Tagebuch von Praktikantin Maxi

Praktikum bei Wildbild. Ein Traum für jeden Fotografen-Praktikanten. Das Klima und Feeling im Studio ist für mich aufregend. Wie im Film. Die Mitarbeiter super nett und sie haben es richtig drauf. Ich wurde sofort ins Team integriert und bekam sogar eine eigene Kamera für mein Making of. Nach den Studio-Shootings für die die Chefin ihre ganzen Geheimkammern ausgeräumt hat (vom Volleyball bis zum Kletterseil war alles dabei), starteten wir zu FUSS!! zu einem Fototermin mit dem Hasen Felix. Ich war ganz aufgeregt! Soo hoher Besuch!!

Nach dem doch nicht so langem Aufenthalt meines Kindheit-Stars (er nahm sich für das Krone Shooting nur 2 Minuten Zeit) marschierten wir wieder zurück ins Studio und machten uns danach bereit für die riesen Show bei Hyundai. Abendgarderobe war angesagt. Sehr schick machten Doris und ich uns auf den Weg. Ich hatte gleich eine große Aufgabe zu bewältigen: Ich musste den Showmitschnitt filmen. Hab es aber Gott sei Dank ganz gut gemacht – hoff ich doch oder Frau Chefin? Die Anspannung war extrem. Trotzdem war es überwältigend zu sehen, was als Top-Fotograf auf mich zukommt. Es war das beste Praktikum überhaupt und ich würd es immer wieder machen. Vielen Dank liebes Wildbild-Team, ich habe sehr viel gelernt von euch – ihr seit SPITZE!! (ma)

Praktikantin bei wildbild. Für uns heißt das normalerweise Mehrarbeit. Mehr aufpassen. Begeisterung sieht bei mir (Chefin Doris) anders aus. Diesmal: Ich war überrascht. Obwohl erst 15 Jahre alt war Maxi gleich eine Checkerin. Fragt nicht viel handelt. Schaut zu, hilft im richtigen Augenblick mit, stellt wenige aber intelligente Fragen. Danach eine Kindergeschichte für die Krone. Nachdem sie sich am Vormittag im Studio recht gut anstellt, darf sie abends mit zum Event. Wie spannen sie sogar gleich ein. Sie darf den Gesamtmitschnitt der Showeinlage filmen. Wir haben zwar Plan B (ich war schon am Vortag dort) aber eine durchgehende Tonspur haben wir noch nicht. Maxi ist sichtlich nervös, aber da muss sie jetzt durch. Sie will ja was lernen. „Learning by doing“ ist meine Devise.

Ich bin vom Ergebnis überrascht. So gut hatte ich das gar nicht erwartet. Was Bildausschnitte betrifft: Ein Talent.
Tag darauf treffen wir uns beim Designerflohmarkt am Kapitelplatz. Ein paar Pressebilder für die Altstadt, Presseaussendung dazu, Social media für den Kunden. Auf zum nächsten Termin: Wieder Studio. Wir arbeiten den zweiten Tag und auch heute ist wieder 12 Stunden Programm. (Für alle die jetzt an Sklavenarbeit denken: Es gab Pausen und verhungern muss niemand.) Abends dann Party am Kajetanerplatz. Party für die anderen. Wir arbeiten. Maxi beschränkt sich auf Assi-Sein. Tasche tragen und Lernen durch zusehen.

Tags darauf muss sie noch einmal zeigen was sie gelernt hat: Eventfotos beim Schulschlussfest im Europark. Der erste Durchgang. Ok. Ich zeige ihr noch mal, wie man bei manchen Bildern noch besser steht, noch mehr Leben reinbringt. Zweiter Durchgang: Echt gelungen. Vor allem die gestellten Bilder sind wirklich pressetauglich. Schade, dass wir Maxi jetzt wieder hergeben müssen und da sie aus Bayern ist, hat sie sogar noch drei Wochen Schule.