Kongress Fotografie zeigt Stimmung

Wir wildbild Fotografen setzen auf Kongress Fotografie. Hier können wir unsere Stärken ausleben. Emotion in die Bilder bringen. Wir sind nicht nur in Salzburg buchbar.

Eventfotografie und Pressefotografie ist unsere Basis. Kongresse und Tagungen spielen in diese Ressorts.
Was unterscheidet uns von anderen Fotografen? Wir bemühen uns, visuell Geschichten zu erzählen. Die Stimmung des Kongresses zu transportieren. Natürlich gehören da auch zusammengestellte Pressebilder dazu – aber nicht nur. Wir beobachten das Geschehen. Leute im Gespräch. Deko. Catering, Überblick. Location.

Galerien zum Teilen

Wir haben die Möglichkeit via Social Media Kanäle Galerien zum Teilen fix und fertig auf unsere wildbild Seite zu stellen – dann muss nur noch fleißig geteilt werden. Wir können Insta Stories produzieren, Bewegtbild für facebook oder youtube Videos.

Pressefotos schnell aufbereiten

Das beste: Wir sind schnell. Pressefotos zum sofortigen Versand: Kein Problem. Oder Bilder für die Diashow beim Abendempfang – machen wir.  Bei uns warten sie nicht tagelang auf ihre Bilder, sondern bekommen sie sofort. Das haben wir bei den Tageszeitungen gelernt. Die multimedialen Versandstrukturen haben wir in der Eventfotografie mitbekommen. Seriös und kreativ müssen einander nicht ausschließen.  

Wenn Sie möchten, haben wir auch diverse Möglichkeiten an Datenbanksystemen, die wir für den Event zur Verfügung stellen können. Öffentlich zugängig oder Passwort geschützt. Ganz wie der Kunde es von unserer Fotoagentur will.

diese Bilder stammen von Tagungen der Industriellenvereinigung bzw. der Innovationstagung der Salzburger Wirtschaftskammer.  (c) wildbild

Social Seeding auf unseren Sozialen Netzwerken

Zuerst kommen für uns die perfekten Bilder. Wir fotografieren ihr Produkt, ihr Event, ihre Party oder Imagebilder; In der Bildsprache ihrer Wahl – oder gerne helfen wir auch eine eigene Bildsprache zu entwickeln. Und dann?

Wie kommen ihre Bilder zur Zielgruppe? Einmal natürlich über die Medien. Da können wir gerne auch über unseren Medienverteiler schicken. Doppelt hält besser.
Dann haben wir online Partner, mit denen wir zusammenarbeiten. Da können wir je nach Wunsch und Zielgruppe die Bilder streuen.

Wer auf diversen sozialen Netzwerken gestreut werden will, setzt auf Social Seeding. Auch hier können wir unsere Netzwerke anbieten. Facebook, Instagram, Google+, Twitter, Pinterest, youtube

Instastories schon während dem Event, Facebook Galerien in bester Qualität mit bearbeiteten Bildern gleich nach dem Event oder auch Bewegtbildimpressionen auf youtube.

Boomerangs oder Stop Motion mit dem iphone können während der Veranstaltung online gehen.

Wir bieten das alles neben der gewohnt perfekten wildbild Foto Qualität zum üblichen Stundensatz. Wir nutzen die neuen Medien spielerisch. Probieren auch mal Neues aus und können auf unseren Blogs darüber berichten. Einfach mehrgleisig verteilen um die Zielgruppe punktgenau zu erreichen. Die muss dann nur noch Teilen.

 

 

 

Foodfotografie in der neuen Bistro Metzgerei Meat and Eat bei Jules

Meat and eat nennt Julian Grössinger sein neues Baby. Die Metzgerei als Bistro Ecke Franz Josef Straße/Paracelsusstraße gegenüber dem Haaremacher. Kennt jeder. Dass sie jetzt neu übernommen wurde, wissen nicht so viele.
Inhaber Julian Grössinger ist in Salzburg kein Unbekannter. Er kochte bereits in der Schönen Aussicht, im Elixhausener Gmachl, im Schloss Aigen, organisierte die Großgastro beim Rosenberger und war zuletzt am Attersee bei Landart, wo ihm das Thema Fleisch immer mehr ans Herz wuchs. Und da gibt es für ihn nur eines: Bedingungslose Qualität. Die bekommt man jetzt in der Metzgerei Meat and eat im Andräviertel. Und weil Julian etwas frankophil angehaucht ist, heißt er jetzt auch Jules.

Französisches Bistroflair im Andräviertel
Auch die Deko erinnert eher an französische Bistros als an Salzburger Metzgereien und ist mit vielen Elementen im Retrostil liebevoll bis ins kleinste Detail bestückt. Die Herkunft seiner Produkte kontrolliert er persönlich bei den kleinen Fleischern und Bauernhöfen in der Umgebung und weil Jules auch Verständnis für Vegetarier hat, findet sich auf seiner Mittagskarte auch immer ein fleischloses Gericht. Seine Lieblingsspeisen gibt es zum Mitnehmen in Gläsern abgefüllt. Von Paprikakutteln über Kalbsrahmgulasch bis zu Curryhuhn.

Foodfotoprofi Günter Freund setzt das Fleisch ins Bild
Ihr werdet euch jetzt fragen, was die Foodblog-Einleitung im Fotoblog zu suchen hat: Ein bisserl Werbung und Zusatzinfo soll sein, da Jules ein privater Freund von wildbild Foodfoto-Profi Günter Freund ist und die beiden gemeinsam stilistisch und auch dekotechnisch viel probieren um in ihrem jeweiligen Spezialgebiet besser zu werden. Da haben sich zwei gefunden, deren Leidenschaft die Zubereitung von hochwertigen Lebensmitteln ist und deren visuelle Präsentation. Da wird an Saucen getüftelt und auch daran, wie man sie möglichst schmackhaft ins Bild bringt. Da wird am perfekten Winkel für das perfekte Bild gefeilt, doch immer so, dass das Gericht, so wie es abgebildet ist, auch gegessen werden kann.
Ehrlichkeit in der Bildsprache
Beide haben sich die bedingungslose Ehrlichkeit in der Produktion auf ihre Fahnen geheftet. Günter bildet die Gerichte so ab, wie sie auch der Kunde auf den Teller bekommt. Ohne grobe Retuschen und künstliche Aufbereitungen. Was zählt ist hier Geschwindigkeit im Sehen, ein perfektes Licht und die professionelle Hand von Gastroprofi Julian.

Geschmack, den man sehen kann. Erfahrung, die gemeinsam erarbeitet wurde und dann auch in anderen Food Geschichten einfließt.

Günter Freund hat sich mit diversen Kochbüchern einen Namen gemacht und wenn es darum geht, schnell und unkompliziert Rezepte in einer ehrlichen Bildsprache umzusetzen – dann sind sie bei ihm und wildbild richtig.

iphone 7 plus oder Spiegelreflex für Social Media

Für meine Urlaubsfotos hatte ich diesmal nur das iphone 7 plus mitgenommen und hatte daher Zeit, es ausgiebig zu testen und die Fotoqualität des Handies unter die Lupe zu nehmen. 
Hatten mir doch ein paar Freundinnen weismachen wollen, dass die Handyfotos mittlerweile mit den Spiegelreflexkameras durchaus mithalten können.

Kommt darauf an, wofür man die Bilder braucht und wie die Lichtsituation ist. Mit dem iphone 7 plus ist die Tiefenunschärfe ja wirklich kein Problem mehr. Im Portraitmodus kann dank der beiden eingebauten Optiken der Hintergrund als solcher erkannt und unscharf wie mit einer Offenblende dargestellt werden.

Gestellte typische Urlaubsbilder bei Tageslicht sind ebenso kein Problem. Landschaftsbilder auch nicht. Sobald Licht/Schattenverhältnisse auftreten sieht es anders aus. Da kann der HDR Modus auch nicht allzuviel ausrichten.
Bleibt man auf Automatik ist auch bei sehr kaltem oder sehr warmem Licht das Ergebnis nicht wirklich befriedigend.

Für Actionbilder kann man im Live-Auslösemodus, der 3 sec aufzeichnet den richtigen Moment erwischen. Für hochspritzende Wellen,  ganz gut.

Für wirkliche Spitzenbilder muss man sich and die Eigenheiten der Handyfotografie gewöhnen. Wenn man seine Erlebnisse nur schnell auf Instagramm oder Facebook teilen will, ein schnelles Video oder sogar Boomerangs und Co machen will – perfekt.

Vor allem abends habe ich meine Spiegelreflexkamera vermisst. Für die Foodbilder mag das Handylicht ja reichen – zur blauen Stunde habe ich mich nach meinem Blitz und der Spiegelreflex gesehnt. Auch bei Teleaufnahmen kann das Handy trotz 2fach Optik mit dem 200er nicht mithalten – eh klar.

Action und Blaue Stunde braucht Profi Equipment

Bei Actionszenen bin ich trotzdem mit der Spiegelreflex schneller am Punkt. Dennoch ist mir beim gedanken an die Weiterentwicklung der Handyfotografie nicht bang, was meinen Status als Profifotografin betrifft. Sobald ich mein Handy in andere Hände gegeben habe, sahen die Bilder der Laienfotografen trotzdem deutlich anders und schlechter aus, als bei mir oder meinen Profi- und Hobbyfotokollegen.

Es kommt immer auch auf den Blickwinkel an, die Hintergrundlinien und den Einsatz des perfekten Lichts.

Habe ich meine Spiegelreflex vermisst? Im Urlaub nicht wirklich, denn das geringe Gewicht machte den Handyeinsatz schmackhaft. Hätte ich jetzt eines meiner Akrobatikmodels bei mir gehabt, wäre ich zutiefst traurig nach hause gekommen, ob der vielen vertanen Chancen, die ein Handy einfach nicht genau so festhalten kann, wie ich mein Bild im Kopf sehe. Noch nicht.

 

Hochzeitsfoto (c) wildbild

Hochzeitsfotos vom Eventfoto Profi

Wir gelten als Eventfoto-Profis. Eine Hochzeit ist ein Event. Damit schließt sich der Kreis.
Bei Hochzeiten muss man alles können: Zusammengestellte Personenfotos, beobachtende Stimmungsbilder und am besten natürlich emotional ansprechende inszenierte Brautpaarfotos. Wenn unvermutet lustige Situationen sich aus dem Nichts ergeben, sollte man natürlich auch den Finger am Auslöser haben. Wer sich nicht täglich mit Eventfotografie beschäftigt, ist damit meist überfordert.
Der Augenblick will festgehalten werden. Genau im richtigen Moment. Das ist es, was die Bilder zum unwiederbringlichen Erlebnis machen.

Wir hören oft, dass ein Verwandter ohnehin fotografiert und filmt und dass er auch eine neue Spiegelreflexkamera habe. Man brauche also keinen Fotografen.
Darauf würde ich mich nicht verlassen. Profis sehen schneller, reagieren schneller. Sehen anders.

Was darf eine Hochzeitsfotoserie kosten?

Angebote von 300 E pro Tag bis zu 5000 Euro pro Tag schwirren durch die Online Portale. Wichtig ist klarzustellen, was alles im Preis inkludiert ist. Nur die Shootingzeit und dann muss jedes Bild gesondert abgelöst werden oder ist das ein all in Vertrag?
Bei uns kosten Hochzeiten gleich viel, wie PR- oder Eventshootings. 90 Euro pro Arbeitsstunde (netto). Dazu zählt natürlich auch die Bearbeitungszeit.

Bei uns bekommt der Kunde das Gesamtmaterial grundbearbeitet inklusive aller Rechte.  Außerhalb Salzburgs kommen km Spesen dazu.

Wichtig ist auch, sich vom Fotografen vorab Hochzeitsfotos oder Eventfotos zeigen zu lassen. Die Bildsprache muss euch gefallen und ansprechen.

Der Mirabellgarten ist lichttechnisch nicht Mauritius

Immer wieder kommen Brautpaare zu mir, die ihre Hochzeit in Salzburg planen und zeigen mir Bilder von Hochzeitsfotos am Strand. So hätten sie es auch gerne. Sonnenuntergang und  glitzerndes Meer im Gegenlicht das Brautpaar und dann regnet es am Hochzeitstag in Strömen. Die Enttäuschung über die Bilder vorprogrammiert. Seid also auch realistisch und bleibt mit eueren Vorstellungen im Rahmen euerer Möglichkeiten. Oft sind Hochzeitsfotos auf Portalen auch erst danach gemacht worden oder davor im Studio entstanden und mit Models nachgestellt und bei Hochzeiten im Eventablauf nicht machbar. Schließlich wollt ihr ja wahrscheinlich eine authentische Dokumentation eueres schönsten Tages mit ein paar gestellten Bildern und nicht einen durchinszenierten Shootingtag ohne Rücksicht auf den Rest der Gesellschaft. Wer das will, sollte einen eigenen Shootingtag buchen und die Hochzeit als das sehen, was sie ist: Ein hoffentlich unvergesslicher hochemotioneller Tag in euerem Leben.

Universitätsgebäude im Festspielbezirk Salzburg, Unibibliothek, Blaue Stunde Fotografie (c) wildbild

Die Blaue Stunde liefert perfekte Abendstimmung

Viele fragen mich, was eigentlich die Blaue Stunde ist und wann die genau ist um die besten Fotos zu machen.  Dann wenn in der Dämmerung das Licht vom Sonnenuntergang zu einem kräftig blauen Himmel wechselt. Das ist jeden Tag zu einem anderen Zeitpunkt und hängt natürlich von der Sonnenuntergangszeit ab.

Architektur oder Hotelfotografie zur Blauen Stunde

Kurz nach Sonnenuntergang  entstehen die besten Architekturaufnahmen und natürlich auch Hotelaufnahmen. Wichtig ist, das Gebäude für die Fotos in der Blauen Stunde vorzubereiten und alle Lichter schon vorab einzuschalten. Wenn es soweit ist, hat man für die perfekte Phase nur wenig Zeit. Sobald der Himmel schwarz ist, ist es mit den perfekten Bildern vorbei.

Personenfotografie in Blauer Stunde

Die intensivsten Farben erreicht man nach klaren sonnigen Tagen. Auch für Mode- und Actionaufnahmen nutze ich gerne die Blaue Stunde. Dann arbeite ich mit zusätzlichem Licht. Bei meiner Streetfotografie nutze ich gerne auch Laternenlicht um die Stimmung der nächtlichen Altstadt zu transportieren. Bei Personen arbeite ich hier gerne mit Offenblende (2.8) und manchmal nehme ich mir ein Videolicht mit, um zusätzlich Punkte herauszuarbeiten.
Oft bin ich zu ungeduldig und beginne schon bei leicht bläulichem Himmel mit der Fotografie. Die besten Bilder sind dennoch bei kräftig blauem Himmel. Davor kann man sich auch bei Mode z.B. mit Blitzen und kleinerer Blendenöffnung behelfen, um die tiefblaue Nacht vorweg zu nehmen.

Wichtig bei all den Blaue Stunde Aufnahmen ist natürlich eine längere Belichtungszeit. Bei Architekturaufnahmen oder Fahrgeschäften empfiehlt sich ein Stativ und man kann kleine Blendenöffnung (z.B. 20) mit extrem langer Belichtung (ev. Fernauslöser) kombinieren.

Bei Personen, die sich ja bewegen, ist das nicht so leicht möglich. Hier muss man zwischen der geringstmöglichen Belichtungszeit und Offenblende und oft höherer ISO Zahl jonglieren. Das Ergebnis wird dafür spannend bleiben.

Für unsere Eventfotografie ist es natürlich wichtig, auch im Sonnenuntergang die besten Bilder zu liefern und da fehlt oft ein Stativ auf die Schnelle. Hier nutze ich gerne Mauern, oder Stehtische. Alles, was nicht wackelt. Dann ist man schnell und flexibel. Extrem lange Belichtungszeiten sind allerdings nicht möglich.

 

Kinderfotos vom Profi

Gleich drei Kinder Fotoshootings in einer Woche. Das hatte ich auch noch nie. Bei zwei der Folderfoto -, Social Media – und Webseiten Shootings waren wir auch für die Modelsuche zuständig.

Das funktioniert am besten per facebook. Aus meinem großen Freundeskreis hat immer mal wer Zeit und Lust.

Trachten Kinderfotos für das Heimatwerk

Für das erste Kinderfotoshooting waren 2-5jährige gefragt. Trachtenmode vom Salzburger Heimatwerk stand am Plan. Wir hatten die wichtigsten Teile für das erste Foto geplant – sollten die Kids danach keine Lust mehr haben. Das Stritzi Schaf spielte zu Beginn eine wichtige Rolle. Von Bild zu Bild wurden die Kinder sichtlich motivierter. Sie hatten sich davor untereinander nicht gekannt. Das letzte Bild war das lebendigste.

Kinder und Kunst

Für das Kinderatelier des Museums der Moderne waren Fotos und Bewegtbild unser Auftrag. Kinder zwischen 6 und 8 Jahren sollten bei einem normalen Workshop mitfotografiert werden. Wir bestellten unsere Fotokinder eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Event ins Atelier und stellten ein paar Featurebilder mit diversen Materialien. Beim Workshop selbst wurden noch ein paar lebendige Bilder mitfotografiert und für Bewegtbild gefilmt. Wenn die Kids in ihre Arbeit vertieft sind, sind sie oft zu ernst.

Riesenseifenblasen folgen eigenen Gesetzen

Auftrag Nummer drei waren Riesenseifenblasenfotos für Stadlbauer für deren Verpackung und Social Media.  Da hatten wir etwas ältere Kinder. Der Vorteil: Denen kann man genau erklären was man braucht und die machen das auch so. Dafür machten die Seifenblasen das nicht immer so, wie ich wollte. Der Wind drehte ständig und veränderte seine Stärke. Zudem änderte sich das Licht an dem Tag minütlich. Für die Seifenblasen braucht es einen dunkleren Hintergrund. Bei weißem und auch hellblauem Himmel sieht man sie nicht. Auch hier waren die letzten Bilder die besten.

Webvideos zeigen wie Geräte funtionieren

Mit unseren Testimonial Videos können sie authentisch transportieren, wie beliebt ihr Produkt ist. Oder wollen Sie zeigen, wie man ihr Produkt richtig anwendet und benutzt? Auch hierfür eignen sich Webvideos. Auch Gebrauchsanweisungen werden leichter verständlich, wenn man sie mit einem Web Video Link hinterlegt. Schritt für Schritt kann man dann sehen, ob man das richtige Werkzeug verwendet hat oder den vorgesehen Schrauben. Nicht jeder ist ein Heimwerkerprofi! https://www.youtube.com/edit?o=U&video_id=6JVjr-TcndA

Kampf um den besten Fotoplatz

Lieber Hobbyfotograf in Pension, der du mich beim Brauereieröffnungsevent nach dem Fasslanschlagen so unsanft vom besten Fotoplatz verdrängen wolltest: Klar weiß ich, wo ich stehen will. Mein Job ist, das beste Bild zu liefern – dafür werde ich engagiert und bezahlt. An dem Tag waren wirklich viele Fotografen vor Ort. Von lokalen Zeitungen und auch viele Event-Hobbyfotografen, die für diverse Internetseiten ihre Bilder liefern oder auch für ihre Blogs.

Jeder versucht das beste Bild zu bekommen – keine Frage. Aber wenn es jetzt nicht um Königs oder Superstars geht, die auf dem Durchmarsch sind, sondern um Brauerreichefs und Bürgermeister, dann muss man diesen Platz jetzt nicht handgreiflich verteidigen. Notfalls kann man die beiden ja nocheinmal zusammenstellen.

Dass ich bei meinem Job nicht auf jeden Hobbyfotografen Rücksicht nehmen kann, dem ich vielleicht im Bild stehen könnte, müsst ihr mir bitte verzeihen, ich bin schon schnell in visueller Rundumsicht – doch ab einer gewissen Menge wird das auch für mich undurchschaubar.

Und manchmal ist der friedlichere Weg, den Bürgermeister einfach zu fragen, ob er sich nochmal hinstellt. Macht er ja sicher. Er ist ja für die Bürger da und dazu zählen auch seine Hobbyfotografen-Mitbürger.

Von der Magie des perfekten Lichts

Der magische Moment des richtigen Lichts entscheidet oft über ein nur gutes oder ein dich fesselndes Bild.

Bei perfekten Lichtverhältnissen kann ich nicht anders. Ich muss den Augenblick festhalten. Einfrieren und teilen. Ich bin überzeugt, dass die meisten Mitmenschen das gar nicht sehen. Zumindest nicht so wie ich. Oft ist es ein Detail – so wie gestern im sportssupport die dekorativ aufgehängten Boxhandschuhe, die im Gegenlicht des beginnenden Sonnenuntergangs eine ganz eigene Ausstrahlung bekamen. So wie man es aus legendären amerikanischen Hollywoodschinken kennt. Die arbeiten auch oft mit Gegenlicht – nur dass das dann mühe voll aufgebaut wird.

In der Panzerhalle funktioniert das bei Schönwetter von selbst. Es ergibt sich einfach. Der Winkel ändert sich stetig, Die Uhrzeit und damit auch das Licht sind nie gleich. Damit ist jedes Bild einzigartig. Nur in dieser Minute um genau diese Uhrzeit bei genau diesen Lichtverhältnissen. Mit jeder Winkeländerung sieht mein Motiv anders aus. Meine Freundinnen kennen das – wenn ich bei einzigartigem Licht nervös werde und alle, die nur irgendwo in meinem Umfeld sind, müssen als Models herhalten. Ich kann oft nicht anders. Ich muss fotografieren. Auch eine Art von Sucht.