Schiachperchten am Salzburger Christkindlmarkt


 

Ich weiß gar nicht mehr, wann sie mir das letzte Mal über den Weg gelaufen sind. Zwei Jahre lang konnte ich ihnen mit Sicherheit schon entkommen. Weder gehört, noch gesehen. Heuer nicht. Heuer bin ich Mitglied des Wild-Teams geworden. Heuer musste ich in den sauren Apfel beißen.
(Schiach!!-)Perchtenlauf am Salzburger Christkindlmarkt, wir haben den Fotoauftrag. Gut soweit, wäre Fräulein Lexxa zumindest in dieser Hinsicht nicht so ein Hasenfuß (die „Tussi“ möchte ich hiermit wieder von mir weisen, Frau Chefin! 🙂
Diesmal sorgten die „Nockstoaner“ aus Hallein und die „Salzburger Schiachperchten“ für ein Spektakel auf dem Dom- und dem Residenzplatz. Eines der großen Highlights war die Aufführung des Stückes „Die Perchta“, das die Ursprünge dieses Brauchtums beleuchtet.

Also gut. Zuerst einmal alle möglichen Infos eingeholt. Über fotografische Tipps von Sandra, hin zu kommunikativen Tipps von Doris, damit die feschen auch Burschen das machen, was ich will – sprich, sie zu positionieren und ins rechte Licht zu rücken. Natürlich durfte ich sie auch „erpressen“: Wer zu fest zuschlägt, bekommt auch keine Fotos.
Und?
Und wie die brav waren. Etwas laut vielleicht, aber gar nicht diese unguten Gesellen, die ich aus meiner Kindheit am Land in Erinnerung habe.
Vor allem aber waren sie fotogen, diese Riesen. Seit gestern jedenfalls haben die Salzburger Schiachperchten einen neuen Fan. Und ich freu mich auf den nächsten Fototermin dieser Art. Jetzt, wo auch ich weiß, dass „nur“ ganz normale und richtig nette Typen unter diesen Fellen stecken. 😉

(lex)

Babyfotos als Weihnachtsgeschenk


 

Pia liebt Babies im Studio. Auch dann noch, wenn sie auf ihren Hintergrund pinkeln. Sie hat die Ruhe weg und das merken die Babies. Da schlafen sie gleich mal eine Runde bevor es zur Sache geht. Aber auch schlafend ist Baby Kordian sooo süß. Bei Kinder- und Babyshootings bestimmen die Kleinen Stars, wie lange sie Lust haben. Denn wenn Junior nicht mehr will, geht gar nichts. Da können auch die besten Fotografen nichts machen. Ein paar Termine wären vor Weihnachten noch frei.

Mamarazza Fürstin Manni zu Sayn-Wittgenstein-Sayn feierte 90er


 

Fürstin Manni ist 90 und feiert das den ganzen Tag, ohne müde zu werden. Mittags im Familienkreis, dann kurze Andacht in der Kirche und dann Party, wie Mamarazza eben zu feiern pflegt. Als Gastgeberin für alle in der Galerie Budja. Die Riesen-Sacher-Geburtstagstorte schnitt sie selber an und ließ es sich auch nicht nehmen, die Stücke persönlich zu verteilen. Während so manche im Seniorenzirkel über ihre Wewehchen jammern, feiert Mamarazza und denkt nicht an morgen. Sie lebt auch heute noch für ihre Bilder und fotografiert fast täglich, was immer ihr vor die Linse kommt. Im nächsten Jahr soll der nächste Bildband erscheinen und Fürstin Manni hat noch viel vor. (Vor allem, wo sie jetzt dank Nachschulung wegen zu schnellen Fahrens ihren Führerschein wieder hat). Fürstin Manni, die ihren Namen Mamarazza Caroline von Monaco verdankt ist mir als Fotografin immer Vorbild gewesen, denn ihre Art zu Fotografieren hatte immer Stil. Und ihr Leben sowieso. Perfekte Gastgeberin in jeder Lebenslage und immer gut gelaunt und die besten Geschichten auf Lager. Und wenn ich manni nicht gehabt hätte, die mir geduldigst zum 100. Mal jeden Salzburger Adeligen und seinen Stammbaum erklärt, hätte ich in der Society nie einen Durchblick gehabt. (Hab ich immer noch nicht hundertprozentig – die Familie ist zu verzweigt und hat zuviele Nachkommen, um jemals up to date zu sein. ) Übrigens: Die Fürstin klebt ihre Bilder noch von Hand ein. Fast täglich aktualisiert. Gelebte Geschichte.

Hermann Maier Party in Flachau


 

Tolle Show. Das muss man den Flachauern lassen, das können sie. Hermann Maier wurde zuerst am Hauptplatz, der jetzt Hermann Maier Platz heißt von den Volksschulkindern willkommen geheißen, dann zum Ehrenbürger ernannt, von Brenner und Haslauer geehrt und dann zog der ganze Tross zum Musistadl, wo schon ein Riesenzelt in Festbeleuchtung bereit stand. Tom Wallek führte gekonnt durch den Interviewmarathon mit Maiers Eltern Gerti und Hermann, seinem Bruder Alex, Niki Lauda (war danach gleich wieder weg), Bergbahnenprokurist Ernst Brandstätter, Karl Schranz, Andi Evers, Leodgar Pruschak (Raiffeisen), Arthur Trost (hatte einen Nagel mitgebracht, damit jeder sehen könnte, womit Hermanns Bein seinerzeit geflickt worden war), Gregor Schlierenzauer, Reinfried Herbst, Peter Schröcksnadel, Toni Giger brachte ein Tandemmountainbike mit, auf dem Andi Schifferer und Hermann ihren Aspen Trip veranschaulichten, dann Torte, Geburtstagsständchen von DJ Ötzi, spontan ein Stern mit allen Fans als Chor. Soweit, so professionell. Für mich noch unbekannt war Sänger Rudolf. Wird er das Winterhit-Wunder 2010? Potential ist da. Und die Überraschung des Abends war der Flachauer Kirchenchor mit Sisteract. Genial.

Über 100 Medienleute berichteten. Heißt für uns: Gedränge. Nur diesmal war es nicht ganz so schlimm, da ein paar Grundregeln perfekt beachtet wurden: Genug Platz. Eigene abgegrenzte Bewegungszonen. Danke für die Bierbänke in unserem Areal. Eine Anmerkung am Rande: Mein Kampf für Strom am Arbeitsplatz geht weiter. Unsere Laptops brauchen nach rund einer Stunde Saft!!! Wenn von 18-22 Uhr Show ist und wir nonstop fotografieren und gleichzeitig bearbeiten und schicken sollen (müssen), brauchen wir Steckdosen. Naja und Saft für unsere Kehlen wär noch das Überdrüber. Wasser-Flaschen mit Schraubverschluss, damit keiner was über die Laptops leert. Vielleicht beim nächsten Mal.

Kinderkrampusse und Nikolaus am Salzburger Christkindlmarkt

 
Und schon wieder Krampusse. Diesmal im Miniaturformat mit selbstgebastelten Masken. So sollen die Kleinen nicht traumatisiert werden, wenn sie das erste Mal einen großen Krampus sehen. Mein Trauma war eher der Massenauflauf. Wie fotografiert man tolle Bilder, wenn es so eng ist, dass man sich nicht einmal umdrehen kann? War auf jeden Fall wieder ein Erlebnis, dass auch die Italiener und amerikanischen Touristen genossen.

Kinderweihnachtsshooting von Pia und Sandra


 

Noch ist es nicht zu spät! Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle Omas und Opas, Tanten und sonstige Verwandte sind Kinderfotos. Jetzt natürlich als Weihnachtsmotive. Die Bilder eignen sich nicht nur als Geschenkekarten, man kann sie auch auf Häferl oder Polster drucken, auf T-Shirts und als Wandbilder. Digitale Rahmen veredeln das Geschenk und bieten soviel Platz, dass man gleich noch ein Shooting dranhängen kann. Für wildbild haben sich hier Pia und Sandra ins Zeug gelegt und als Domteure für die Kleinen perfekte Arbeit geleistet.

Krampusse im Europark und am Salzburger Christkindlmarkt


 

 

Irgendwann reicht es auch mir mit den Kramperln. Am Krampustag hatte ich gleich zwei Krampusläufe und nicht nur ich durfte feststellen: Die pelzigen Gesellen werden immer streichelweicher. Entwickeln wir uns zu einer Gesellschaft voller Weicheier? Die Kramperl dürfen gar nichts mehr. Nicht mehr zuhauen, keine bengalischen Feuer mehr – nichts. Nicht einmal die Kleinsten fürchten sich noch vor dem Krampus. Wie sollen die Kids da Respekt lernen? Naja, im Europark waren dann doch ein paar Kinder, denen die Angst ins Gesicht geschrieben stand. Nur die war vor dem Nikolaus genauso groß wie vor dem Krampus. Schön war auch zu sehen, dass wenn es um Kinderaktionen geht, die Integration der Kulturen voll stattgefunden hat. Im Europark durften die Kramperl der Radecker Pass dann später auf der Piazza zeigen, dass sie nicht ganz so lieb sind, wie vorerst gedacht.

Beim Salzburger Christkindlmarkt in der Altstadt war das Gedränge eng wie nie. Dass da keine echten Läufe möglich sind, versteht sich von selbst. Das war mehr ein Posieren vor Touristenkameras. Italienische, japanische , russische Touristen ließen sich mit den Pongauer Krampussen der Ivaro Pass ablichten. Bilder, die zuhause salzburgisches Kultpotential verstärken und nächstes Jahr kommen dann hoffentlich noch mehr Touristen. Eine Attraktion, die man sich schließlich nicht entgehen lassen darf.

Finnische Snowboard-Stars im Billabong Store Salzburg


 

Kurz bevor Antti Autti und Risto Mattila am 05. Dezember beim Billabong Air&Style in Innsbruck an den Start gehen, machten die beiden Snowboarder einen Abstecher nach Salzburg. Im Billabong Store Salzburg im Europark standen die beiden Finnen ihren Fans gestern ab 17 Uhr für Autogrammwünsche zur Verfügung. Geduldig signierten die beiden Profis Poster, Plakate und Snowboards, ließen sich für Fotos platzieren und standen ihren Fans Rede und Antwort – sofern die Fragen auf Englisch kamen, denn Deutsch können die beiden nicht. Was ihnen aber verziehen sei, angesichts ihres eigentlichen Talents. 🙂

Antti und Risto haben ihre eigene Billabong Signature Series Snowwear Kollektion, die man im Billabong Store im Europark kaufen kann. Im Gepäck hatten die beiden Profis außerdem ein paar letzte Air&Style Tickets, die unter den anwesenden Fans verlost wurden.

(lex)

Krampus auf VIPP Pinzgauer und Pongauer losgelassen

 

Das haben die VIPPs (Very Imported Pinzgauer und Pongauer) sicher verdient. So jedenfalls hat Fred Kendlbacher gedacht und die Kramperl auch heuer wieder zum vorweihnachtlichen VIPP Treffen diesmal im Cafe Mozart bei Wolfgang Haider zugelassen. Wildbild hat diesmal Fotografin Sandra dem wilden Treiben geopfert. Sie ist eine echte Pongauerin und wußte, auf was sie sich einlässt: Glühwein, dann zweistündiges Warten auf die Kramperl, die aus dem Pongau mittels Reisebus angekarrt wurden. Dann gab es zuerst Nikolaussackerl für ausgewählte VIPPs und dann Hiebe für alle. Da nutzten Sandras Vorab-Packeleien mit den Krampussen wenig, sie bekam trotzdem die eine oder andere Rute ab. (recht so ;)))!) Das Ergebnis waren trotz allem wieder einzigartige Fotos. Nur Kramperl die uns hauen kriegen keine Bilder. Ätsch!