Von der Magie des perfekten Lichts

Der magische Moment des richtigen Lichts entscheidet oft über ein nur gutes oder ein dich fesselndes Bild.

Bei perfekten Lichtverhältnissen kann ich nicht anders. Ich muss den Augenblick festhalten. Einfrieren und teilen. Ich bin überzeugt, dass die meisten Mitmenschen das gar nicht sehen. Zumindest nicht so wie ich. Oft ist es ein Detail – so wie gestern im sportssupport die dekorativ aufgehängten Boxhandschuhe, die im Gegenlicht des beginnenden Sonnenuntergangs eine ganz eigene Ausstrahlung bekamen. So wie man es aus legendären amerikanischen Hollywoodschinken kennt. Die arbeiten auch oft mit Gegenlicht – nur dass das dann mühe voll aufgebaut wird.

In der Panzerhalle funktioniert das bei Schönwetter von selbst. Es ergibt sich einfach. Der Winkel ändert sich stetig, Die Uhrzeit und damit auch das Licht sind nie gleich. Damit ist jedes Bild einzigartig. Nur in dieser Minute um genau diese Uhrzeit bei genau diesen Lichtverhältnissen. Mit jeder Winkeländerung sieht mein Motiv anders aus. Meine Freundinnen kennen das – wenn ich bei einzigartigem Licht nervös werde und alle, die nur irgendwo in meinem Umfeld sind, müssen als Models herhalten. Ich kann oft nicht anders. Ich muss fotografieren. Auch eine Art von Sucht.

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