Mamarazza Fürstin Manni zu Sayn-Wittgenstein-Sayn feierte 90er


 

Fürstin Manni ist 90 und feiert das den ganzen Tag, ohne müde zu werden. Mittags im Familienkreis, dann kurze Andacht in der Kirche und dann Party, wie Mamarazza eben zu feiern pflegt. Als Gastgeberin für alle in der Galerie Budja. Die Riesen-Sacher-Geburtstagstorte schnitt sie selber an und ließ es sich auch nicht nehmen, die Stücke persönlich zu verteilen. Während so manche im Seniorenzirkel über ihre Wewehchen jammern, feiert Mamarazza und denkt nicht an morgen. Sie lebt auch heute noch für ihre Bilder und fotografiert fast täglich, was immer ihr vor die Linse kommt. Im nächsten Jahr soll der nächste Bildband erscheinen und Fürstin Manni hat noch viel vor. (Vor allem, wo sie jetzt dank Nachschulung wegen zu schnellen Fahrens ihren Führerschein wieder hat). Fürstin Manni, die ihren Namen Mamarazza Caroline von Monaco verdankt ist mir als Fotografin immer Vorbild gewesen, denn ihre Art zu Fotografieren hatte immer Stil. Und ihr Leben sowieso. Perfekte Gastgeberin in jeder Lebenslage und immer gut gelaunt und die besten Geschichten auf Lager. Und wenn ich manni nicht gehabt hätte, die mir geduldigst zum 100. Mal jeden Salzburger Adeligen und seinen Stammbaum erklärt, hätte ich in der Society nie einen Durchblick gehabt. (Hab ich immer noch nicht hundertprozentig – die Familie ist zu verzweigt und hat zuviele Nachkommen, um jemals up to date zu sein. ) Übrigens: Die Fürstin klebt ihre Bilder noch von Hand ein. Fast täglich aktualisiert. Gelebte Geschichte.