Hämmerle Ladies Golf in Goldegg

Jetzt weiß ich, was mir in meiner Garderobe noch fehlt: Ein ärmelloses Polo, mit dem man sich auch am Golfplatz gute Figur macht. Seit heute weiß ich es ganz genau: Entweder Rundhalsausschnitt mit Kurzarm oder Ärmellos mit Kragen. Das ist die Untergrenze im golferischen Dresscode. Ich als Nichtgolferin hab jetzt einen Grund mehr den gesellschaftlichen Zwang zum Dabeisein weiter hinauszuschieben. Mir stehen Polokrägen einfach nicht!

Landschaftlich war der Golfplatz in Goldegg auf jeden Fall beeindruckend und trotz kurzem Regen hatten die Damen sichtlich Spaß am Spiel. Im Modehaus Hämmerle finden sie auch garantiert die topmodischen Shirts und die passenden Outfits für die Abende im Clubhaus.

Neue Buhlschaft und neuer Jedermann in kontrolliertem Ambiente.

Zweifellos, die Sache hat nationale Bedeutung. Fast ein Staatsakt: Die Präsentation der neuen Buhlschaft Birgit Minichmayr und des neuen Jedermann Nicholas Ofczarek. Ich gebe zu, dass auch ich bei solchen Terminen nervös bin. Nicht wegen der Bedeutung der Personen, eher wegen dem fotografischen Umfeld. Da muss in wenigen Sekunden alles passen. Pünktlich werden die beiden vorgeführt. Bewacht von einem Heer an Pressebetreuern und Managern. Die wollen nur unser und deren bestes. Sagen sie. Der Anfang läuft gut. Photocall vor der Pressekonferenz. Das ist perfekt. Wir jubeln. Ist heuer alles anders? Einfacher für uns? Perfekte Arbeitsbedingungen? Grüne statt weiße Schirme auf einer Presseterrasse? Naja. Besser als rote, die sind der Supergau.

Wir alle (rund 20 Bildberichterstatter) haben 15 Minuten. Jeder hat ein paar Sekunden zum abdrücken. Der Reihe nach. Perfekt. Die beiden stehen auf dem von uns bevorzugten Punkt. Alle haben mal ein Bild. Dann wollen wir die Einzelfotos. Jedermann alleine, die Buhlschaft alleine. Das wird schon mal abgelehnt. Wird nicht gewünscht. Warum? Darauf bekommen wir keine Antworten. Die Pressekonferenz beginnt. Wir dürfen abdrücken wie alle steif am Podium sitzen, Hände unterm Tisch. Dann werden wir verabschiedet. Vor der Pressekonferenz! Fotografen raus ?!?! Bilder mit natürlicher Gestik, lebendig, wie Schauspieler sind, sind auch nicht gewünscht. Kurze Zeit später müssen sogar die Kamerateams das Feld räumen. Auch sie stören im Journalistengespräch. Wer jetzt meint, die Kollegen der schreibenden Zunft haben das große Los gezogen – Irrtum! Die genehmigten Einzelinterviews müssen zur Kontrolle dem Management vorgelegt und freigegeben werden.

Diese Art von kontrolliertem Journalismus hat es schon mal gegeben. Totale Kontrolle und Kunst? Kontrolle und Kultur? Ist das nicht ein Widerspruch?

ÖBB Bremstest mit Melone als Dummy

Diesmal war es nur eine Melone, die am Bahnübergang stand. Der Zug begann seine Bremsung 180 m vor ihr einzuleiten. Das wildbild Foto- und web video Team stand nur wenige Meter von der Melone entfernt und erlebte mit, mit welcher Wucht die Lok darüber hinwegrollte. Keine Chance. Erst weitere fast 400 Meter später kam der Zug zum Stillstand. Sollte man also jemals auf Schienen mit dem Auto oder einem anderen Fahrzeug festsitzen: Nichts wie raus und weg. Nicht spekulieren, dass der Lokführer da noch bremsen kann. Das geht sie nie aus. Die Melone war jedenfalls Gatsch. Lieber dreimal an unbeschrankten Übergängen schauen, bevor man quert und nichts riskieren. Eine Aktion, die von der ÖBB und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit ausgingen.

Fotocoaching vor Ort in Wagrain

wildbild Fotokurse oder Fotocoachings vor Ort werden immer beliebter. Klar, sind doch die meisten kleinen PR Stellen mit der Anforderung konfrontiert, das eine oder andere Pressefoto selber zu schießen und auch für schnelle Facebook Einträge sollte die Bebilderung möglich sein. Dagegen haben wir Profis nichts einzuwenden. Wir wollen euch nur SEHEN LERNEN. nicht mehr. Damit erkennt jeder schnell, wo seine Grenzen in der Fotografie liegen. Die Ehrenurkundenübergabe für interne Zwecke muss nicht der Profi machen. Und für blog oder facebook darf das Schönwetterbild durchaus selbst gemacht sein. Wie es nicht peinlich wird – das verraten wir in den Fotocoachings. Was visuell Thema sein kann und wie man es aufbereitet ebenso und natürlich auch, wie man Pressekonferenz-Situationen visuell aufbereitet, dass Profis ordentlich arbeiten können.

Wenn große Events oder Werbefotos anstehen, empfiehlt es sich Profifotografen zu engagieren. Denn erstens sind die schneller, meist besser und wissen auch, wie die Bilder aufbereitet werden, um bei den Medienstellen der Zeitungen und Zeitschriften nicht Kopfschütteln zu ernten.

Diesmal war ich in Wagrain. Wir haben vor Ort die Lichtverhältnisse begutachtet. Einfache Situationen ausprobiert und lichttechnisch optimiert. Lustig war auch das Mittagessen im Kuhstall mit seinen wechselnden Lichtverhältnissen. Lernziel: Gute Bilder von schlechten Bildern unterscheiden zu können, zu wissen, wo die individuellen Fotogrenzen sind (die sicher sehr oft durch eine schlechte Kameraausrüstung bedingt sind) und mit den zur Verfügung stehenden Mitteln ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Fotocoachings sind bei wildbild für Gruppen oder Firmen auch direkt buchbar.

Arbeiten, wo andere Urlaub machen: Spass im Hirschencamp auf der Turracher Höhe

Die PRincess „Prinzessinnen“ hatten wildbild als Fotografen ins Hirschencamp entführt. Ein Urlaubstag im Seehotel Jägerwirt. Teenieaction vom Feinsten. Genau das richtige für mich. See, Sonne, SPA – ja, aber nicht heute. Klettern, Campingzelt und Regen. Das ist Abenteuerurlaub wie ihn die Kids wollen. Unsere Fotokinder haben das sofort bestätigt. „Bei Regen macht das noch viel mehr Spaß“. Und tatsächlich: Bei all den lustigen Aktivitäten war das Wetter kein Thema mehr. Es zählt einfach nur das perfekte Programm. Und das hat der Jägerwirt in jedem Fall. …. und sollte sich die Sonne doch mal zeigen, kann man am Outdoor Pool relaxen oder den hauseigenen Steg samt Tretbooten nutzen. Von meinem Balkon hätte ich auch direkt in den See springen können. Nur nicht bei 14 Grad Wassertemperatur. Never! Die Urlaubsaktivität muss warten. Ich hoffe, dass die PRinzess irgendwann noch Schönwetterfotos brauchen – denn gefallen hat es mir dort richtig gut.

Cruise und Diaz in Salzburg – Klappe die zweite

Bereits am Vortag liefen im Wildbild Büro die Telefone heiß – Cameron Diaz und Tom Cruise (samt Gattin Katie Holmes und Tochter Suri) waren in Salzburg. Mit ihnen sind etwa 30 Journalisten aus den USA angereist, denen am Abend die Actionkomödie „Knight and Day“ auf der Steinterrasse präsentiert wurde.

Der Grund der bis zuletzt geheim gehaltenen Reise von Diaz und Cruise: Die Filmfirma Fox lud ausgewählte TV-Journalisten aus den USA und Europa zu einer exklusiven Pressekonferenz in das Hotel Stein. Ausgewählte heimische Medien durften filmen, jedoch keine Fragen stellen, für alle anderen Journalisten und Fotografen war das Hotel Stein und die Dachterrasse Sperrzone – so auch für Wildbild Fotografin Sandra, die auf einem recht wackligen Dach in der Steingasse einige Stunden lang die Stellung hielt, um das Geschehen auf der Dachterrasse festzuhalten.

Auf einem der angrenzenden Dächer der Steinterrasse wurde eine Action-Szene aus dem Film „Knight & Day“ für die ausländischen Journalisten nachgestellt. Was zu Beginn nicht sofort bekannt war: die blonde Schönheit mitten in diesem Geschehen war ein Double der Diaz. Da haben sich einige Fotografen zu früh über gelungene Shots der Aktrice gefreut. Diese ließ sich nur kurz mit Cruise auf der Dachterrasse blicken, um mit Cruise gemeinsam auf die nachgestellte Actionszene zu applaudieren.

Nach dem Spektakel auf der Terrasse war auch schon der Weiterflug nach Sevilla geplant, davor mussten Cruise und Diaz jedoch noch einmal vor die Kameras der heimischen Journalisten – und hier zeigte sich der Schauspieler abermals von seiner charmanten Seite. Er nahm sich Zeit für Autogramme und beantwortete Fragen. Dabei hätten sich einige Kollegen bereits Taktiken zurecht gelegt, um den Star daran zu hindern, sofort in seiner Limousine zu verschwinden: Kindersingen und inszeniertes Schreien amerikanischer Touristinnen in der Steingasse waren nicht von Nöten.

Fotoworkshop in Flachau

Foto Coaching on Location. So nennen wir von wildbild unseren Fotoworkshop vor Ort. Da können wir Lichtsituationen gleich hautnah testen und die besten Räume für Fotoshootings ausfindig machen. Zusätzlich erfährt man in Theorie und Praxis, wie man die perfekte Situation für Pressekonferenzen oder Interviewsituationen schafft und je nach Zielgruppe verraten wir auch, welche Tricks man bei Food-Fotos oder Hotelzimmern anwenden kann. Beim Fotocoaching in Flachau im Hotel Lacknerhof ging es auch darum Diashows für Social Media Plattformen zu erstellen, passende Themen zu finden, die die Einzigartigkeit der Location unterstreichen und zum Schluss wurde gezeigt, dass Web Videos oder Bewegtbild vor allem eines brauchen: Authentizität und Idee.

Und wer trotz allem noch überfordert ist: Die wildbild Fotografen helfen gerne! :))

und jetzt noch die Ergebnisse der Fotoworkshopteilnehmer/innen und dazwischen ein paar von mir 🙂

20 Jahre Salzburger Sommelierverein

Die Präsidentin des Salzburger Sommeliervereins, Dörte Steiner, weiß wie man feiert. Gas geben ist ihr Motto und das lässt sie sich auch durch Schlechtwetter nicht vermiesen. Statt der weltberühmten Hellbrunner Wasserspiele, gab es den ordinären Salzburger Schnürlregen und so übersiedelte man gleich in die Orangerie in Hellbrunn. Sommeliers, Winzer und Weinliebhaber feierten das Jubiläum mit kulinarischen Genüssen von Josef Voithofers Kongressgastronomie, der gleich zu Beginn Hummer auftischte. Mit Parmesansüppchen, Lamm- und Kalbsfilets, Kaiserschmarrn ging es weiter und Käsespezialitäten rundeten das Programm ab. Bei Voiti ist übrigens immer garantiert, dass auch Fotografen und Musiker hinter den Kulissen verwöhnt werden. Danke mal auf diesem Weg.
Zum Menü wurden die Spitzenweine internationaler Winzer kredenzt, die persönlich ihren Wein anmoderierten. Klaus Fetzner (Capanelle), Marie Maffre (Mouton Cadet) , Hans Schwarz (Fleischer mit eigenem Weingut) , Matteo Burrani (Livio Felluga), Gerhard Kracher, Caroline Mont du Toit und Roman Niewodniczanski (Van Volxem, ehemaliges Klosterweingut der Luxemburger Jesuiten an der Saar) erklärten die Eigenheiten ihrer Region und der edlen Tropfen. Am weitesten angereist war dabei Caroline Mont du Toit aus Südafrika.

Johannes Einzenberger ist für die Ausbildung der Salzburger Sommeliere zuständig. Was vor 20 Jahren eine rein männliche Branche war, ist mittlerweile gleichberechtigt. 700 Sommeliere wurden bisher ausgebildet, rund 200 sind in Salzburg beschäftigt.