wildbild im Bike-Paradies


 

Hightech-Drahtesel zum Träumen. Auf der Bike und Trimm in der Brandboxx waren die neuesten Modelle ausgestellt. Günter hat sich in ein Retrobike verliebt. Die werden immer mehr zum Renner. Downsizing nennt er das und sieht darin einen Trend.
Wusstet ihr, dass es Räder ohne Bremse und Gang gibt? Jetzt nicht nur für die Bahnen sondern auch für die Straße. New Yorks Botenfahrer stehen drauf. Dort ist das der Hipe. Bei uns eindeutig verboten.

Meines wären die Mountainbikes. Die werden immer leichter, schriller und damit auch cooler. Froschgrün ist da angesagt oder orange. Leider sind die Preise noch nicht dort, wo ich mein Rad sehen würde. Wir sind uns einig: Gü bekommt sein Retrobike und ich mein Mountainbike. Damit ist klar, was wir beide im Herbst machen. Keinen gemeinsamen Radausflug. ;((

Tag 35: Ohne Festspiele aber mit den gleichen prominenten Gästen


 

Zum Frühstück war alles anders: Westwind PK im Republic. Unkompliziert. Foto vorab, weil ich weg muss. Kein Problem. Das Musikfestival ist am 12. September am Residenzplatz und die neueste Botschaft: Die norwegische Hitparadenstürmerin Marit Larsen wird auch dabeisein. Vorab gab es schon mal ihre gezeichneten Aufstellungswünsche.
Dann 1. Geburtstag des Shoppingcenters Forum 1 am Bahnhof. Nicht angesagt multikulti, doch das ist dort Standard. Super Stimmung, einfach lustig. Nach einem Monat Festspiele tut es gut zu sehen, wie sich normale Mütter über Unterhaltungsprogramme wie Kinderschminken und Gratiskaffee mit Dognut freuen können.

Abends dann wieder Kontrasprogramm. Diesmal von Thaddaeus Ropac inszeniert. Eröffnung seiner Lagerhalle. Noch halb Baustelle in buntes Licht getaucht – drinnen riecht es nach frischer Farbe und Klebstoff. Die Sehnsucht nach Frischluft ist schon nach den ersten Minuten stärker und mit Kollegen warten wir draußen ab, welche Promis kommen. Salzburgs VIPs + Bianca Jagger, Eliette Karajan und die Begum. Unser Jagdinstinkt ist nach den Festspieltagen geschwächt.

Lediglich die Info, dass das hintere Lager Bilder im Vakuum konserviert regt zu Kreativität an: Was wenn die Tür zufällt und noch wer drinnen ist? Der perfekte Krimi entsteht und läuft vor unserem geistigen Auge ab. Coole Geschichte. Die Crimebilder gäbe es dann gleich inklusive. Bevor es zu gruselig wird, gehen wir lieber nach Hause. Zurück zur Realität: Zum Bilder Bearbeiten um Mitternacht. Echt gruselig.

Ferry Morawetz´Geburtstag im Kavalierhaus haben die meisten dann gespritzt. Die Promis dort: Blecha und Schwabenitzky. Der Platz in den Redaktionen für Promigeschichten ist beschränkt. Die drei Ladies (Eliette, Begum Bianca Jagger) schlagen die drei Männer sicher. Da kick ich mir nur selber die Stories raus. Also: Lieber nach Hause und gleich raus mit der Beute.

wildbild am Rupertikirtag-Sonntag


 

Erledigt. Leicht schlecht. Zuviele gebrannte Mandeln. Viele Bilder, viele Ideen für noch mehr Bilder. Bis zum nächsten Jahr! Ein Video folgt noch. Frühestens morgen.

wildbild am Samstag Rupertikirtag


 

Ich krieg nicht genug! Die visuellen Eindrücke überrollen mich. Ich will nur noch fotografieren, dazwischen Zuckerwatte und gebrannte Mandeln essen, Brathenderl, dann wieder Schokospieße, dazwischen ärgern, dass man sich so unvernünftig ernährt und dann gleich noch eine Riesenschaumrolle. Warum schauen die eigentlich besser aus als sie schmecken? Macht nichts. Morgen sehen wir uns wieder am Rupertikirtag. Um 21.00 ist Feuerwerk.

Brutal nettes Brauchtum : Ruperti Gautschen

 
Die Druckerlehrlinge werden immer weniger. Kein Wunder. Den Gautschbrief gibt es nur, wenn man folterähnliche Qualen erduldet. Alle zwei Jahre ist es am Rupertikirtag soweit. Dann werden die fertigen Lehrlinge zur Belustigung der Ruperti Zuseher auf nasse Schwämme gepackt, mit Wasserkübeln angeschüttet und dann in einen Bottich kalten Wassers geworfen. Tatort Domplatz. Ein Insider, einer der Packer packt aus: „Wir drücken denen die letzte Luft aus Zwerchfell und Kehle, dann müssen sie den Mund öffnen.“ Was folgt sind 5 Kübel Wasser. Der Lehrling fühlt sich knapp vor dem Ersticken und wird dann in den Wasserbottich geschmissen. Quasi als Erlösung und zur Buße aller seiner Sünden, die er/sie in der Lehrzeit begangen hat. Ein paar der heurigen Gäutschlinge müssen sehr böse gewesen sein. Der Brauch des Gautschens hält sich übrigens seit Jahrhunderten.

Anmerkung vom 29.9. Dieser Text ist natürlich nicht ganz wörtlich zu nehmen. Auf mehrfache Intervention merke ich gerne an, dass hier natürlich niemand ernsthaft gefoltert wird und auch das Wort brutal zu brutal gewählt wurde. Sorry für meine mangelnde Sensibilität!!

wildbild auf der Spielemesse


 

Dass ich am liebsten Kinder und Kirtage fotografiere, habe ich glaube ich schon mal erwähnt. Heute war also mein idealer Tag. Vormittag Spielemesse. Nachmittag und abends Ruperti. Nachts aufarbeiten. Gut, das ist weniger ideal.
Salzburgs größtes Spielzimmer ist derzeit im Messezentrum. Faszinierend ist, dass die Eltern mindestens so begeistert bei der Sache sind wie die Kids. Lustig zu beobachten, wie die Väter immer noch bei den Modellflugzeugen stehen, wenn die Junioren schon längst einen Stand weiter sind. Wie die Mütter begeistert Perlen auffädeln und die Kleinen lieber zu Wii-Sports wollen. Da haben die Älteren keine Chance. Das ist den Kampf mit den Kids nicht wert.

Ich kann das ja nachfühlen und bin heute nach Hause gegangen ohne ein Miniskateboard und ohne ein Snakeboard zu kaufen. Für mich natürlich. Dabei wär das doch wieder was für unser Büro. Immer wenn bei uns die Heizung noch nicht geht und die Temperaturen tiefer werden, versuche ich meine Mitarbeiter mit Sport-Spielzeug zu erwärmen. Aber morgen ist ja auch noch ein tag auf der Spielemesse. Ach ja – und Starwars Treffen ist auch und Modellautorennen.

Vogelfrei


 

Wir haben alle einen Vogel. Der ist gelb und piepst nicht mehr. Klar, wie will man sonst das Lokalthema darstellen. Also haben wir, damit meine ich meine Kollegen Mitbewerber und ich mal die Lokaldeko geplündert und dem neuen Vogelfrei-Lokalchef Markus Götzenauer seinen Vogel in die Hand gedrückt. Motiv zwei war dann in der Küche. Chefkoch Gerrit Quintus ist Fotoprofi. Schließlich war er „Junger Wilder“, im Baccaro und im Carpe Diem. Er weiß was Fotografen wollen. Er mit Pfanne und Chef, Er mit Pfanne und Vogel und Hausherr, Er mit Konditor und Vogel. Dass auch Kollege Vogl die Küche füllte, führte zu manchem blöden Spruch. Er trug es mit Fassung und ich weiß, ich krieg das zu den Wildwochen wieder retour.

Ein paar Fakten haben wir dann auch recherchiert: Öffnungszeiten täglich von 9-24 Uhr, Qualität ist dem Chef Markus Götzenauer am wichtigsten. lustig und frech soll es zugehen und wegen uns Fotografen will er ein gratis WLAN aktivieren, damit wir auch in unseren Pausen weiterarbeiten können. Die wirklich gute Musik (was war das eigentlich für eine Stilrichtung??) nannte sich Salzburger Nockerl. Crossover ist die Küchenphilosophie und das passt zum gesamten Lokal. Die Einrichtung ist bunt, die Mannschaft auch und die rosa Vespa vor der Tür ist das neue Dienstfahrzeug des Chefs. Und Leute mit Vogel sind willkommen. Klingt nach einem weiteren Stammlokal.

Zuckerwatte und Kettenkarussell


 

Wir sind alle Rupertikirtag-Fans. Da rücken wir gerne zu dritt aus. Der Duft nach Zuckerwatte und Bratwürstel hebt meine Laune und bei Fahrgeschäften und sonstigem Spielzeug werde ich sowieso schwach. Am liebsten fotografiere ich Kinder, die total konzentriert auf den Ringelspielen sitzen. Oder lachende Gesichter im Kettenkarussell. Gar nicht so einfach! Leider hatte ich nicht soviel Zeit wie ich gerne hätte, da ich nachmittags wieder zu anderen Terminen musste, aber Kirtag könnte ich tagelang nonstop fotografieren und Kinder sowieso. Und sollte ich mal länger als 2 Stunden Zeit haben und privat dort sein, komm ich auch in der Lederhose. Versprochen.

Flashmob als Klimaweckruf


 

Ein hehres Ziel: Weltfrieden und Umweltschutz. Klar bin ich dafür. Doch dass ich mir deswegen ein Plastiksackerl überstülpe und mich mitten auf die Staatsbrücke stelle um 3 Minuten im Freeze zu verharren, dafür fehlt mir das Verständnis. 2600 mal wurden Flashmobs weltweit von Avaaz als Klima-Weckruf in dieser Art eingesetzt. In Salzburg waren es rund 30, die mitmachten, laut Veranstalter rund 100. Zwei rote Schirme waren das Signal zum Start. Nachdem aber unsere Polizei auch Internet hat und in diversen Mailverteilern drinnen ist, wussten die natürlich auch vom geplanten spontanen Flashmob und lenkten den im Vorfeld schon in unspektakulärere Bahnen. Keine Staatsbrückensperre, dafür Plastiksackerl-über den Kopf-Ziehen am Gehsteig. Als Beispiel, dass die nicht recyclebar sind, die Erde zu müllen und die Politiker einfach wegsehen. Irgendwie müssten da griffigere Maßnamen gesetzt werden. Sackerl Drüberstülpen ist zuwenig. Wie wäre es mit einfach keine Plastik-Sackerl mehr kaufen?

Topmodel und rosa Hase


 

Ich muss in meinem früheren Leben ein Duracell-Hase gewesen sein. (Die rosa Haare sind übriggeblieben) Das wurde mir gestern auf der Futura bewusst. Da waren wir von wildbild am Stand von Procter&Gamble im Einsatz. Franziska Knuppe, Topmodel aus Deutschland, stellte in einer Stylingshow die Braun-Produktpalette vor. Glätteisen und Bürsten, bei denen die Haare nicht statisch geladen werden. Danach konnten sich die Kunden mit dem Topmodel fotografieren lassen und bekamen ihr Bild gleich auf einem USB-Stick mit nach Hause. Mich faszinierte natürlich der rosa Hase. Der Typ der drinnensteckte war auch nicht uncool, aber ziemlich verschwitzt. Echt kein beneidenswerter Job. Einer erzählte von einem Pensionisten, der mal den Job hatte und der umgekippt war. Auch keine gute Werbung für einen Duracell-Testimonial-Hasen. Der läuft..und läuft.. und läuft. Wie aufgezogen. So steht´s geschrieben. Silver Man war auch cool. Leider war seine Hologramm-Show nicht gebucht. Die hat er mir nur auf seinem Mini-Video gezeigt. Ein wirklich kreativer Tag mit vielen neuen Inputs.