Altstadtsilvester in Salzburg. Um Mitternacht verschwand die Festung


 

Silvester in der Salzburger Altstadt ist grandios. Tolle Stimmung. Schon am späten Nachmittag tanzten Duzende bei der Walzerstunde im strömenden Regen am Residenzplatz. Perfektes Wetter dann vor Mitternacht. Mit Exit 207, der Coverband, die Harry Böhacker gegründet hat, ist jede Party gesichert. Wolfgang Weiß und Martin Roseneder sind die neuen Silvesterpartyveranstalter. Leider wurden zuviele Ideen gestrichen. Budgetknappheit. Dass das Budget so knapp ist, dass sogar am Silvestertag um Mitternacht die Festungsbeleuchtung ausgeschaltet wurde, ist schade. Oder dachte da etwa jemand, dass man das Feuerwerk so besser sieht? Dass die paar Raketen sonst im Lichtkegel der Festung nicht aufgefallen wären? Da kommen Zehntausende in die Stadt und bauen sich entlang der Salzach und auf den Stadtbergen auf, manche sogar mit Stativ, um vor der einzigartigen Kulisse Feuerwerksbilder zu bekommen. Und dann wird im entscheidenden Moment die Kulisse ausgeblendet. Auch das ist weltweit einzigartig. Man stelle sich vor: Die weltweiten Silvesterbilder ohne die Towerbridge, ohne die Oper von Sydney, ohne das Brandenburger Tor, ohne die Freiheitsstatue. Ohne Festung. Was bleibt sind die Raketen. Ohne Kulisse. Denn am schwarzen Himmel sieht man sie besser ???!!!

Selber schuld. Ich hätte mich halt nicht auf die Festungskulissenbilder stürzen sollen. Am Residenzplatz war Partyzone. Geniale Band. Perfekt gewählt. Perfektes Licht von Pansound. Leuchtende Hörner waren heuer der Party-Gag. Das Must Have des Abends. Mir kam auch alles friedlicher vor als sonst. Man hatte den Eindruck, dass alle wirklich nur eines wollen: Party, Party, Party!! Und das war es dann auch. Toll gemacht!