekt vor der Kulisse ist ihm, der sonst extrem cool rüberkommt trotzdem anzumerken. Nach der PK ging er Fritattensuppe essen.
Peter Jordan, der den Teufel spielt, ist schon Salzburgprofi. Jetzt hat er es geschafft, nicht nur das Schauspielerleben auf der Pernerinsel sondern auch in der Stadt zu genießen.

Festspielintendanz 2012


 

„Salzburg ist ein Ort der Erneuerung“, das will Alexander Pereira der designierte Intendant der Salzburger Festspiele 2012 nicht aus den Augen verlieren und auch Schauspielchef Sven-Eric Bechtolf will neue Texter verpflichten. Klar ist dennoch auch: Salzburg muss seine Stärken verstärken. Das heißt: Mehr Mozart, auch mehr Richard Strauss. Presseprofis sind die beiden in jedem Fall. Flexiblel wurde auf unsere Wünsche, wie zuerst die Fotos auf der Terrasse, dann erst Beginn der PK, eingegangen. Und lustige Motive schenkten uns die beiden auch. 2012 wird in jedem Fall spannend.

Festspiel-Probenbetrieb gleicht Kasernendrill


 

Den Festspielstars wird nichts geschenkt. Dass die Proben harte Arbeit sind, wurde beim Besuch der Probebühne im Lehrbauhof deutlich. Das Händel Oratorium Theodora steht am Plan. Das Ambiente versprüht den Charme einer alten Turnhalle. Bänder am Boden markieren den Bühnenrand. Hier ist wenig vom Glanz und Glamour der Festspiele zu spüren. Der Umgangston von Regisseur Christof Loy erinnert an Kasernendrill und auch den Fotografen wird unmissverständlich klar gemacht: Wer den zugewiesenen Platz übertritt, fliegt raus. Konzentration ist das oberste Gebot. Stundenlang. Dazwischen nur eine kurze Pause. Christine Schäfer hat noch nicht gefrühstückt und nutzt die erste Pause. Interview: Fehlanzeige. „Ich kann dazu noch nichts sagen. Dazu laufen die Proben erst zu kurz.“ Es geht um die Zerissenheit auf der Suche nach Lust und Liebe. Johannes Martin Kränzle soll richtig zupacken. Das klingt jetzt schon nach blauen Flecken.

Die Neuinszenierung wird sicher eines der Festspiel-Highlights. Soviel steht jetzt schon fest.

Wildbild im Festspielklick: Vorspiel

Festberichterstattung in einer Stunde

Ein persönlicher Blick der Salzburger Fotografin Doris Wild von Wildbild.at auf die Salzburger Festspielsociety

Das Künstlerfest der Salzburger Festspiele beim Krimpelstätter hat Tradition. Es ist ein Welcome für die Schauspieler und Sänger. Genau eine Stunde lang waren auch Fotografen und Journalisten zugelassen.
Societyberichterstattung in einer Stunde. Das hat Vorteile: Ich kann die Wäsche vorher in die Waschmaschine geben und wenn ich heimkomme ist sie fertig. Dann kann sie gleich weiter in den Trockner.
Aber es hat auch Nachteile: Sensibles Kennenlernen der Künstler und ihrer Eigenheiten ist so nicht möglich. Ehrliche Blicke hinter die Kulissen der Festspiele natürlich auch nicht.


 

Medienprofis wie Michael Schade wissen was zählt: „Ich komme gerade aus Toronto, morgen kommt meine Familie nach“ erzählt er im ersten Satz und im zweiten: „Das Young Singers Project wird es auch heuer wieder geben.“ Diesmal ohne glamourösen Sponsor. Zwei Sätze, zwei Fakten. Da kann man vom einfachen Sager bis zur Story alles daraus machen.
Joseph Kaiser, ebenfalls Kanadier und Tenor, ist auch einer der Unkomplizierten. Er darf heuer das Fassl beim Krimplstätter anschlagen. Bisher Michael Schades Spezialdisziplin. Doch der überlässt den Hammer gnädig seinem Landsmann. Die Presseabteilung hat es so entschieden. Wirt Hannes Bachmann erklärt Joseph kurz wie das geht und der macht es perfekt. Harter Schlag, Spritzer bis in alle Kameras und dann gemeinsames Prosten mit dem Intendanten und so lange Posieren bis auch der letzte Fotograf alles im Kasten hat.

Christine Schäfer kommt mit dem Rad – auch ein Bild . Sie lächelt nur ungern in die Kamera. Wenn ich aber daran denke, wie lange ich für ein Abschussbild im Vorjahr gewartet habe, bin ich um jeden Schnappschuss dankbar und nutze die Gelegenheit. Schäfermotive sind selten. Dank Schäfers Smalltalk mit Suzanne Harf bekommen wir doch noch ein paar private Details mit. Salzburg wird von Schäfer auch genutzt, um mit ihren zwei Kindern Ausflüge zu unternehmen. Naja, immerhin.
Kurz bevor unsere erlaubte Anwesenheitszeit abläuft, noch ein letzter Höhepunkt. Ben Becker, der neue Tod im Jedermann kommt. Ich drücke gleich mal vorsichtshalber ab. Da spricht er mich an. „So geht das nicht. Wer sind sie?“ Mich wundert, dass ihn das interessiert. Wir sind Fotomeute, die sein Bild in die Welt transportiert. Das läuft doch überall gleich. Persönliche Beziehungen zu den Stars gibt es kaum noch und wenn dann nur nach längerem täglichen Sehen. Brav stelle ich mich vor. „Doris Wild, Fotografin.“
Nach ein paar Sekunden Durchschnaufen stellt er sich zum Motiv mit Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und Schauspielchef Thomas Oberender. Nicht ganz nach Wunsch, denn wir hätten die Party gerne mit Bierkrügen symbolisiert. Diskussionen darüber sind zwecklos, denn der Zeiger der Uhr tickt. Wir müssen raus. Keine weiteren Fragen. Für Interviews ist keine Zeit, für Smalltalk sowieso nicht. Schließlich will man sich nicht das Pulver für eine erste Vorstell-Pressekonferenz verschießen. Die Medienshow ist schließlich Teil der Gesamtdramaturgie in dem Stück das Salzburger Festspiele 2009 heißt. Und zuhause wartet ohnehin die Wäsche und will in den Trockner umgeräumt werden.

Wildbild bei den ersten Schauspielproben der Festspiele


 

Ein alter Mann bespricht ein Tonband. Eine Frau antwortet monologisch. Peter Handkes „Bis dass der Tag euch scheidet oder Eine Frage des Lichts“ als Antwort auf Becketts „Das letzte Band“ ? Sehr puristisch. Anspruchsvoll. Für Theaterliebhaber.

Duell der Geschlechter am Tenniscourt


 

1:0 für Thomas Muster, zumindest rethorisch. Bei der Pressekonferenz zur Ankündigung des ATP Salzburg Indoors punktete er eindeutig. Wie es beim Aufeinandertreffen am 29.November in der Salzburgarena aussieht, da ist er sich seines Sieges gar nicht so sicher. Konditionell schätzt er seine Gegnerin gefährlich ein. „Wenn – dann ist es ein schneller Sieg.“ Sybille Bammer will dem 41jährigen früheren Weltranglisten-Ersten und erfolgreichsten heimischen Tennisspieler aller Zeiten nichts schenken. Schließlich geht es um 100.000 Dollar. Alles oder Nichts. Wildbild wird das Duell in Salzburg per Foto begleiten.

Wildbild bei der Beachparty im Steinlechner


 

Es reicht! Auch wenn Petrus nicht will – wir lassen uns das Strandleben nicht vermiesen, dachte sich Berti Mielach vom Steinlechner und lud zur Beachparty. 1,7 Tonnen feinster Sand, ein paar Liegestühle, Palmen und dazu einige regenfreie Stunden – das reicht doch. Wir geben uns bescheiden und die Salzburger wussten den Strand zu schätzen. Zum ersten Mal war auch das überdimensionale Sektglas als Seifenblasenspender im Einsatz. Das macht Laune auf mehr Sommer! Berti und seine Beachboys und -girls hatten jedenfalls dazu beigetragen, ein bisschen Sommerlaune aufkommen zu lassen.

Wildbild auf der Vernissage von Tony Cragg im MdM


 

Second Nature nennt sich die Ausstellung im Museum der Moderne und wir von Wildbild sind echte Fans der Cragg Skulpturen geworden. Nicht erst seit wir sie im MdM in Salzburg fotografieren, sondern eigentlich schon seit die Salzburg Foundation die Cragg Skulptur am Makartplatz aufgestellt hat.

Vorhang auf im Festspielhaus. Wildbild bei der Vorschau.


 

Die Proben für den Festspielsommer 2009 sind bereits in vollem Gang. Die Schauspieler und Sänger sind angereist, die Pulsfrequenz im Festspielhaus wird zusehends höher. Vorhang auf hieß es für einen Sonntagnachmittag lang. Kleine Kostproben, Diskussionen und eine Autogrammstunde mit den Stars stand am Programm. Heuer zum letzten Mal als Jedermann auf der Bühne: Peter Simonischek. Neu in Salzburg: Patricia Petibon oder Marina Rebeka. Beide scheinbar sehr nett und noch völlig unzickig. Wie schnell sich in Salzburg das ändert, ist leider oft schon nach den ersten Tagen feststellbar. Hier werden nicht nur Stars geboren sondern auch Zicken. Hoffentlich bleiben die beiden so nett wie sie sich bei der Autogrammstunde gezeigt haben. Mojca Erdmann ist eine der wenigen, die unkompliziert geblieben ist. Trotz Salzburger Festspielsaisonen. Mal sehen, was der Sommer bringt und wie einfach für uns Fotografen von Wildbild der tägliche Umgang mit den Stars wird.