Ben Becker als Trachtenbotschafter bei Luis Trenker

 

So viel steht fest: Die Lust auf ein eigenes Dirndl ist nach diesem Messetag auf der Tracht und Country der Reed Exhibitions vollends entflammt. Einen ganzen Tag lang war ich mit Kollegin Emilia umzingelt von Miedern, Korsagen, Blusen, Röcken und vor allem: Leder.
Leder. Das war dann auch das Stichwort für den Tod persönlich, Herrn Ben Becker. Dieser hatte sich auf ein Stelldichein bei Michi Klemera von Luis Trenker und seiner Crew angekündigt, und er kam wie versprochen – in bester Laune und Tracht von Kopf bis Fuß: „Ich steh auf meine Lederhosen. In Österreich ist das ja eine feine Sache, weil man in der Tracht genauso fein gekleidet durchgeht, wie im Anzug.“ Da hat er wohl nicht Unrecht, der Herr Becker. Ein kleines Detail (neben seinem uralten Tattoo am Schienbein) verriet er uns dann auch noch: Nämlich, dass er unter der Lederhose nichts weiter trage. Mit der Lederhose ginge das recht gut.
Aha Herr Becker, wohl bekomm’s! Jedem das Seine. 🙂

Alles in allem war es ein sehr arbeits- und ereignisreicher Tag auf der Tracht und Country, Modeschauen filmen, Fotos produzieren, Kundengespräche. Schuhe hätten’s dann vielleicht doch andere sein sollen, die auch noch so kleinsten Absätze eignen sich nicht, um darin stundenlang Kilometer herunter zu reißen. Aber im Nachhinein ist man bekanntlich immer schlauer, als zuvor. (lex)

Audi A1 Präsentation als Social Media Kampagne in Wien und Salzburg

2 Tage Vollgas und das im wahrsten Sinne – Nadine und Günter im Einsatz für Audi in Wien und Salzburg – Aufgabe war im Rahmen der Audi A1 Präsentation Clubbingbesucher mit dem roten Flitzer zu fotografieren um dann die Bilder mit verändertem Hintergrund auf Facebook zu stellen. Eine perfekt durchgestylte Web 2.0 Kampagne. Wer dann die meisten „gefällt mir“ hat, gewinnt einen neuen A1. Mit von der Partie waren Rolf Scheider, Juror bei Germany´s next Topmodel und Topmodel Lena Gercke. Mit solchen Profis ist es einfach cool zusammenzuarbeiten. Sie gaben den Amateurmodells Anweisungen zum Posen, animierten Unentschlossene mitzumachen und sprangen schon mal selber vor die Kamera, wenn es die Situation verlangte. So entstanden richtig lustige Fotos. Und eines muss auch mal gesagt oder besser geschrieben werden – das Salzburger Partyvolk steht den Wienern um nichts nach. In Sachen Fotoposing hatten die Salzburger wirklich kreative Ideen, die Stimmung war sensationell. Dass unser Arbeitstag erst in den frühen Morgenstunden zu ende ging, steckte uns tags darauf noch in den Knochen. Doch wir wollten in jedem Fall möglichst aktuell die Bilder und die ganze Aktion online haben. Eine wirklich gelungene Social Media Aktion, die mit Sicherheit in die Kampagnengeschichte eingehen wird. Toll geplant.

Festspielcharity als vorläufig letzter Akt

Meine persönliche Festspiel-Bildergalerie endet, wie sie begonnen hat: Mit Ben Becker und Fürstin Manni zu Sayn-Wittgenstein-Sayn. Ben küsst Manni. Nach dem Charity Konzert. Die Fürstin zwängt sich mit ihrer Kamera unter die Fotografenmeute. Ganz schön mutig! Sie will ja nur ihre Schwiegertochter Sunnyi fotografieren. Da werden sogar die rüdesten Kollegen weich und machen Platz und passen auf. Ansonsten the same procedure as every day. Kurzes Red Carpet Walk In ohne roten Teppich. Elisabeth Maria Schaeffler, Thaddaeus Ropac, Renate Thyssen-Henne, Ernst Henne, Manni.

Diesmal stand ja Helfen am Programm und Ben Becker war sichtlich zufrieden, mit seiner Arbeit auf diese Weise Sinn stiften zu dürfen. Diesmal nicht nur intellektuell. Die Einnahmen des Abends gehen direkt an die Pakistanhilfe.

Wir Fotografen dürfen offiziell den Schlussapplaus fotografieren, danach drängen sich alle beim Künstlerausgang. Inklusive Autogrammjäger und Schaulustige. Das tägliche Rempelspektakel konnte beginnen. Man merkt den Grad der Prominenz am Gerangel der Fotografen. Doch diesmal war es nicht ganz so arg. Alle sind müde. Selbst verweigerung würde zuviel Energie kosten. Kurze Statements für die Kamerateams, ein kurzes Inszenieren für die Fotografen. Danke!

Wer gleichzeitig mit Anna und Erwin kommt, hat verloren. Ben ist Profi. Zuerst für jede Kamera ein Posing, dann die Aktion mit dem Manni-Bussi. So macht man Geschichten, auch wenn es keine gibt. Wobei das Bussi durchaus ehrlich gemeint war. Die beiden mögen sich wirklich.
Danach wurde in St. Peter weitergefeiert. Wie immer: Unter Ausschluss der Medien. Ganz Salzburg ist Bühne? Nicht mehr. Hier endet die Inszenierung. Wenn das Jahr 2010 für die Societyfotografen nur irgendeine Bedeutung gehabt haben soll, dann die, dass die Bühne Grenzen hat und der Red Carpet in Salzburg ziemlich kurz geworden ist.

90 Jahre Jedermann ohne Pardon für die Salzburger Fotografen

Schon die Einladung zu 90 Jahre Jedermann versprach für uns Fotografen nicht viel. Wir dürfen in einiger Entfernung erst dann vor der Bühne fotografieren, wenn bereits alle Gäste und Schauspieler oben stehen. Im Innenhof der Residenz gibt es eine Fotomöglichkeit hinter der Kordel. Der nette Hinweis, „nehmt die Teleobjektive mit“, war nicht umsonst. Grundsätzlich spricht ja nichts gegen die Abzäunungsidee, um die Fotomeute in Zaum zu halten. Wer sich wie Tiere aufführt, kommt wie die Tiere hinter einen Zaun. Soweit ja noch ganz ok. Nur diesmal waren es ja nur 5 Profis und ein paar Knipsis. Keine Gefahr also für die Schauspieler. Dennoch: Wir mussten hinter die Absperrung. Und dort wurden wir uns selbst überlassen. Keiner, der die Promis offiziell zu uns geleitet hätte. Versuche unsererseits, zu den Stars zu gelangen wurden abgewiesen. „Wir sind hier, um euch zurück zu halten“, erklärten uns die Saaldiener. Nur, wer war hier, um uns zu helfen, wenn wir keinerlei Eingriffsmöglichkeiten hatten? Eine aus der Meute durfte dann ohne Fotoapperat ins Stargelände und den Ex-Buhlschaften und Ex-Jedermann Maximilian Schell zu erklären, dass wir auf ein paar Bilder warten. Zusammengestellte Motive. Sekundenbruchteile zum abdrücken.

Das funktionierte dann ganz gut. Leider waren die aktuellen Jedermann-Stars nicht mehr im Residenzhof. Das wären ja nette Bilder gewesen mit aktueller Buhlschaft und den vier Alt-Buhlschaften. Oder Ex Teufel Branko Samarovski mit Jungteufel Peter Jordan. „Die sind beim Abschminken.“ Das erfuhren wir unter der Hand. Sie kommen aber alle ins K&K Festungsgasse. Dort war freilich für uns bereits im Vorfeld wieder Fotoverbot ausgegeben worden. Eventuell ein paar Bilder beim Hineingehen auf der Stiege wären möglich. Ob es sich dafür lohnt, eine weitere Stunde zu warten? Für Bilder wie – Ben Becker und Niki Ofczarek rennen an uns vorüber oder bleiben kurz stehen? Dafür riskieren, dass man für die erste Zeitungs-Lieferung verloren hat? Keine aktuellen Bilder ausschicken sondern lieber auf Vollständigkeit setzen? Freilich ohne Garantie, ob man etwas vor die Linse bekommt. Nein danke. JETZT ZICKE ICH MAL! Ich würde gerne Anekdoten bringen von früheren Jedermännern (war eh nur einer, Maximilian Schell, da) und Buhlschaften. Wie es damals war im Unterschied zu heute.

Da wir aber nur in Schreiabstand zu den Stars stehen, sind Interviews so nebenbei nicht möglich.
90 Jahre Jedermann sind sicher wert, auch vom unterhaltsamen Standpunkt beleuchtet zu werden. Nicht nur intelektuelle Standpunktinterpretationen und Inhaltsbeleuchtungen sondern Gschichterln, die im Gedächtnis bleiben. Die weitererzählt werden. Von der Jubiläumsveranstaltung kann ich nur eines erzählen: Wir mussten draußen bleiben. Vielleicht war ja doch ein Feuilleton-Journalist dabei, der noch berichten wird. Nein, ich bin nicht eifersüchtig auf die Kollegen. Aber wir in Salzburg hatten eine Tradition. Da gab es weniger als eine Hand voll Society-Presse und die durfte dabei sein. Früher. Damals. Als es noch Geschichten zu schreiben gab und nicht nur Vorkommnisse mit Gästelisten.

Montblanc dominiert die Salzburger Festspieltage 26,27 und 28

Montblanc Bildübergabe, Montblanc Signierstunde und das Finale des Young Directors Projects – sponsored by Montblanc. Thomas Oberender lobte die Einrichtung republic, da hier Kunst, die sich nicht verkaufen würde stattfinden darf und damit Kunst entsteht. Gewonnen hat das YDP der französische Jungregisseur Sylvain Creuzevault und seine Truppe dóres et déjá aus Paris mit ihrem Stück Notre Terreur – ein Stück über die Französische Revolution. Robespierres Willensstärke und sein Scheitern. Norbert Platt, Präsident von Montblanc International und EX Richemont CEO hat durch seine Beschäftigung mit den jungen Künstlern erkannt, wieviel 1000 E bedeuten können. 10.000 wurden ja als Siegerpreis gespendet und ein Max Reinhardt Pen dazu. Kunst und Glamour – das sind eben die Salzburger Festspiele. Auch wenn man immer wieder versucht, den Glamour – und Societyfaktor zu verleugnen. Der größte Teil der Umwegrentabilität wird hier lukriert.

Freitag abends hatten wir zwei kurze Firmenaufträge (Nestle und Audi) und staubten quasi im Vorbeigehen Promis ab: Franz Beckenbauer, Günter Netzer.
Anna Netrebko verschwand nach ihrem Auftritt als Juliette nicht sofort in ihrem Shuttle sondern schrieb geduldig Autogramme und ließ sich fotografieren. Danke! (Dafür hatte sie die Signierstunde am Vormittag gecancelt. Angekündigte Anna-Termine fanden bisher noch nie statt.)
Verlässlicher sind da Sänger wie Rene Papé, (schrieb geduldig Autogramme und kam zur Signierstunde), Nino Machaidze oder Schauspielerin Sunnyi Melles. Doppelt Danke!
Buhlschaft Birgit Minichmayr kam kurz zur Award-Verleihung, verlas das Juryergebnis, ohne ihre Ray Ban Brille bei Montblanc abzunehmen, entschuldigte sich, dass die Morgenstunde (11 Uhr) einfach viel zu früh sei und sie uns den Anblick ihrer Augen einfach ersparen wollte. Sie verschwand noch vor Ende der einstündigen Award-Zeremonie. Künstler eben?

Imperaiales Event in Bad Ischl: Die Nacht der Kaiser 2010

Eine wahrhaft imperiale Nacht, des Kaisers 180 Geburtstag in Bad Ischl. Der Kurdiektor Roland Herzog machte gemeinsam mit den Event PRinzessinnen Martina Fleischer-Kücher und Sandra Soravia Lepuschitz dem alten Herrn ein schönes Geschenk: Die Nacht der Kaiser. Seine Majestät, gelebt von Franz Soukup, könnte keiner besser verkörpern. Er ist es und begrüßte Promis wie Rainer Schönfelder, Franz Klammer (oder ist er der wahre letzte Kaiser von Österreich?), Rainer Pariasek, Gerhard Zadrobilek, Michael Hadschieff, Manfred Ainedter, Reinhard Jesionek, Marlies Muhr und Friedl Koncilia. Vormittags wird traditionell für den guten Zweck, die Klammer Foundation, gegolft. Das Kaiserfest beginnt demnach mit der Siegerehrung des Turniers. Der Pokal ging an Franz Klammer. Mit Schlumberger Sekt prickelte man sich in die nächste Runde. Nach dem dreigängigen Gala-Dinner der Chef Partie wurde es Backstage zunehmend unruhiger: Adelssprösslinge bereiteten sich für den imperialen Catwalk vor. Fred Sturmayr bündelte die Haare zu romantischen Knoten, ganz so, wie Designerin Anelia Peschev es wollte. Dann wurde es ernst: Seyffenstein Rudi Roubinek moderierte sie an: Gräfin Eva-Maria Abpurg von Reiffeneck Baronesse Katharina von Aretin, Contessa Josefine Bulgarini d´Elci, Gräfin Nora Dubsky-Trebomyslic, Gräfin Simone von Miller zu Aichholz, Baronesse Angeli von Miller zu Aichholz, Baronesse Pia Maria von Miller zu Aichholz, Prinz Louis zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, Gräfin Philippa Spannocchi, Baronesse Julia-Marie Wittmann und Reichsgraf Gundaccar Wurmbrand-Stuppach zeigten, dass sie am Red Carpet zuhause sind. Eine perfekte Show! Nach dem Feuerwerk war noch kein Ende abzusehen: Die imperiale After Show Party mit Richie Loidl und Tini Kainrath samt Band im Kurhaus in der k.u.k. Lounge dauerte bis drei Uhr früh.

Nestle nonstop im Festspielbezirk

Weg von der Oberfläche, hin zur intensiven Diskussion dank Nestle. Drei Tage Inhalte nonstop. Fakten auf den Punkt gebracht. Mit ein Grund, warum ich meinen Blog etwas vernachlässigen musste. Zuviel gab es zu berichten, sofort zu bearbeiten, für die Printmedien aufzubereiten. Nestle hatte Journalisten zur Medienlounge mit Peter Brabeck-Letmathe geladen und der Verwaltungsratspräsident, der übrigens früher selber mal Dirigent werden wollte, bestach mit Fakten und Theorien, die für mehrere Stories reichen.
Der für mich interessanteste Aspekt: Biodiesel ist eigentlich Schwachsinn. So hat er es natürlich nicht formuliert. So verkürze ich die Aussage. Brabeck: „Man muss sich bewusst sein, dass es ein intimes Verhältnis zwischen Lebensmittelmarkt und Energiemarkt gibt. Beides sind Kalorienmärkte. Diese Kalorien brauchen zur Produktion Wasser. Und Agrarfläche.“Klingt logisch. Der Energiemarkt ist 20 mal so groß, wie der Lebensmittelmarkt. Brabeck glaubt, dass mit sinnvollem Umdirigieren das Ernährungsproblem der Weltbevölkerung halbwegs in den Griff zu bekommen wäre. Das Verhältnis vegetarische zu tierische Ernährung verbraucht 1:10 Liter Wasser. Dann prasselten Zahlen auf die Journalisten nieder, die durchaus überzeugten. Nachzulesen in den Tages- und Wochenzeitungen.
Die Schlussfolgerung: „Kein Lebensmittel darf für Energie eingesetzt werden. Wir müssen ressourcenschonender arbeiten. Wirtschaftswachstum ist Wertwachstum. Werte schaffen mit weniger Ressourcen.“
Ich bin schon mal gespannt, was LR Sepp Eisl zu diesen Argumenten sagen wird. Der ist ja für Biodiesel.

Gleich danach lud Nestle zum Round Table. Leadership and Creativity war das Thema, das von Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth, Walter Kielholz (Swiss Re), Konzertintendant Markus Hinterhäuser, Dirigent Yannick Nézet-Séguin, Peter Brabeck-Letmathe und WTO General Pascal Lamy diskutiert wurde.
Selten so einen spannenden Nachmittag erlebt!

Abends stand Orfeo am Programm, danach Dinner in Hellbrunn. Hier konnten die Ansätze des Tages weiterdiskutiert werden.
Dazwischen gab es auch immer wieder Möglichkeiten für Einzelinterviews. Ich frag mich ja nur, wann schlafen so Big Bosse wie Brabeck eigentlich. Der sieht morgens unglaublich entspannt aus und das trotz täglichem Abendprogramm. (ich werde noch versuchen, hier rauszufinden, was sein Geheimnis ist. Gesunde Ernährung kann es jedenfalls nicht sein.)

Tags darauf stand das Konzert des Young Conductor Award Preisträgers am Programm. Ein gutgelaunter entspannter Nestle Boss begrüßte Journalisten und Kunden und lud ins Konzert. Mit David Afkham wurde hier wirklich ein Talent entdeckt. Darin waren sich alle einig. Dann Stehlunch. Promismalltalk, Feier und abends hieß es für Brabeck wieder Opernprogramm mit den verbliebenen Podiumsgästen (Roth, Kielholz, Lamy).

Die Dinner und Pausenempfänge sind das Geheimnis der Salzburger Festspiele. Denn hier beginnt Weltpolitik.Weltwirtschaft. Zumindest ansatzweise.

Rieger Fashion Party

Rieger goes Take Five. Coole Plakatflächen, Breakdancer, dazu das Team, eingekleidet in den neuesten Trends von Winter 2010/11 bis Sommer 2011 und schon rockt die Fashionparty. Dazu ein Promi, Eddie Gustafsson, der als Glücksengerl die modischen Preise zieht. Modeherz, was willst du mehr. Rieger hat einfach coole Teile. Das weiß auch Thomas Gottschalk, der sich für seinen ATV Auftritt am Wörthersee noch in Salzburg eingekleidet hat. Bei Rieger findet eben der Star auch last minute das perfekte Outfit. Das kann ich aus eigener Erfahrung übrigens bestätigen! Oft schon war ihr in völliger Ahnungslosigkeit, was ich heute mal wieder anziehen soll, bei Doris Völker eingelaufen und sie hatte immer wieder eine Lösung. Hauptsache man steht auf auffällig!

Tourismus Beispiel Bilder Reportage

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Romeo et Juliette zum Weinen schön

Piotr Beczala ist der neue Opernstern am Himmel der Festspiele. Das wurde vorab schon gemunkelt. Das hat sich bestätigt. Darin sind sich Szenekenner wie Corinne Flick oder Harald Serafin einig. „Romeo stand der Julia in nichts nach.“

Dass Netrebko eine Portion Erotik in ihre Julia legte war zu erwarten.
Tosender Schlussapplaus war klar.

Angela Merkel schien von der Oper noch so geblendet, dass sie erst mal das falsche Auto ansteuerte (oder waren es die Fotografenblitze, die sie dann gnadenlos niederflashten?). Doch keine Sorge: Ihre Bodyguards hatten sie im Griff und in Sekundenschnelle im richtigen Auto sitzen.
Merkel wohnt übrigens wie immer auf der Gersbergalm am Gaisberg.
Deutschlands schönstes Politpärchen, Stephanie Gräfin von Bismarck-Schönhausen und Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg durften bei der Opern-Liebesgeschichte natürlich auch nicht fehlen. Sie bekamen von den Kiebizen am Rande schon mehr Applaus als Gottschalk oder Merkel.
Intendant Jürgen Flimm begleitete die bisher treuesten Festspielpromis, Bianca Jagger und Thaddaeus Ropac zum Ausgang. Flimm: „Es war zum Weinen schön.“ Auch Harald Serafin gestand, eine Träne verdrückt zu haben.

Gefeiert wurde nach der Premiere in der Salzburg Kulisse. Startenor Piotr Beczala, Romeo, Yannik Nezet-Seguin, Dirigent und natürlich Salzburgs derzeit prominentestes Liebespaar Erwin Schrott mit seiner „Julia“ Anna Netrebko genossen den Ausblick auf ihr Salzburg. Nach der offiziellen Feier ging es wie üblich im Festspielszenelokal Triangel weiter, wo bereits andere Festspielkünstler wie Ben Becker den Abend ausklingen ließen und auf den Wirt Franz Gensbichler anstießen, der in seinen Geburtstag hinein feierte.

OTs Jürgen Flimm und Harald Serafin in der Pause: