Perfektes Wetter für Hotel- und Tourismusfotos nutzen

Klirrende Kälte, strahlend blauer Himmel. Jetzt ist die perfekte Zeit für Hotel- und Tourismusfotos. Vor allem, wenn man Außenaufnahmen braucht.

Der beste Fotograf stösst an seine Grenzen, wenn die Auftraggeber bei trübem Wetter, Nebel oder Regen die perfekten Bilder wollen. Das geht einfach nicht. Das kann auch Photoshop nicht wieder gut machen. Trübes Regenwetter sieht man auch in den Gesichtern. Gerade wenn man mit Laienmodels arbeitet, kommt es auch auf die Gesamtstimmung an und die ist bei perfektem Wetter automatisch besser.

Natürlich kann man das nicht immer planen. Wenn tagelang Schönwetterperioden angekündigt sind, kann man mit 1-2 Tagen Vorlauf viel erreichen. Interessierte Laienmodels finden wir kurzfristig über Facebook.

Bunte Kleidung ist ein Muss.

Das kann man kommunizieren und ich habe bei Tourismusshootings auch immer genügend bunte Kleidung dabei. Zumindest für Mädels in Größe 34-38. Bunte Hauben und Schals sowieso – das lockert  jedes dunkle Outfit auf.

Dass ich oft bei angesagten Schönwetterperioden in Besprechungen sitze, tut mir in der Seele weh. Die wenigen Tage sollten mit Shootings ausgebucht sein. Doch bevor so mancher Hotelier zur Tat schreitet, muss er planen. Wochenlang, oft jahrelang. Irgendein Detail ist noch nicht perfekt und das will man abwarten. Erst dann Fotos machen.

Das ist die falsche Strategie. Glückliche Urlaubergesichter und perfekte Verhältnisse mit einem Wort – Emotion in den Bildern – bietet den Mehrwert, den der Kunde sucht. Nicht der neue Fußabstreifer, der vor der Hoteltüre noch fehlt.

Jetzt schon an Weihnachten 2017 denken

Wollen sie weiße Weihnachten bewerben? Eventuell schon ab Anfang November ihre Weihnachtskarten rausschicken oder einen Folder mit der hübschen Blondine und Glühweinhäferl in der Hand?  Wenn sie gute Kontakte zur Feuerwehr haben, können sie nächsten Dezember je versuchen, die ideale Location mit Löschschaum zu zaubern. Jetzt wäre es aber einfacher an die Bilder zu denken, die sie nächsten Winter brauchen.

Wenn sie ihren Gästen Realismus verkaufen, dann können sie die perfekten Tage ungenützt verstreichen lassen. Urlaub im Salzburger Schnürlregen hat ja auch was. Dafür bleiben genügend Tage – und die arabischen Gäste schätzen das auch.

 

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