wildbild Fotografen beim Weltcup Flachau

Eventfotografie ist eine der Stärken der Fotoagentur wildbild. Die Weltcuprennen in Flachau dokumentieren wir für den Tourismusverband und die Bergbahnen schon seit Jahrzehnten :).

Diesmal wollen wir euch hinter die Kulissen unserer Profifotografen blicken lassen und was es heißt, bei nicht einfachen Bedingungen bestes Fotomaterial zu liefern. Das beginnt bereits bei der Vorbereitung. Was ziehe ich an, wenn es Temperaturen rund um den Gefrierpunkt hat und ein Nachtslalom bzw. abends zuvor die Startnummernauslosung samt Star Challenge, das Promirennen, auf dem Plan steht. Wir sind zu dritt im Einsatz. Lehrling Verena ist zum ersten Mal mit dabei. Sie hat noch Probleme, die Promis zu erkennen.


Ehrlich gesagt, ich kenne auch nicht alle. Aber nach über 20 Jahren Societyfotografie und Societyjournalismus fragt man sich durch. Auf den Startnummern steht es ja auch drauf. Nur die haben noch nicht alle. Noch ist mir nicht kalt. Dank Keen-Schuhen (die ich nach 20 Jahren frieren im Schnee als beste Lösung entdeckt habe) und Skihose samt North Face Anorak geht es. Ich mache mir nur Sorgen um die Kameras, da der Schneeregen zunehmend stärker wird. Schwarze Müllsäcke sind normalerweise eine schnelle Lösung, wenn man sonst keine regentauglichen Covers dabei hat. Das türkische Restaurant im Bergbahnencenter hat eine noch bessere Lösung. Im Keller hat er von einer Veranstaltung noch einfache Regenüberwürfe. Die schnorren wir. Danke!
Ich darf dann kurz zur Autogrammstunde ins Center, Max macht draußen mit nassen klammen Fingern weiter. Danach geht es zum Rennen in die Weltcuparena. Oben angekommen ist mir heiß. Ich schwitze. Dazwischen haben wir erste Bilder runtergeladen und verschickt. Kurz später wieder Schneeregen. Meine Finger sind am Limit. Dünne North Face Fingerlinge bringen wenig, mit dicken Fäustlingen kann man nicht fotografieren und die fingerfreien Wollhandschuhe sind durchnäßt. Nach der Promirennen-Siegerehrung brauche ich im Pressecenter Minuten, bis ich meine Finger wieder bewegen kann.

(c)wildbild

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Tags darauf soll es besser werden. Zumindest nicht so nass. Wir haben trotzdem Müllsäcke organisiert. Als Unterlage für die Rucksäcke, damit die nicht im nassen Schnee liegen und auch abgedeckt werden können. Pagodenzelte zum Objektivwechseln für die Fotozone wären an diesem Tag mein Wunsch!

Kalt wird mir nicht, da wir zwischen den Durchgängen Bilder runterladen, erste Bilder abliefern, ins VIP-Zelt rennen, dort mit der im Pressezentrum warmgehaltenen Zweitkamera ein Paar Bilder machen, in den Festsaal rennen, dort die örtlichen Promis fotografieren und Team 2 versucht in der Festarena beim BBF Center die Pauseneinlage, die Dirt Biker zu fotografieren. Eine Aktion, die nach wenigen Bildern abgebrochen werden muss. Die Biker geben sich dem Schneechaos geschlagen. Wir auch.

Nach dem 2. Durchgang weiß ich: Ich brauche eine andere Handschuhlösung. Der heiße Tee im Pressecenter und die warmen Würstel sind perfekt. Flachau bietet hier übrigens eines der besten Weltcup-Pressebuffets! Sogar frisches Obst und Schnitzel gibt es. Und Bananen für den schnellen Hunger.

Das Flachauer Organisationsteam hat sich in dieser Woche selbst übertroffen. Nach dem eigenen Weltcupwochenende, wo die Piste zuerst unter Schneemangel angelegt wurde und dann dem Schneeregen trotzte, übernahm man noch zwei deutsche Rennen, die wegen Schneemangel verlegt werden mussten. So war am kommenden Wochenende wieder Weltcup angesagt. Samt frostiger Temperaturen und Schneefall. Den haben ja die Touristiker heiß ersehnt. Nur natürlich nicht an Renntagen.

Wir Fotografen hätten ohnehin immer frisch verschneit und blauen Himmel. Wie das aussehen könnte sah man kurz im 2. Durchgang des Riesentorlaufs. Dazwischen kam immer wieder die Schneefront. Das Handschuhproblem hatte ich vor dem 2. Wochenende auch gelöst. Handschuhe der heat-company fand ich im Internet und das beste: Es ist ein Altenmarkter Unternehmen. Direkt beim Roten Achter im Sportgeschäft werden die verkauft. Damit war sichergestellt: Nie mehr klamme Finger! (DW)

 

Modelshooting für Männer

Wie kommt Mann bei einem Modelshooting gut an? Männerposing will gelernt sein. Für Modekataloge oder Tourismus Fotos oder einfach nur ganz privat für die Freundin – wer würde nicht gerne sein Gehalt mit Modeljobs aufbessern oder seine Liebsten als Geschenk überraschen.

Während sich die Girls schon längst auskennen, in welchen Foren man entdeckt wird, wo die besten Agenturen im Land für Jobs in allen Kategorien sind – manche suchen ja nicht nur nach den Topmodels sondern casten auch Zielgruppen Typen – sind die Boys bei Shootings noch klar unterrepräsentiert.

Tänzer tun sich leichter. Die haben das Brust raus-Bauch rein Prinzip schon verinnerlicht. Den anderen kann man nur raten: Üben, üben und nochmal üben. Was Mädels selbstverständlich von Kindesbeinen an tun – verkleiden, vor dem Spiegel drehen, checken, wie man am besten wirkt, beschränken Männer aufs Notwendigste. Den Blick in den Spiegel beim Rasieren und den stolzen Blick auf ihre Muckis beim Trainieren. Natürliche Posen – Fehlanzeige. Beobachtet euch selbst mal bei Alltagsbewegungen und beobachtet euere Freunde und findet heraus, was im Bild gut kommt. Verucht das dann immer wieder abzurufen.

Die Topfigur ist natürlich Voraussetzung, um am Laufsteg oder in der Modebranche zu punkten. Alle anderen haben immer noch Chancen bei Castingagenturen, die für Film und Fernsehen Nebendarsteller suchen. Und manchmal werden bei Werbekampagnen auch gezielt Typen jenseits der Beautyklischees gesucht.

Wer nur privat schöne Fotos haben möchte, um seine Social Media Profile aufzupeppen ist bei und wildbild Fotografen sowieso immer gut aufgehoben. Business Profilfotos sollten immer von Profifotografen gemacht sein –  je nach Zielgruppe mal legerer oder konservativer.

Hier ein paar Beispiele von Mode bis private Shooting mit Model Michael Djukic:

 

 

Modeschau und Skistars im Europark

Mit der Einkleideshow der Skistars im Shoppingcenter Europark hat sich SPAR Boss Gerhard Drexel wohl selbst das größte Geschenk gemacht und seine Freude war ihm anzusehen. Marcel Hirscher und Anna Fenninger auf dem Laufsteg im Rahmen der Catwalkdays – das war für alle Salzburger etwas Besonderes.

Anleitung für den Modeherbst 2015 nimmt man sich stilistisch an den 70ern. Die Farben orientieren sich am Herbstlaub. Boreaux bis Senfgelb. Die Neonfarben und bunten Elemente des Sommers dürfen bestenfalls als Kontraste oder Dekonähte mitspielen, wie es manche GG&L Tücher oder Taschen noch zulassen – also noch deutlicher kann das Adieu an den Sommer gar nicht ausfallen. Knallig war gestern – heute ist pastellig gefragt.


Selbst im Sport sind die Farben wieder gedeckter und konservativer. Rot, Blau und Gelb sind noch das bunteste das wir heuer auf den Pisten treffen werden.

Unsere ÖSV Skistars zeigten ihre Kollektion am Europark Laufsteg persönlich. Mit dabei die Publikumslieblinge Julia Dujmovits, Gregor Schlierenzauer, Stefan Kraft, Simon Eder, Max Franz, Matthias Mayr,  Benjamin Karl, Nicole Schmidhofer und natürlich auch Claudia Riegler, die den Europark auch vom persönlichen Shoppen kennt oder Michaela Fischbacher und viele mehr.


Den größten Applaus erhielten natürlich die Superstars Marcel Hirscher und Anna Fenninger, die sich wie die anderen Skistars im Anschluss an die Laufsteg-Action im Shoppingcenter an den diversen Autogrammtischen versammelten.

Die abendliche Modegala stand ganz im Zeichen des Winters. Ballkleider, Homewear von Triumph und Palmers und natürlich auch Dessous machten den Modeabend zu einem besonderen. Highlight waren die Tänzer rund um Salzburgs Tanzartistin und Yogalehrerin Jasmin Rituper, die mit ihrer Ariel Hoop Show das Publikum bezauberte.

Wildbild war bei dem Event mit drei Fotografen und unserem Lehrling Verena im Einsatz. Schließlich galt es, die Bilder möglichst zeitnah für den Europark in Social Media Galerien auf facebook zu präsentieren und auch während des Events noch eine aktuelle Presseaussendung zu schicken.

und jetzt noch meine  (DW) persönlichen Shoppingtipps und Must Haves für den kommenden Herbst:

+ Poncho
+ Strickjacke
+ olivgrüner Parka mit knalligem Innenfutter
+ und nein: Ich kaufe mir keinen Winterhut, auch wenn das ein Must have ist.
+ Yogakurs bei Jasmin (vornehmen kann man es sich ja mal).