Probe Pollern in der Salzburger Altstadt


 

Mit rotem Funkeln heben sie sich aus dem Asphalt und werden zu silbernen Zylindern. Heute wurde zur Probe gepollert. Stolz stand Stadtrat Johann Padutsch neben seinem Baby und beobachtete den Showdown. Doch es passierte nichts. Nervöses Werken. Herausnehmen des Zylinders. Nichts? Konnte vor den ersten eintreffenden Journalisten jetzt doch nicht gepollert werden? Doch. Es war nur der berühmte Vorführeffekt. Ab 21. Juni wird es ernst. Dann ist ab 11.00 die Ladezone dicht. Die Altstadt mit 36 Pollern geschützt. Verkehr raus, Leben rein. Nein, man kann nicht mit den Pollern emporgehoben werden, zumindest nicht, wenn man mehr als 40 Kilo wiegt. Die Poller fahren ein, wenn man Fernsteuerungen für sie hat und Feuerwehr, Polizei und Rettung haben Schlüssel und Tagescodes gibt es auch. Für Handwerker.

Dass Kabarettist Fritz Egger rein zufällig zum Probe-Pollern kam hat nichts mit neuen fehlenden Kabarett-Inhalten zu tun. Sagt er jetzt noch.
Wir wildbild Fotografen haben die Pollerpremiere in der Altstadt verfolgt und können garantieren: Schön sind sie. Und ein neues Spielzeug haben wir damit auch :))

Von der Schürze bis zur Suppe – alles grün – bis auf die Kartoffel

Die Grünen luden vor kurzem zum gemeinsamen Kochen und Essen im M32 ein. Hoch über den Dächern Salzburgs versuchte ich zusammen mit der Wildbild- Fotografin Sandra die Highlights des Events festzuhalten. Die Gäste wurden in mehrere Gruppen eingeteilt, dann begannen sie zu kochen. Jeder Gruppe standen dieselben Zutaten für eine Kartoffelsuppe, ein und dieselbe Küche und ein M32-Koch zur Seite. Das waren die Rahmenbedingungen des „Wettbewerbs“.
In der Küche ging es im wahrsten Sinne des Wortes heiß her und auch der Wein floss in Strömen – er brachte nicht nur die Kochtöpfe gehörig zum Dampfen, das eine oder andere Tröpfchen verirrte sich auch mal in die Gläser der Teilnehmer.
Doch heißt es nicht „Viele Köche verderben den Brei“?
In diesem Fall nicht. Aus vier mach eins: Alle vier Wettbewerbssuppen wurden zusammen“gelegt“ und als Vorspeise serviert. Ob man es nun glaubt oder nicht – dieses Gemisch war ausgezeichnet!
Auch der Jury – dem Bundesgeschäftsführer Stefan Wallner, der Landtagsabgeordneten Astrid Rössler, sowie dem Küchenchef des M32 Toni Fritzenwallner mundeten die Suppen und der Preisverleihung stand nichts mehr im Weg. Alle Teilnehmer bekamen Kräuterpflanzen geschenkt und so wurden die Tische im M32 noch ein bisschen grüner.
Nichts desto trotz, wir waren nicht nur zum Vergnügen da – und so mussten wir das Dessert ausfallen lassen, um gleich im Anschluss die Schnappschüsse des Abends zu bearbeiten.
[Nadine]

Europapremiere von David Hasselhoff im Europark: Seine Autobiografie


 

Ok. Ich geb es zu. Ich hab immer Baywatch geschaut und war auch Hasselhoff Fan. Ich hab sogar genau so einen Baywatch-Badeanzug, auch wenn er bei mir nicht wie bei Pamela aussieht. Die rote Schwimmboje fehlt mir übrigens noch und auf Bademeister steh ich auch nicht. David Hasselhoff war wiedereinmal einer der Stars, bei denen ich gespannt war, wie er so ist. Entspannt. Cool. Für fast 60 sieht er richtig gut aus. Aus seinem Tief dürfte er sich erholt haben. Und der Europark lud ihn zur Buchpräsentation. Zur Europa-Premiere. Tolle Sache. Dass im Europark die Autogrammjäger schon Stunden vorab Schlange standen, verblüffte selbst die Manager. Mit dem Ansturm hatten sie nicht gerechnet. Rund 8000 Fans sollen es gewesen sein. Dabei gibt das ja kaum wer zu. Hasselhoff Fan sein, war nicht so „in“. Jetzt schon. Seit er im Management Büro ganz entspannt mit den Europark Managern tratschte und auch alle Fans wirklich nett behandelte und Autogramme schrieb, bis zur letzten Sekunde traue ich mich ohne schlechtes Gewissen sagen: Der Typ zählte mal zu meinen Heroes und ich finde ihn immer noch ganz cool.

Hinter den Kulissen der Alpenmilch Milch und Käseproduktion

Gleich drei Mal durften wir wildbild Fotografen bei der Alpenmilch Salzburg eine Delegation während der Firmenführung begleiten. Ich liebe Firmenbesuche, denn da lernt man immer viel. Diesmal nicht nur über Milch und Käseerzeugung und dass die Salzburger Milch garantiert gentechnikfrei ist und dass Heumilch tatsächlich aus hochwertigster Milch hergestellt wird, sondern auch wie sich Firmen präsentieren. Wie sie ihre Unique Sellingpoints auf den Punkt bringen. Wie sie ihre Mitarbeiter bei Laune halten und man sieht sofort, wie motiviert das gesamte Team ist. Christian Leeb von der Alpenmilch muss man das Kompliment machen, dass er ein erstklassiger Motivator ist. Bei ihm spürt man die Energie, mit der er das Unternehmen leitet und ehrlich – ich gehe jedesmal selber danach mit einem Motivationsschub raus. Bürgermeister Heinz Schaden und Landeshauptfrau Gabi Burgstaller waren jeweils mit kleinen Delegationen da. SPAR Chef Gerhard Drexel hat sich mit seinem Team vor Ort von der Qualität der Produkte überzeugt. Hier wird jetzt ja auch das S Budget Joghurt abgefüllt. Das wurde von ihm dann auch sofort vor Ort verkostet. Alleine die Tatsache, dass er den Becher bis zum letzten Löffel vertilgt hat, spricht für die Qualität.
Am 8. Mai 2010 lädt die Alpenmilch übrigens zum Tag der offenen Tür und jeder kann dann hinter die Kulissen der Milchproduktion blicken und sich vom modernen Ambiente und der effizienten Produktion überzeugen.
 

Wahlkundgebung mit Gegendemonstration

Die wildbild Fotografen Sandra und Nadine stürzten sich am Donnerstagabend mitten ins Demo-Geschehen. Zur Wahlkundgebung der FPÖ-Bundespräsidentschafts –Kandidatin Barbara Rosenkranz erschienen nicht nur Zuhörer, sondern auch etliche Demonstranten. Treffpunkt: Mirabellplatz. Lautstark marschierten die Rosenkranz-Gegner Richtung Residenzplatz. Für die Verkehrsregelung waren diesmal ungewöhnlich viele Polizisten zuständig. Absperrgitter und Polizei versperrten den Demonstranten den direkten Zugang zum Mozartplatz wo schon HC Strache und Barbara Rosenkranz mit ihren Fans warteten. Den Demonstranten blieb nur übrig, durch Lautstärke aufzufallen. Mit lauten Parolen wie „Nazis verpisst euch, keiner vermisst euch“ und großen Transparenten machten sie auf sich aufmerksam und versuchten die Wahlkundgebung zu stören. Für mich war wichtig neutral zu bleiben. Das ist oberstes Gebot im Journalismus. Auch wenn es manchmal schwer fällt. Spannend war natürlich auch, die verschiedenen Zielgruppen visuell auf den Punkt zu bringen. Manchmal hatte ich ein ungutes Gefühl vor der tobenden Menge zu wandern. Gut, dass soviel Polizei da war. :)) Zu größeren Ausschreitungen außer einzelnen Eierattacken, die ihr Ziel nicht erreichten, kam es nicht. [Nadine]

wildbild Fotografen hatten Spaß beim Snowvolleyball in Wagrain

Nackte Oberkörper auf 2000 Meter Höhe. Baggern was die Bälle hergeben. Nicht was ihr denkt! In Wagrain ging am Ostersamstag der Snowvolleyball Grand Slam über die Bühne. Zum 2. Mal hatten sich die jungen Eventmanager Martin Kaswurm, Georg Klampfer und Max Obauer dieser Herausforderung gestellt. Und eines vorweg: Es war ein toller Tag. Profivolleyball im Schnee, das letztendlich das Team Berni Strauss (Salzburg) und Ray Wenning aus Deutschland für sich entschieden.

Dazu ein Mix aus prächtigem Frühlingswetter, herrlicher Bergkulisse, Rahmengags wie einem Whirlpool vor dem Gipfelstadl der Kogelalm, Palmen und eine Fallschirmspringer Punktladung im Court von Toni Gruber (und das bei extremen Windverhältnissen). Zwischen den Profispielen lustige Mitmachgewinnspiele, bei denen man Atomic-Ski oder Nutcase-Helme gewinnen konnte. Nutcase, das sind die stylischen Helme in coolen Dessins. Total angesagt. Cheerleader peitschten die Stimmung auf und hunderte interessierte Fans ließen sich mitreißen. Eine Sportparty vom Feinsten, die ihren Schlussact im Konzert der Newcomerband Samavayo fand.

Und wer zwischendurch den perfekten Schnee am Grießkareck nutzen wollte, legte einfach eine kurze Abfahrt ein und dann wieder hoch mit der Flying Mozart. An solchen Tagen schätzt man, dass man als wildbild-Fotograf Freizeit und Arbeit perfekt verbinden kann. Die Pressebetreuung der drei Jung-Eventmanager war im übrigen ziemlich gut. Die Arbeitsbedingungen hervorragend. Nur die angekündigten Promis waren bis Eventschluss nicht im Skigebiet erscheinen. Schade eigentlich – denen ist was entgangen.