Peruanische Küche

Ich und kochen. Das passt gar nicht. Günter liebt kochen, also ist normalerweise auch das alles sein fotografischer Job. Nur hatte er diesmal keine Zeit und ich musste ran. Peruanisch Kochen war angesagt. Ein Preevent zum Kochkurs der im Herbst in der Volkshochschule Salzburg startet. Monica Ladinig, Österreicherin aus Peru, unterrichtet Peruanische Küche. Peru sei ein Multikulti Land, erzählte sie uns und so sei auch die Gastronomie ein Mix aus den Migranten Einflüssen. Lima wird als die Hauptstadt der lateinamerikanischen Nouvelle Cousine gesehen.

Monica lud eine ebenso multikulturelle Truppe zum Kochkurs.
Causa rellena con Atún stand als Vorspeise am Plan. Eine gefüllte Püreetorte mit Thunfisch und Avocado und Gemüse, die man kalt isst.
Ins Püree kommen auch Limetten, gelbe Chili (aus Peru)-Paste, Salz, Pfeffer und Öl.
Die Fülle besteht aus Avocado und Thunfisch (mit Joghurtmayonaise) oder wahlweise auch mit Gemüsemayonaise mit Roten Rüben. Zur Deko kann man Gemüse und Blattsalat verwenden. Die jeweiligen Massen werden einfach in kleine Tortenförmchen in Schichten gefüllt und dann ab in den Kühlschrank.

Als Hauptspeise tischte Monica Reis mit Huhn auf. Wobei Huhn und Reis in Hühnerfond samt Schwarzbier gekocht werden und mit viel Koriander, gelber Chili und „aji panaca“ verfeinert werden.
Die Nachspeise war ein Gelee aus schwarzem Mais mit Milchreis. Alles sehr lecker und mal ein ganz neues Geschmackserlebnis.