wildbild Praktikantin Nadines Tagebuch


 

09.15h:

Ich bin gespannt!

Treffpunkt Europark, um Testimonials zu fotografieren. Es beginnt alles mit einem Babyshooting auf dem Wickeltisch. Meine erste Hürde – ich soll den Reflektor zusammenlegen. Tja, da stehe ich nun mit diesem großen runden Teil und blickte Doris fragend an, als alles drücken und ziehen nichts bringt. „In einer 8-er Form musst du ihn zusammen biegen“. Gut, als ich das nach amüsanten 5 Minuten endlich beherrsche, geht es weiter mit den anderen Familien. Während diese ins rechte Licht gerückt werden, darf ich Mitarbeiter über die Familienfreundlichkeit im Europark interviewen.

11.30h:

Danach geht es ab ins Studio, erwarten sollen mich hier etliche Schuhe und Handtaschen, sowie Paula!
Ja, und das erwartet mich dann auch.
Ein kleiner Studio-Hund rast erstmal auf mich zu und begrüßt mich mit Zungenküssen im Gesicht, bevor ich die Möglichkeit habe auch die anderen Mitarbeiter zu begrüßen. DAS war Paula!
Im Fotostudio türmen sich Schuhberge aus Sneakers, Stiefel, Ballerinas und Highheels von MIA Shoes, außerdem die neue Sommerkollektion an Handtaschen – na welche Frau würde sich nicht über ein solches Praktikum freuen! Egal ob sportlich, elegant, frech…. hier ist für jeden Geschmack etwas passendes dabei.
Doch gerade als ich Sandra assistiere, kommt eine neue Überraschung auf mich zu.
Die Zeitung fragt nach neuen Bildern für das Winterfeature. Ich lasse mir erklären, dass neue Bilder vom Winter in Salzburg fotografiert werden sollen und ich das machen kann wenn ich Lust dazu habe. Ich habe Lust!

14.00h:

Ich packe also die Kamera und mache mich voller Tatendrang ans Werk. Was ich dabei aber vergessen hatte war, dass es unwahrscheinlich kalt ist! Also doch eine Winterjacke und dicke Boots aus dem Lager holen und los geht’s. Die Schneedecke über Salzburg macht es mir nicht gerade leicht. Viel zu oft gelingt es mir nicht, die richtige Belichtungszeit zu finden. Doch als ich ein paar nette Menschen gefunden habe, die sich für Fotos bereit erklären klappt es etwas besser. Sicher sind diese Fotos nicht perfekt, doch für den ersten Tag, die eisige Kälte und meine ersten Pressefotos reichen diese auf alle Fälle aus! Ich hoffe ja sehr, dass ich eines von ihnen morgen in der Zeitung bewundern kann! 🙂

16.00h:

Ich komme ziemlich eingefroren zurück ins Studio und wundere mich nicht schlecht über die Idee, ein „Praktikanten-Tagebuch“ anfertigen zu sollen… Klar, warum nicht!
Also werden sich die lieben Leser dieses Blogs nun freuen, die nächsten Wochen über die Abenteuer in einer Fotoagentur zu hören – live berichtet von einer neuen Praktikantin, die ihren ersten Arbeitstag sehr genossen hat!

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch Nadine!