Kleider deja vu an Frau Merkel. Muss Deutschland so sparen?

wildbild Fotograf Günter und Fotografin Nadine übernahmen heute die Festspielschicht. Premiere Elektra. Promis: siehe gestern plus Merkel. Mit dieser Prognose starteten die beiden in den Festspielbezirk. Schaulaufen, Red Carpet, keine Zeit für Interviews, bestenfalls Wortfetzen. Was soll man da schon schreiben? Wenn uns nicht Frau Merkel ein visuelles deja vu bereitet hätte. Schon beim Bearbeiten der Bilder kam mir das Kleid bekannt vor. Ein Blick in unsere Bilddatenbank und der Beweis war erbracht: Deutschland muss wirklich sparen. Die können sich für ihre Kanzlerin kein neues Kleid mehr leisten. Oder ist das als Signal an alle gedacht? Schluss mit Geldausgeben für Dinge, die nicht unbedingt notwendig sind. Man kann ein schönes Kostüm auch mehrmals tragen. Auch in der gleichen Stadt, zum fast gleichen Anlass. Unsere Festspielpräsidentin macht es ja vor: Ihre Talbot Runhof Kleider sind zeitlos schön. Aber als Kanzlerin? Sollte sie, die es sich sicher leisten kann, nicht die deutsche Wirtschaft unterstützen und die deutschen Kleidermacher fordern? Was auch immer sie tut, wer an der Front steht macht Fehler. Vor allem in solch banalen Belangen, wo ja jeder mitreden kann. Dabei sollten wir über die Oper diskutieren. Über Kunst. Um nichts anderes geht es bei den Festspielen. Nicht um Wirtschaft, nicht um Seilschaften, schon gar nicht um banale Äußerlichkeiten wie Kleider oder Aussehen. Es geht um Kunst, um Musik um das Leben. Und Leben ist auch Lifestyle. Womit wir wieder bei der allzu banalen Kleiderfrage wären. Ich weiß, liebe Festspielverantwortlichen … kann denn nicht irgendwer diese Societyjournalisten abschaffen??